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Suche von regionalen Netzwerken zur Gesundheitsförderung sowie Aufbau eines Intranets zur Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung im Betrieb!

Zu Frage 1 "Wo finde ich Netzwerke zum Thema betriebliche Gesundheitsförderung“: Ein Überblick zu Netzwerken mit unterschiedlichen Zielgruppen / Themenschwerpunkten im Feld "betriebliche Gesundheitsförderung" findet sich unter www.dnbgf.de . Informationen zu regionalen Netzwerken, z.B. in NRW, sind u.a. zu finden unter: www.gamsys.de , www.rts-siegen.de , www.inga-muensterland.de .  zu Frage 2 "Be ...

Stand: 04.04.2007

Dialog: 5932

Inwieweit ist ein Rettungssanitäter mit einer erstmalig aufgetretenen Hautveränderung vermehrt infektionsgefährdet?

Solange die Haut intakt und nicht aufgekratzt ist, ist eine vermehrte Infektionsgefährdung nicht gegeben. Im übrigen müssen im Rettungsdienst als Schutz gegen die Infektionsgefährdung u.a. Schutzhandschuhe getragen werden (siehe hierzu die TRBA 250 "Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege" und die TRBA 500 "Allgemeine Hygienemaßnahmen-Mindestanforderungen"). Die t ...

Stand: 07.03.2007

Dialog: 5232

Wieviele Personen sollen Schlüsselgewalt für einen Sanitätsraum haben?

Ein unbeschränkter Zugang zum Sanitätsraum durch alle zum Betrieb gehörenden oder externen Personen ist nicht sinnvoll. Der Arbeitgeber hat die Verantwortung, den Zugang zum Sanitätsraum sinnvoll zu organiseiren. Diesen Punkt kann er z.B. in einer Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz berücksichtigen. Es muß sichergestellt sein, dass der Sanitätsraum während der üblichen Arbeitszeite ...

Stand: 04.03.2007

Dialog: 5395

Welche gesundheitlichen Folgen, auch Spätfolgen, können bei 4 Wochen Akkordarbeit ohne Schutzmaske in einer Entstaubungsanlage entstehen?

Bei der kurzfristigen Exposition sind keine gesundheitlichen Folgen zu erwarten, es ist davon auszugehen, dass bei einer gesunden nichtrauchenden Person die Bronchialschleimhaut mit dieser Belastung fertig wird. Allergische Reaktionen können allerdings nur ausgeschlossen werden, wenn sie während der 4 Wochen nicht aufgetreten sind. Unter Langzeiteinwirkung von Ruß (PAH) wird heute eine neue BK-Nr. ...

Stand: 22.02.2007

Dialog: 5204

Ist für das Abwaschen von Laugen von der Haut aus medizinischer Sicht zwingend kaltes Wasser erforderlich?

Bei Laugenverätzungen der Haut ist das sofortige und reichliche Spülen mit Wasser einschließlich der vorsichtigen Entfernung benetzter Kleidung besonders wichtig. In diesem Zusammenhang spielt die Temperatur des Wassers eine untergeordnete Rolle. Natürlich sollte kein heißes Wasser verwendet werden, da einerseits Verbrühungen entstehen können und andererseits die Hautdurchblutung angeregt wird, wa ...

Stand: 21.02.2007

Dialog: 3702

Kann es nach einem Schwelbrand zu signifikant höheren Krebsraten bei Beschäftigten kommen?

Grundsätzlich können sich nach einem Brandschaden an den Gebäudeoberflächen Brandfolgeprodukte ablagern, die ein krebserzeugendes Potenzial haben. Nähere Informationen dazu werden z.B. unter http://www.gdv-online.de/brandsa  angeboten. Ob der von Ihnen genannten Brandschaden seinerzeit nicht fachgerecht saniert wurde und ob bei den von Ihnen beobachteten Krebserkrankungen ein Kausalzusammenhang mi ...

Stand: 05.02.2007

Dialog: 5105

Wer darf die Unterweisung für den Umgang mit Kältespray durchführen?

