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Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 21 bis 40 von 111 Treffern

Ist mit dem oben genannten Absatz schon der Vorgang der Vorregistrierung gemeint?

Ist damit allein schon der Vorgang der Vorregistrierung gemeint, oder die eigentlich Registrierung? Der von Ihnen angesprochene Absatz bezieht sich allein auf die Registrierungsnummer. Was dem Text nach zu bedeuten hätte, dass die Nummer unter Umständen erst 2018  vergeben wird? Das ist korrekt (Darüber hinaus kann es sein, dass einer ihrer Lieferanten beispielsweise erst im Jahr 2035 registriert, ...

Stand: 28.02.2011

Dialog: 13125

Welche Daten müssen wir für das federführende Dossier bereithalten?

Nach REACH Artikel 11 - Gemeinsame Einreichung von Daten durch mehrere Registranten – sollen sich gemäß Absatz 1 dann, wenn ein registrierungspflichtiger Stoff von mehreren EU Herstellern hergestellt und/oder mehreren Importeuren in die EU eingeführt wird, die potentiellen Registranten auf einen federführenden Registranten (Lead Registrant, LR) einigen, der stellvertretend für die übrigen Registra ...

Stand: 23.11.2010

Dialog: 12457

Besteht im o. g. Fall die Möglichkeit, die Gefahr dennoch kenntlich zu machen?

Eine direkte Umwandlung der Kennzeichnung "E" in Verbindung mit "R2" der VO Nr. 67/548/EWG nach VO (EG) Nr. 1272/2008 (CLP/GHS) ist nicht möglich. Eine Einstufung muss anhand der physikalischen Gefahren vorgenommen werden. Die Einstufung und Kennzeichnung nach CLP/GHS ist wie folgt geregelt: Unter Punkt 2.15 „Organische Peroxide“ des Anhang I Teil 2 der VO (EG) Nr. 1272/2008 sind die Anforderungen ...

Stand: 02.09.2010

Dialog: 11853

Ist die sogenannte „80:20 Regelung“ im Rahmen der Stoffidentifizierung auch in der REACH-Verordnung zu finden?

Im Verordnungstext wird nicht im Detail auf die Bestimmung der Stoffidentität eingegangen. Daher ist auch die "80:20 Regelung“ nicht im Verordnungstext der REACH Verordnung aufgeführt. Fragen der Stoffidentität werden in einem Leitfaden (RIP 3.10) konkretisiert, der im Rahmen der "REACH Implementation Projekte - RIP" erarbeitet wurde. Die "80:20 Regel“ ist hier eine wesentliche Entscheidungshilfe ...

Stand: 09.06.2010

Dialog: 5089

Bis wann sollte man als Hersteller die Verwendungen eines Stoffes festgestellt haben?

Rein formal müssen die Registrier-Unterlagen erst bis zum Ablauf der jeweils gültigen Frist eingereicht werden. Da aber neben den Wirkdaten (PC-, Tox- und Ökotox-Daten) auch Informationen über die Expositionen erforderlich sind, sollten die Vorarbeiten rechtzeitig erfolgen. Nicht für alle Verwendungen wird es geeignete Standard-Expositionsszenarien geben und die Expositionskategorien werden zurzei ...

Stand: 09.06.2010

Dialog: 5097

Wird die Erstellung einer TGD/Branchenguideline von offizieller Seite gern gesehen/gewünscht/ignoriert?

Der Begriff TGD (technical guidance document) wurde für die Ausführungsbestimmungen/Leitfäden zur EU-Altstoff-VO 793/93 verwendet. Branchenspezifische Ausarbeitungen und Daten werden unter REACH im Rahmen der RIP-Bearbeitung sicher gerne als zusätzliche Informations- und Datenquelle angenommen. ...

Stand: 07.06.2010

Dialog: 5100

Bis wann gilt die Gefahrstoffverordnung neben REACH oder sind beide Regelungen kumulativ bzw. alternativ anwendbar?

Die Gefahrstoffverordnung wird neben REACH weiter gelten. Die aus ihrer Anwendung resultierenden Pflichten (Arbeitsschutz) ergänzen die unter REACH geforderten Betrachtungen (Expositionsszenarien). ...

Stand: 07.06.2010

Dialog: 5099

Welche Möglichkeiten haben nachgeschaltete Anwender, die Anzahl der vorregistrierten Hersteller/Importeure und die Jahresmengen der von ihnen vorregistrierten Stoffe zu recherchieren?

