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Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 41 bis 60 von 365 Treffern

Wie kann bei Epoxidharz 828 festgestellt werden, ob es CMR klassifiziert ist und ob es sich um einen Stoff oder um ein Gemisch handelt?

Unter der REACH-Verordnung können grundsätzlich alle Stoffe als solche oder in Zubereitungen (Gemischen), die in Mengen ab 1 t/a produziert oder importiert werden, nur dann in der Gemeinschaft legal hergestellt oder in Verkehr gebracht werden, wenn sie nach den einschlägigen Bestimmungen bei der Chemikalienagentur in Helsinki (ECHA) registriert werden (Ausnahmen siehe Artikel 2 sowie Annex IV und ...

Stand: 12.04.2011

Dialog: 13474

Ist es zum Erwerb des "Letter of Access" vom Lead Registrant vorgeschrieben, das Inquiry-Formular der ECHA zu nutzen?

Sie wollen einen Stoff registrieren, der nicht vorregistriert wurde. Damit greift tatsächlich der von Ihnen angesprochene Artikel 26. U. E. ist daher die vorgesehene Anfrage bei der ECHA einzureichen, damit die Agentur auch im Falle von Artikel 26 (4) handlungsfähig ist. Nach Ihrer inquiry wird die Agentur Ihnen dann mitteilen, wer der Lead Registrant (LR) ist, um mit ihm anschließend das weitere ...

Stand: 08.03.2011

Dialog: 13203

Müssen fertige Lebensmittel unter REACH betrachtet werden?

Bitte beachten Sie hierzu den genauen Wortlaut der REACH-Verordnung. In Absatz 2 heißt es: "Die Titel II, V, VI und VII gelten nicht, soweit ein Stoff wie folgt verwendet wird: (...) Buchstabe b) in Lebensmitteln oder Futtermitteln gemäß der Verordnung (EG) Nr. 178/2002, (...)" In der Verordnung 178/2002, Artikel 2 wird der Begriff Lebensmittel definiert als: "Im Sinne dieser Verordnung sind "Lebe ...

Stand: 08.02.2011

Dialog: 12973

Gibt es eine gesetzliche Grundlage zur Weitergabe der Notifizierungsnummer innerhalb der Lieferkette nach CLP?

Eine gesetzliche Grundlage zur Weitergabe der Notifizierungsnummer nach CLP gibt es nach unserem Kenntnisstand nicht. (Vergleichbar mit der Vorregistrierungsnummer unter REACH, die ebenfalls nicht weitergeleitet werden muss). Es obliegt daher der Entscheidung der einzelnen Firma, ob diese Angaben an die Kunden weitergegeben werden oder nicht. Wir empfehlen Ihnen deshalb an dieser Stelle, Ihren Kun ...

Stand: 21.01.2011

Dialog: 12820

Fragen zur Herstellung von Kalkmilch aus gebrannten Kalk

Zur Beantwortung Ihrer Frage ist zunächst einmal die Definition eines (nicht isolierten) Zwischenproduktes relevant. Zwischenprodukte sind in Artikel 3 Ziffer 15 wie folgt definiert: „Zwischenprodukt: Stoff, der für die chemische Weiterverarbeitung hergestellt und hierbei verbraucht oder verwendet wird, um in einen anderen Stoff umgewandelt zu werden (nachstehend "Synthese" genannt)“. Weitere Konk ...

Stand: 03.01.2011

Dialog: 12717

Fragen zur Stoff-Identifikation unter REACH

REACH ist reines Stoffrecht. Nach Artikel 3 Nr. 1 ist der Begriff Stoff wie folgt definiert: "chemisches Element und seine Verbindungen in natürlicher Form oder gewonnen durch ein Herstellungsverfahren, einschließlich der zur Wahrung seiner Stabilität notwendigen Zusatzstoffe und der durch das angewandte Verfahren bedingten Verunreinigungen, aber mit Ausnahme von Lösungsmitteln, die von dem Stoff ...

Stand: 15.12.2010

Dialog: 12622

Welche Informationen müssen nach Artikel 36 aufbewahrt werden? Gehört hierzu auch das vollständige Dossier?

Die Aufbewahrungspflichten nach Artikel 36 beziehen sich auf alle gemäß der REACH-Verordnung für die Aufgabenerfüllung erforderlichen Informationen. Das sind alle Informationen, die der jeweilige Akteur (Hersteller, Importeur, Händler, nachgeschalteter Anwender) benötigt, um seinen Pflichten gemäß der REACH-Verordnung nachzukommen. Eine Aufzählung, welche konkreten Dokumente aufzubewahren sind erf ...