Generell gilt, dass Arzneimittel nur vom Arzt*) verordnet werden dürfen. Insoweit darf ein Arzneimittel nur nach ärztlicher Untersuchung und auf ärztliche Anweisung angewendet werden. Selbstverständlich kann jeder ggf. freiverkäufliche Arzneimittel bei sich selbst anwenden. Wenn er jedoch andere damit behandelt, übt er die Heilkunde aus, was ihm verboten ist, es sei denn, er wird nach entsprechend ...

Stand: 18.01.2007

Dialog: 5038

Wer beurteilt die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, wenn ein Arbeitnehmer länger als 6 Wochen erkrankt ist?

Die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit ist ausdrücklich nicht Aufgabe des Betriebsarztes. Im § 3 Abs.3 Arbeitssicherheitsgesetz ist sogar geregelt, dass es nicht zu den Aufgaben des Betriebsarztes gehört, Krankmeldungen der Arbeitnehmer auf ihre Berechtigung zu überprüfen. Die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit erfolgt auf dem dafür vorgesehenen Vordruck durch den Vertragsarzt (früher Kassenarzt ...

Stand: 04.01.2007

Dialog: 5172

Muss der Arbeitgeber den von ihm benannten und ausgebildeten Ersthelfern eine entsprechende Hepatitis-Immunisierung anbieten und diese finanzieren?

Bei der Tätigkeit des Ersthelfer handelt es sich um eine nicht gezielte Tätigkeit nach Biostoffverordnung, da der Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen, also beispielsweise mit dem Hepatitis-B-Virus, nicht den eigentlichen Sinn und Zweck der Tätigkeit darstellt, sondern sozusagen beiläufig erfolgt. Die Tätigkeit als betrieblicher Ersthelfer ist in der Regel der Schutzstufe 1 nach Biostoffverordnu ...

Stand: 04.01.2007

Dialog: 4913

Wer darf arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen nach der Gefahrstoffverordnung durchführen?

Der Arzt, der mit der Durchführung von arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen nach der Gefahrstoffverordnung beauftragt wird, muss eine der folgenden Qualifikationen nachweisen können (§ 15 Abs. 3 Gefahrstoffverordnung/GefStoffV): - "Facharzt für Arbeitsmedizin" oder - Arzt mit der Zusatzbezeichnung "Betriebsmedizin".  Die Qualifikation wird durch ein Zeugnis der zuständigen Ärztekammer ausge ...

Stand: 25.10.2006

Dialog: 4152

Welche Möglichkeiten des Nachweises von Methylbromid im eigenen Körper gibt es?

MAK- und BAT-Werte-Liste 2005 Für Methylbromid, hier Brommethan genannt, gibt es im biologischen Material nur einen BLW (Biologischer Leitwert) - er ist die Menge eines Arbeitsstoffmetaboliten, die als Anhalt für die zu treffenden Schutzmaßnahmen heranzuziehen ist. BLWs gibt es für gefährliche Stoffe, für die es keinen anderen Grenzwert gibt, d.h. für krebserzeugende bzw. krebsverdächtige Stoffe. ...

Stand: 07.10.2006

Dialog: 3616

Kann ein Zusammenhang zwischen der Erkrankung an Leberzirrhose und der Beschäftigung in einer Verzinkerei bestehen?

Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen einer Leberzirrhose und der Tätigkeit in einer Verzinkerei ist nicht anzunehmen. Das Verzinken gehört zu den galvanischen Beschichtungsverfahren. Beim cyanidischen Verzinken wird Zink galvanisch aus einem Elektrolyten, hergestellt aus Zinkoxid, Kaliumcyanid und Natriumhydroxid abgeschieden. Die Aerosolbildung - und damit die Belastung der Atemluft – ist verfa ...

Stand: 28.09.2006

Dialog: 2537

Muss eine Tuberkulin-Konversion als Berufskrankheit gemeldet werden?

Eine Tuberkulin-Konversion muss von Betriebsärzten nach § 202 Sozialgesetzbuch SGB VII gemeldet werden. Dies muss unabhängig vom Willen des Probanden geschehen - es untersteht folglich nicht der Schweigepflicht des Betriebsarztes. Die Tuberkulin-Konversion ist jedoch nur dann anzuzeigen, wenn dies anhand eines Mendel-Mantoux-Testes festgestellt worden ist. (Eine etwaige Konversion, die mit dem der ...

