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Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

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Gibt es auch BCF-Werte, oberhalb derer nicht mehr von einer Bioakkumulation ausgegangen wird?

Im OECD-Guideline Test wird die Bioakkumulation von Substanzen im Muskel- und Fettgewebe von Fischen bestimmt und mit der Konzentration im umgebenden Medium Wasser verglichen. Der Quotient liefert den Anreicherungsfaktor BCF (bioconcentration factor). Anhang XIII der REACH-VO definiert, dass ein Stoff dann als bioakkumulativ (B) gilt, wenn der BCF > 2.000 ist und als sehr bioakkumulativ (vB) bei e ...

Stand: 31.01.2007

Dialog: 5085

Wer schreibt die neue RIP3.10 und die resultierende TGD? Wie können wir unsere Arbeitsergebnisse dort einbringen?

Die RIPs werden unter der Federführung der EU bzw. eines beauftragten Mitgliedslandes erstellt. Andere EU-Länder, Verbands- oder Firmenvertreter können als Experten mitarbeiten. Bitte wenden Sie sich an Ihren Fachverband, an den VCI oder auch direkt an Cefic und bieten Sie Ihre Mitarbeit an. Hinweis: Der Leitfaden zur Identifizierung und Bezeichnung von Stoffen ist in englischer sowie in deutscher ...

Stand: 31.01.2007

Dialog: 5083

An welcher Stelle der REACH-Verordnung ist das sog. `Waiving` aufgehangen?

Waiving ist der Verzicht auf Datenerhebungen, insbesondere durch Tierversuche, wenn auf andere Weise geeignete Daten gewonnen werden können bzw. geeignete Risikomaßnahmen auch ohne diese Daten möglich sind. In der am 18. Dez. 2006 verabschiedeten REACH-Verordnung sind die Waiving-Bestimmungen im Artikel 13 festgelegt, wobei sich die Voraussetzungen für Waiving aus Anhang XI in Verbindung mit den S ...

Stand: 29.01.2007

Dialog: 5080

Wie kann ich als Importeur von Legierungen wie z. B. FeSi, SiMn diese vorregistrieren?

Die genauen EDV-Vorgaben/EDV-Instrumente für die Vorregistrierung liegen noch nicht vor. Sie werden von der Agentur rechtzeitig zur Verfügung gestellt. Bei Legierungen sind die einzelnen Metalle vorzuregistrieren. Nur in den Sonderfällen, in denen nicht von einer Legierung, sondern von einer intermetallischen Verbindung ausgegangen wird, wäre diese vorzuregistrieren. ...

Stand: 26.01.2007

Dialog: 5078

Ist für Dispersionen, die aus Polymeren bestehen, eine (Vor-)Registrierung nach REACH erforderlich?

Eine Dispersion ist ein "Gemenge aus mindestens zwei Stoffen, die sich nicht oder kaum ineinander lösen oder chemisch miteinander verbinden“. Demnach wäre eine Dispersion gemäß der Begriffbestimmungen in Artikel 3 Nr. 2 als Gemenge den Zubereitungen zuzuordnen. Unter einer Zubereitung versteht man danach "Gemenge, Gemische oder Lösungen, die aus zwei oder mehr Stoffen bestehen". In Bezug auf den P ...

Stand: 16.01.2007

Dialog: 4994

Muss zukünftig die Verwendung von Cassia-Zimt für nachgeschaltete Anwender oder für den privaten Endverbraucher deklariert werden?

Die Verwendung von Zimt in Gebäck fällt unter das Lebensmittelrecht. Unter REACH sind Lebensmittel und Lebensmittelzusatzstoffe ebenso wie Aromastoffe (einschließlich Gewürze) in Lebensmitteln sowohl von der Registrierung und Zulassung als auch von der Bewertung sowie der Informationsweiterleitung in der Wertschöpfungskette ausgenommen (REACH Artikel 2). Für die Verwendung von Zimt in Lebensmittel ...

Stand: 10.01.2007

Dialog: 4962

Inwiefern liegt den Bestimmungen der REACH-Verordnung das Vorsorgeprinzip zugrunde?

Die REACH-Verordnung basiert auf dem Vorsorgeprinzip, ihre Anforderungen setzen das Prinzip gemäß der Mitteilung der Kommission über das Vorsorgeprinzip (KOM(2000)1) um. Das Vorsorgeprinzip ist in Artikel 1 Abs. 3 ausdrücklich erwähnt. Einige Beispiele zur Umsetzung des Vorsorgeprinzips sind im Folgenden aufgeführt: - Sicherheitsbeurteilung: Wenn bezüglich wissenschaftlicher Nachweise eine Unsiche ...

Stand: 10.01.2007

Dialog: 4966

Was muss man als Downstream User bei der Erstellung der Sicherheitsdatenblätter von Zubereitungen beachten?

Die REACH-Verordnung verlangt in Artikel 31, dass der Lieferant eines Stoffes oder einer Zubereitung dem Abnehmer in folgenden Fällen ein Sicherheitsdatenblatt (SDB) übermittelt: - Der Stoff oder die Zubereitung erfüllt die Kriterien für die Einstufung als gefährlich gemäß den Richtlinien 67/548/EWG oder 1999/45/EG - Der Stoff ist persistent, bioakkumulierbar und toxisch (PBT), oder sehr persisten ...

Stand: 09.01.2007

Dialog: 4931

Muss der Downstream User eine Expositionsbewertung von allen Zubereitungen durchführen und dokumentieren?

Eine eigene Sicherheitsbeurteilung von nachgeschalteten Anwendern ist gemäß Art. 37 nur dann erforderlich, wenn die Hersteller der Stoffe die Verwendung nicht im Anhang der Sicherheitsdatenblätter aufgenommen haben. Ist dies nicht der Fall, hat der nachgeschaltete Anwender die Möglichkeit den Vorlieferanten über die nicht aufgenommene Verwendung zu informieren, so dass sie in das Sicherheitsdatenb ...

Stand: 09.01.2007

Dialog: 4932

Wann und wie wird der registrierte Anwendungszweck von Rohstoffen bereitgestellt?

Bei der Registrierung muss der Hersteller im Stoffsicherheitsbericht die identifizierten Verwendungen angeben. In einem Anhang zum Sicherheitsdatenblatt (SDB) werden dann die entsprechenden Expositionsszenarien beschrieben. Da die Registrierungstermine von Phase-in-Stoffen mengenabhängig sind, werden auch die Expositionsszenarien zu unterschiedlichen Zeiten in die SDB aufgenommen. Für Stoffe, die ...

Stand: 09.01.2007

Dialog: 4937

Gibt es eine Liste von gefährlichen Stoffen/Chemikalien, für die laut EU eine Substituierung in Betracht gezogen werden sollte?

Die nachgefragte Liste gibt es noch nicht. Sie wird von der EU-Kommission (bzw. der neuen Europäischen Chemikalienagentur, EChA) auf der Grundlage vorhandener Stoffdaten erarbeitet. Es wird davon ausgegangen, dass die in der deutschen Chemikalienverbotsverordnung (basiert auf EU Richtlinie 76/769/EEG) genannten Stoffe begutachtet werden. Die Liste wird am 1. Januar 2009 auf der Website der Chemika ...

Stand: 08.01.2007

Dialog: 4925

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