Stand: 06.12.2010

Dialog: 12555

Wenn wir als Importeur eine Substanz vorregistriert haben bzw. registrieren lassen, gilt diese Registrierung dann für die Substanz, egal wo ausserhalb der EU sie hergestellt worden ist, oder bezieht sie sich nur auf ein ganz bestimmtes Lieferwerk?

Die (Vor-)Registrierung nach REACH ist stoffbezogen und damit unabhängig vom Lieferwerk. Wichtig ist letztlich nur, ob es sich bei den verschiedenen Lieferwerken auch um einen idendischen Stoff handelt. Ist dies der Fall, ist nur eine (Vor-)Registrierung notwendig. Bei Unsicherheiten bezüglich der identischen Stoffidentität sollten Sie zunächst die Stoffdefinition gemäß REACH prüfen (REACH-Verordn ...

Stand: 30.11.2010

Dialog: 12511

Werden wir zum "Inverkehrbringer", wenn wir einem befreundeten Unternehmen Gefahrstoffe leihweise zur Verfügung stellen?

Inverkehrbringen ist in Artikel 3 Absatz 12 der REACH-Verordnung als entgeltliche oder unentgeltliche Abgabe an Dritte oder Bereitstellung für Dritte definiert. Die Einfuhr (in den Geltungsbereich der REACH-Verordnung) gilt als Inverkehrbringen. Demnach gelten Sie u. E. als "Inverkehrbringer", da es nach der genannten Definition keine Rolle spielt, dass das Unternehmen mit Ihrem "befreundet" ist u ...

Stand: 12.11.2010

Dialog: 12390

Wie können im genannten Fall die notwendigen Informationen beschafft werden bzw. der Zugang zum SIEF erreicht werden?

Die nachträgliche Vorregistrierung ist grundsätzlich für alle Stoffe unter den folgenden Vorraussetzungen möglich: - diese muss spätestens 12 Monate vor Ablauf der jeweiligen Registrierungsfrist erfolgen (bei Herstellung / Import > 1000 t/a: Deadline 30.11.2009). - die nachträgliche Vorregistrierung muss innerhalb von 6 Monaten nach dem erstmaligen Überschreiten der Tonnagegrenze erfolgen. Offensi ...

Stand: 10.11.2010

Dialog: 12361

Ist es auch denkbar, dass ein Dataholder nicht am SIEF teilnimmt?

Ja, in der Tat gibt es keine Verpflichtung zur Teilnahme von Dateninhabern an den SIEFs. Im Technischen Leitfaden zur gemeinsamen Nutzung von Daten [englische Version (pdf-Datei; 1,5 MB) - deutsche Version (pdf-Datei; 1,5 MB)] wird darauf verwiesen, dass es sich um eine "Kann"-Bestimmung handelt. Allerdings wird hier empfohlen, dass sich Dateninhaber an die ECHA wenden und dieser mitteilen, welche ...

Stand: 15.10.2010

Dialog: 7909

Sind wir überhaupt Importeur oder fallen wir unter den Bereich Forschung/Entwicklung?

Zunächst muss festgestellt werden, in welche Kategorie die Versuchsprodukte im Sinne von REACH fallen. Granulate und andere Schüttgüter sind entsprechend den Begriffsbestimmungen nach Artikel 3, Nummern 1 bis 3 der REACH-Verordnung den Gemischen zuzuordnen. Wenn Sie diese Versuchsprodukte aus nicht-EU-Ländern erhalten, dann gelten Sie als Importeur, falls der Hersteller keinen Alleinvertreter für ...

Stand: 21.09.2010

Dialog: 12005

Fragen zur Auswirkung der Erweiterung der Kandidatenliste

Ein Verkauf der Erzeugnisse Mitte 2011 oder später aufgrund der ersten veröffentlichten Kandidatenlisten ist nicht statthaft. Jeder Hersteller von Erzeugnissen hat zu gewährleisten, dass seine Produkte (Erzeugnisse) den jeweils zum Zeitpunkt der Weitergabe an Dritte durch ihn geltenden rechtlichen Bestimmungen bzw. dem dann bekannten Wissen über notwendige Sicherheitsvorkehrungen entsprechen. Dies ...

