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Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 361 bis 366 von 366 Treffern

Wann sollte eine Abstimmung der Anwendungszwecke der in Zubereitungen eingesetzten Rohstoffe zwischen Hersteller und nachgeschaltetem Anwender erfolgen?

Grundsätzlich sollte der nachgeschaltete Anwender im eigenen Interesse so früh wie möglich Kontakt mit seinen jeweiligen Rohstoffherstellern/Importeuren aufnehmen, um schon im Vorfeld abzugleichen, ob sein spezifischer Verwendungszweck durch das Registrierungsverfahren des Herstellers abgedeckt ist. Bei registrierten Stoffen ist die Information mindestens einen Monat vor der nächsten Lieferung an ...

Stand: 09.01.2007

Dialog: 4935

Welche Vorgehensweise ist sinnvoll, um alle bei uns eingesetzten Vorprodukte bzgl. REACH zu prüfen?

In jedem Fall sollten Sie so früh wie möglich die in Ihrem Betrieb verwendeten Stoffe und Zubereitungen vollständig und geordnet erfassen und für jede Chemikalie klären, welche Akteursfunktion Sie im Sinne der REACH-Verordnung haben (als Akteure im Sinne der REACH-Verordnung unterscheidet man Hersteller/Importeur, Nachgeschaltete Anwender, Händler etc.). Registrieren müssen Sie Stoffe nur, wenn Si ...

Stand: 09.01.2007

Dialog: 4939

Wie sind Stoffe in Zubereitungen zu behandeln, die z. B. durch Neutralisation zweier Rohstoffe entstehen?

Wenn beim Mischen von Chemikalien eine Reaktion stattfindet, so gilt die entstehende Mischung nicht als Zubereitung. Die gebildeten Stoffe sind registrierungspflichtig. Ausnahmen sind in Anhang V Absatz 4 der REACH Verordnung geregelt. Dies sind Stoffe, die entstehen, um ausschließlich bestimmte physikalisch-chemische Eigenschaften zu erzielen. ...

Stand: 09.01.2007

Dialog: 4936

Ist schon absehbar, was REACH für ein Unternehmen bedeuten wird, das sich mit dem Recycling von technischen Kunststoffen befasst?

REACH beschäftigt sich mit Chemikalien, d. h. mit definierten chemischen Substanzen. Ausgenommen sind Polymere, da diese nach dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis nicht bioverfügbar sind, also vom Körper nicht aufgenommen werden können. Die Monomer-Bausteine eines Polymers (z. B. Acrylate, Acrylnitril, Butadien, Ethylen, Propylen, Styrol, Vinylchlorid etc.) sind Stoffe und müssen unter REAC ...

Stand: 08.01.2007

Dialog: 4924

Ist ein Naturprodukt, z. B. Kartoffelstärke sowie die daraus hergestellten Endprodukte, registrierungspflichtig?

Kartoffelstärke ist im Anhang IV der REACH-Verordnung genannt und somit entsprechend Artikel 2, Absatz 7a von der Registrierung ausgenommen. Werden daraus durch chemische Umwandlung andere Stoffe hergestellt, unterliegen diese der Registrierungspflicht. Anmerkung: Nur aus Stärke hergestellte andere Stoffe sind registrierungspflichtig, aus Stärke hergestellte Produkte können auch Zubereitungen sein ...

Stand: 08.01.2007

Dialog: 4923

Inwieweit sind Nebenprodukte aus Reaktionsprozessen, die vermarktet werden, von REACH betroffen?

Nebenprodukte die in einem registrierungspflichtigen Stoff enthalten sind, sind nicht registrierungspflichtig, sondern als Verunreinigung bei der Registrierung mit zu berücksichtigen. Werden die Nebenprodukte aufgearbeitet und vermarktet, sind diese registrierungspflichtig. Die Essigsäure ist daher registrierpflichtig auch als Bestandteil des Gemisches des Anhydrids mit der Essigsäure. Das Essigsä ...

Stand: 04.01.2007

Dialog: 4911

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