Die Information, welche Hersteller und Importeure eine Vorregistrierung durchgeführt haben, wird nur innerhalb eines SIEF erkennbar. Sie müssten daher eine Vorregistrierung gemäß Art. 28 durchführen, um Mitglied in einem SIEF zu werden. Ob sich dieser Zusatzaufwand wirklich lohnt ist fraglich. Vermutlich ist eine entsprechende Marktrecherche über die Lieferanten des Stoffes/der Zubereitung hier sc ...

Stand: 07.06.2010

Dialog: 5211

Was ist im Stoffsicherheitsbericht unter „Expositionsbeurteilung“ zu verstehen?

Der Begriff „Expositionsbeurteilung“ wird im REACH Dokument viermal im Zusammenhang des Stoffsicherheitsberichts bzw. des Expositionsszenarios verwendet. Der Begriff wird nicht weiter erläutert. Vorbehaltlich einer anderen Definition auf EU-Ebene, ist mit Expositionsbeurteilung gemeint, dass der Hersteller oder Importeur feststellt, ob die Eigenschaften des Stoffes (s. Sicherheitsdatenblatt) eine ...

Stand: 07.06.2010

Dialog: 5116

Gibt es bei REACH Übergangsfristen für neue Mitgliedsländer?

Die REACH-Verordnung ist für alle alten und neuen EG-Mitgliedsländer gleichermaßen gültig und unmittelbar wirksam. EG-Verordnungen gelten – im Gegensatz zu Richtlinien – unmittelbar und müssen nicht in nationales Recht umgesetzt (ratifiziert) werden. Sie sind auch nicht national modifizierbar. In der REACH-Verordnung selbst sind keine Übergangsfristen für neue Mitgliedstaaten festgelegt. Die REACH ...

Stand: 07.06.2010

Dialog: 5115

Kann man im beschriebenen Fall die Registrierung mit Verwendungen mit einem RCR > 1 einreichen und gleichzeitig entsprechende chronische Prüfungen vorschlagen, die dann den RCR auf unter 1 erniedrigen sollen?

Einer der zentralen Punkte von REACH ist es, eine sichere Verwendung von Stoffen zu erreichen. Eine Verwendung, die einen RCR > 1 hat, ist nicht sicher. D. h. es müssen entsprechende Risikomanagementmaßnahmen festgelegt werden, damit die Verwendung beherrschbar wird oder die Verwendung darf nicht unterstützt werden. Gegebenenfalls müssen vorläufige Maßnahmen ergriffen werden, bis entsprechende Dat ...

Stand: 20.05.2010

Dialog: 11076

Wie genau müssen die Expositionsszenarien ausgestaltet sein?

Das Konzept der Ausgestaltung von Expositionsszenarien wird z.Zt. im REACH Implementation Project (RIP) 3.2-2 entwickelt. Da es sich um ein laufendes Vorhaben handelt, ist eine konkrete Angabe noch nicht möglich. Mehr Information findet man in der sogenannten "scoping study". Die entsprechenden Dokumente sind unter http://www.reachlegislation.com nachzulesen. Hinweis: Mittlerweile ist der Wegweise ...

Stand: 15.05.2010

Dialog: 5671

Fragen zur Late Pre-Registration und Mengenanpassung

Frage 1.1.: Die Definition des Dreijahresdurchschnitts findet sich in Art. 3 Nr. 30; dieser Durchschnitt ist für Phase-in-Stoffe zu bilden, die in mindestens drei aufeinander folgenden Jahren eingeführt oder hergestellt wurden. Fehlt diese Voraussetzung, ist grundsätzlich die aktuelle Jahresmenge zu verwenden. Ein Durchschnitt aus weniger als drei Jahren ist also nicht vorgesehen und der Dreijahre ...

Stand: 28.04.2010

Dialog: 10895

Gelten für CMR Stoffe auch die gleichen Testanforderungen zur Registrierung wie für das Tonnageband >1000t/a?

Die Informationsanforderungen für die Registrierung von Stoffen sind in Artikel 12 der REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 festgelegt. Diese sind in erster Linie mengenabhängig. Nur innerhalb der Mengenschwelle 1-10 to/a ergeben sich nach Anhang III unterschiedliche Informationsanforderungen für CMR-Stoffe (siehe Artikel 12 Absatz 1 Buchstaben a und b). Auch für CMR-Stoffe ist die Datenanforderung ...

