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Sind neue Bahnschwellen mit gesundheitsgefährdenden Stoffen belastet?

Früher wurden Bahnschwellen mit hochbelasteten Holzschutzmitteln wie Teerölen imprägniert. Das dabei verwendete Benzo(a)pyren ist ein als krebserzeugend eingestufter Stoff, wobei eine Gefährdung bei Hautkontakt möglich ist. Der Verordnungsgeber hat mit der bundesweit geltenden Chemikalienverbotsverordnung die zulässige Belastung von neuen Bahnschwellen mit Teerölen (Benzo(a)pyren) begrenzt. Auch d ...

Stand: 13.08.2009

Dialog: 4568

Orientiere ich mich für Kupferstaub jetzt an dem AGW für "Allgemeiner Staubgrenzwert"?

Nein, man kann sich in diesem Fall nicht an dem "Allgemeinen Staubgrenzwert" orientieren, denn der "Allgemeine Staubgrenzwert" beträgt 3mg/m³ für die alveolengängige Fraktion und 10mg/m³ für die einatembare Fraktion (vgl. dazu die Empfehlung der MAK- Kommission mit 0,1mg/m³ gemessen als einatembarer Aerosolanteil). In diesem Fall sind im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung gemäß § 7 Gefahrstoffveror ...

Stand: 22.04.2009

Dialog: 7338

Wie ist ein Arbeitsbereich im Sinne des § 11 Absatz 4 der Gefahrstoffverordnung zu definieren?

Der Arbeitsbereich ist der zu beurteilende räumlich oder organisatorisch begrenzte Teil eines Betriebes. Dieser kann einen oder mehrere Arbeitsplätze umfassen. Er beinhaltet i.d.R. die Arbeitsflächen, die Benutzerflächen und alle dem unmittelbaren Fortgang der Arbeit dienenden Lagerflächen. Der Arbeitsbereich ist im Rahmen der durchzuführenden Gefährdungsbeurteilung festzulegen. Nach § 11 Absatz 4 ...

Stand: 01.02.2008

Dialog: 6421

Welche Anforderungen existieren an eine Lagerhalle für Fahrzeugreifen?

Von Gummireifen ist bekannt, dass deren Ausdünstungen zu einer Raumbelastung mit N-Nitrosaminen führen können und zwar auch noch nach Ende der Lagerung. N-Nitosamine sind krebserzeugende Gefahrstoffe der Kategorie 1 oder 2. Trotz verschiedener Anstrengungen der Gummiindustrie ist die Bildung von N-Nitrosaminen aus Reifen nach bisherigem Stand der Technik nicht vollständig vermeidbar (ausführlich h ...

Stand: 14.11.2007

Dialog: 6022

Gibt es bei einem Trocknungsmittel auf Silikagelbasis Sicherheits-, Arbeitsschutz- oder Umweltbedenken?

Während Silikagel und Magnesiumchlorid nicht als gefährliche Stoffe eingestuft sind, handelt es sich bei Kupferchlorid um einen Gefahrstoff gemäß der Gefahrstoffliste der RL 67/548/EWG. Kupferchlorid ist als gesundheitsschädlich - Xn und R22 eingestuft und mit gesundheitsschädlich - Xn und umweltgefährdend - N zu kennzeichnen. Die Berücksichtigungsgrenze für Stoffe mit Xn und R22 in Zubereitungen ...

Stand: 15.03.2007

Dialog: 3476

Ist Gülle ein Gefahrstoff im Sinne des Chefahrstoffrechts?

Laut Definition bei "Enzyklo.de"  ist „(...) Flüssigmist (…) auch als Gülle bezeichnet, (…) ein Gemisch aus Kot, Harn sowie Wasser-, Futter- und Einstreu und einer der wichtigsten Wirtschaftsdünger (…)“. Gefährdungen für Mensch und Umwelt können von den stets darin enthaltenen Mikroorganismen und den daraus freigesetzten gasförmigen Stoffen ausgehen. Für die Fragestellung entscheidend ist, inwiewe ...

Stand: 04.02.2007

Dialog: 5295

Fragen zum Umgang mit der Tinte eines Fotoprinters

Die Tinte enthält eine Reihe von Gefahrstoffen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Erste Informationen über die Eigenschaften dieser Mischung und die Grenzwerte am Arbeitsplatz sind in dem zugehörigen Sicherheitsdatenblatt des Herstellers aufgeführt. Es kommt dabei entscheidend auf die Bestandteile und deren Konzentration in der Tinte an. Der Arbeitgeber ist nach § 7 der Gefahrstoffverordnung ver ...

Stand: 30.08.2006

Dialog: 2241

Ab welcher Temperatur ist Wasser als `gefährlicher Stoff` anzusehen? Ab wann muß beim Umgang mit warmen bzw. heißem Wasser PSA getragen werden?

Das Einwirken von heißem Wasser führt zu Hautschädigungen. Heißes Wasser hat eine höhere Dichte als z. B. heiße Luft, d. h. dass eine geringere Einwirkzeit von Wasser schon zu einer Hautschädigung führt als die Einwirkzeit von Luft. Die hierbei zu berücksichtigende Oberflächentemperatur der Haut und die Einwirkzeit sind die Kenngrößen für eine mögliche Schädigung der Haut. In mehreren Literaturque ...

Stand: 04.08.2006

Dialog: 4430

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