Stand: 17.09.2010

Dialog: 11974

Benötigen wir für die Einfuhr von (> 1000 t) von C4-Fraktion, CAS-Nr. 92045-80-2, eine Reach-Registrierung?

1) Bei dem Stoff Petroleum gases, liquefied, sweetened, C4 fraction / EG-Nummer 295-463-0 / CAS-Nummer 92045-80-2 handelt es sich um einen Phase-in-Stoffe, für den nach Vorregistrierung die in Art. 23 REACH angegebenen Übergangsfristen in Anspruch genommen werden können. Nach dem in den Leitlinien zur Ermittlung und Benennung von Stoffen im Rahmen von REACH [englische Version (pdf-Datei, 1,6 MB) - ...

Stand: 14.09.2010

Dialog: 11937

Was ist bezüglich REACh zu beachten, um den gebundenen Formensand nach dem recyclen in einem mineralischem Bindemittel einstzen zu können?

Der ursprüngliche Formensand ist als Naturstoff entsprechend Anhang V Punkt 7 der REACH-Verordnung von der Registrierungspflicht befreit. Das setzt voraus, dass der Sand (überwiegend als SiO2) nicht chemisch verändert wurde. Wenn Sie den Sand nach dem Guss wiederverwenden wollen, so ist dies vermutlich (ohne Wissen um die genauen Abläufe) kein Recycling im Sinne der REACH-Verordnung, da der Sand g ...

Stand: 01.09.2010

Dialog: 11846

Muss microkristalline Zellulose in Pharmaqualität registriert werden?

zu Frage 1: Ist microkristalline Zellulose in Pharmaqualität (CAS-Nr. 9004-34-6) registrierungspflichtig?   „Polymere biologischen Ursprungs“ - wie z. B. Cellulose - wurden bei der Erstellung des EINECS nicht als Polymer, sondern als Stoff betrachtet und waren damit meldefähig für das EINCES und sind auch darin gelistet. Der Eintrag für Cellulose deckt aber nicht nur diese, sondern auch die chemis ...

Stand: 31.08.2010

Dialog: 11833

Fragen zu den Transportbedingungen bei einem Zwischenprodukt.

Vorbemerkung: Bezüglich REACH ist es zunächst wichtig zu überprüfen, ob es sich bei dem beschriebenen Stoff tatsächlich um ein sog. „Transportiertes isoliertes Zwischenprodukt“ handelt: Ein “Zwischenprodukt” ist nach Art. 3 Abs. 15 REACH ein „(…) Stoff, der für die chemische Weiterverarbeitung hergestellt und hierbei verbraucht oder verwendet wird, um in einen anderen Stoff umgewandelt zu werden ( ...

Stand: 02.08.2010

Dialog: 11597

Ist für das beschriebene MAPP-Gas eine Registrierung notwendig?

Hinweise zu den Abkürzungen: Kap.= Kapitel; Art.= Artikel; Abs.= Absatz; Nr.= Nummer Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich alle Angaben auf REACH (Verordnung (EG) 1907/2006) Unter REACH müssen grundsätzlich alle Stoffe als solche oder in Zubereitungen, die in Mengen ab 1 t/a produziert oder importiert werden, bei der Chemikalienagentur in Helsinki (ECHA) registriert werden (Ausnahmen siehe Ar ...

Stand: 29.07.2010

Dialog: 11579

Ist das beschriebene Vorgehen bei der Registrierung von Ammoniumnitrat richtig?

Für die Registrierung von AN ist bei der Berechnung des Mengenbandes zu berücksichtigen, welche Mengen Sie jährlich herstellen oder importieren. Sollten Sie beides tun – d. h. herstellen UND importieren, so sind beide Mengen zu addieren. Diese Stoffmengen können aber nur dann zusammengerechnet werden, wenn die Stoffidentität der hergestellten und importierten Stoffe identisch ist. Auch bei dem her ...

Stand: 21.07.2010

Dialog: 11503

Fragen zur Auswirkung der Angabe des Tonnagebandes im SIEF

Natürlich können sich die Mengen, in denen ein Stoff produziert oder importiert wird, ändern. Prinzipiell müssen Mitglieder des SIEF sich nur an den Kosten beteiligen, die aus Datenanforderungen ihres Mengenbands resultieren. Allerdings regelt die REACH-Verordnung keine Details im Innenleben des SIEF. Die Vereinbarung, die in Ihrem SIEF geschlossen wurde oder werden soll, ist genauestens zu prüfen ...

Stand: 19.07.2010

Dialog: 11483

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