Stand: 28.09.2006

Dialog: 3976

Müssen die Kosten der Impfungen von Kindergärtnerinnen vom Arbeitgeber übernommen werden?

Nach Inkrafttreten der Verordnung zur Anpassung der Gefahrstoffverordnung vom 23.12.2004 wurde im Artikel 8 die Biostoffverordnung - BioStoffV novelliert. Die arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen sind in §§ 15, 15a, 16 BioStoffV und im Anhang IV dieser Verordnung festgelegt. Neu ist, dass die arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen bei Erzieherinnen seit dem 01. Januar 2005 Pflichtunter ...

Stand: 28.07.2006

Dialog: 3100

Kann es sein, dass eine Zahnarzthelferin nach 3 Jahren Lehre und 1 Jahr Berufstätigkeit eine Quecksilbervergiftung hat?

Gefahrenquellen für die Entstehung einer Berufserkrankung durch Quecksilber bestehen bei der Gewinnung, Rückgewinnung, Verarbeitung, Verpackung, Transport und Verwendung von Quecksilber. Insbesondere gilt dies dann, wenn Quecksilber verschüttet und der farb- und geruchlose Quecksilberdampf oder quecksilberhaltige Staub eingeatmet wird. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und Beachtung der Arbeitsschut ...

Stand: 07.07.2006

Dialog: 4337

Welche arbeitsmedizinischen Untersuchungen sind bei der Hartmetallverarbeitung (Kobalt) erforderlich?

Unter BK 4107 ist in der Liste der Berufskrankheiten die Erkrankung an Lungenfibrose duch Metallstäube bei der Herstellung oder Verarbeitung von Hartmetallen aufgeführt (siehe hierzu das Merkblatt zur BK. des BMA v. 13.05.1983, BArbB1 //8 1983, im Internet zu finden unter http://arbmed.med.uni-rostock.de/bkvo/m4107.htm ) Bei den arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen kommen die Grundsätze G 2 ...

Stand: 09.06.2006

Dialog: 2888

Schweißer mit Gleitsichtbrille haben bei Positionsänderungen Schwierigkeiten, die Sehschärfe zu erhalten. Was kann man tun?

Wir empfehlen, dass die Schweißer für ihre Arbeitstätigkeit entweder eine Mehrstärkenbrille mit großem Nahsichtfeld oder eine spezielle Gleitsichtbrille mit vergrößertem Nahsichtfeld erhalten. Da die Gestaltung der Sehfelder der Gleitsichtbrille individuell unterschiedlich ist und vom jeweiligen Sehvermögen abhängig ist, sollten sich die betroffenen Mitarbeiter vom Optiker beraten lassen. Bei Ihre ...

Stand: 09.06.2006

Dialog: 2682

Was ist der Unterschied zwischen einem ermächtigter Arzt und einem ermächtigter Augenarzt bzgl. der Augenuntersuchung?

Regelungen zu Vorsorgeuntersuchungen bei Bildschirmarbeitsplätzen sind in dem berufsgenossenschaftlichen Grundsatz für Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung, BGI 785, "Bildschirmarbeitsplätze" G 37 getroffen. Bei den Vorsorgeuntersuchungen wird unterschieden in Erstuntersuchung und Ergänzungsuntersuchung. Voraussetzung eine Erstuntersuchung vornehmen zu dürfen ist ein entsprechender Qualifikati ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 677

Welche beruflichen Ursachen könnten für eine beidseitige wannenförmige Innenohrschwerhörigkeit vorliegen?

Die Bezeichnung „wannenförmige Innenohrschwerhörigkeit“ beschreibt einen relativ seltenen Verlauf einer Tonschwellenkurve. In diesem Fall besteht ein relativ gutes Hörvermögen im Bereich der tiefen und hohen Frequenzen und ein schlechtes Hörvermögen über den gesamten mittleren Frequenzbereich. Dies bedeutet, dass in diesem Fall der Sprachbereich besonders betroffen ist. Gelegentlich findet man ein ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 2604

Welche Fachkunde und sonstige Bedingungen sind für verkehrsmedizinische Untersuchungen erforderlich?

Zuständig für die Erteilung der Fachkunde Verkehrsmedizin ist die Ärztekammer. Auf deren Homepage ( ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 3677

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