Stand: 15.03.2010

Dialog: 10562

Darf man das Gefahrenpotential zur Einstufung in das GHS-System als Grundlage zur Erstellung des Sicherheitsdatenblattes durch Vergleich mit ähnlichen Verbindungen abschätzen oder sind explizite (Tier)versuche erforderlich?

Die GHS-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 gibt hierzu in den Artikeln 5 und 8 Auskunft. In Artikel 5 (Ermittlung und Prüfung verfügbarer Informationen über Stoffe) heißt es im ersten Absatz: "Um zu bestimmen, ob mit einem Stoff eine physikalische Gefahr, eine Gesundheitsgefahr oder eine Umweltgefahr gemäß Anhang I verbunden ist, ermitteln die Hersteller, Importeure und nachgeschalteten Anwender des St ...

Stand: 16.02.2010

Dialog: 10302

Gibt es ein "Kochrezept", wie eine Literaturrecherche zu Daten für das Registrierungsdossier auszusehen hat (z.B. Suchbegriffe, Datenbanken, bevorzugte Deskriptoren)?

Nach Artikel 6 der REACH Verordnung sind für Stoffe als solche und für Stoffe in Gemischen von den Herstellern oder Importeuren ab 1 Tonne/Jahr pro Hersteller oder Importeur Registrierungen bei der Europäischen Chemikalienagentur einzureichen. Bei der Registrierung sind teilweise sehr aufwändig zu ermittelnde und mit hohen Kosten verbundene physikalisch-chemische, toxikologische und ökologische Da ...

Stand: 18.01.2010

Dialog: 9918

Wo erhalte ich die Liste aller REACH-pflichtigen Stoffe?

Es existiert keine Liste mit Stoffen, die unter die REACH Verordnung fallen. Generell gilt die REACH Verordnung für alle Chemikalien, die von einem Hersteller oder Importeur in Mengen von mehr als 1 Tonne pro Jahr hergestellt oder importiert werden. Artikel 2 und die Anhänge IV und V regeln die Ausnahmen von der REACH Verordnung. ...

Stand: 18.12.2009

Dialog: 5242

Was muss eine Wasseraufbereitungsanlage bezüglich REACH beachten, wenn 20 Tonnen Reaktorkorn verkauft werden?

Nach Artikel 6 der REACH Verordnung sind für Stoffe als solche und für Stoffe in Gemischen von den Herstellern oder Importeuren ab 1 Tonne/Jahr pro Hersteller oder Importeur Registrierungen bei der Europäischen Chemikalienagentur einzureichen. Bei der Registrierung sind teilweise sehr aufwändig zu ermittelnde und mit hohen Kosten verbundene physikalisch-chemische, toxikologische und ökologische Da ...

Stand: 10.12.2009

Dialog: 9651

Genügt es, wenn der Verwendungsbereich "Industrielle Herstellung" angegeben ist und davon ausgegangen werden kann, dass keine Exposition des Stoffes nach der industriellen Verarbeitung gegeben sein wird. Oder muss für solch ein Stoff die Kategorieangabe erfolgen?

Jeder nachgeschaltete Anwender (Nutzer) hat nach Art. 37 Abs. 2 das Recht, dem Lieferanten eines Stoffes oder eines Stoffes in einem Gemisch - dem Hersteller, Importeur, nachgeschalteten Anwender, wie z.B. einem Formulierer oder Händler - Informationen über die beabsichtigte Verwendung des Stoffes zu übersenden. Hersteller wenden sich oft auch selbst proaktiv an ihre Kunden - die nachgeschalteten ...

Stand: 23.10.2009

Dialog: 9204

Welches Vorgehen wird für Produkte empfohlen, die auf Basis anorganischer Pulversubstrate durch Oberflächenmodifizierung hergestellt werden?

Der Stoff, den Sie zur Oberflächenmodifizierung einsetzen, ist von Ihrem Vorlieferanten bzw. soweit Sie Importeur sind, zu registrieren (größer 1 t/a). Für die bei der Oberflächenbehandlung entstehenden Stoffe kann die Ausnahme gemäß Anhang V Nr. 4 b evtl. in Anspruch genommen werden, da diese Stoffe für die Erzielung einer bestimmten physikalischen Eigenschaft dienen und nicht als solche in Verke ...

Stand: 28.09.2009

Dialog: 5298

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