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Komnet-Wissensdatenbank

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Ergebnisse 261 bis 280 von 295 Treffern

Wer würde bei einer Grippepandemie als erster geimpft?

Man muss davon ausgehen, dass zunächst nicht ausreichend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen wird. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, bestimmte Gruppen bevorzugt zu impfen. Das empfiehlt auch die Weltgesundheitsorganisation. Ziel muss eine Impfstoffverteilung sein, die die den höchsten Nutzen für die Minderung von Krankheit und Tod verspricht. Daher sollte bei Impfstoffm ...

Stand: 21.07.2006

Dialog: 3861

Wie steckt man sich mit Influenza an? Wie kann man sich vor Ansteckung schützen?

Die Übertragung von Influenzaviren zwischen Menschen erfolgt über die Tröpfchen, beim Ausatmen oder Husten (Exspirationströpfchen). Die Ansteckungswahrscheinlichkeit bei Kontakt zum Erreger ist hoch. Eine Ansteckung kann auch bereits bis zu 24 Stunden vor Auftreten der ersten Symptome erfolgen. Schützen sollten sich bei einer Pandemie in jedem Fall alle, die mit Erkrankten Kontakt haben. Im Nation ...

Stand: 21.07.2006

Dialog: 3858

Warum ist das Risiko einer Grippepandemie derzeit so hoch wie seit Jahrzehnten nicht?

Das Risiko einer weltweiten Influenzaepidemie wird maßgeblich davon beeinflusst, wie weit ein Virus verbreitet ist, das das Potential für eine weitere Anpassung an den Menschen und damit der Entstehung eines neuen Pandemievirus besitzt. Insofern bedeutet jeder neue Geflügelpestausbruch eine gewisse Erhöhung des Risikos. Mitte Oktober 2005 wurde offiziell bestätigt, dass bei Geflügel in der Türkei, ...

Stand: 21.07.2006

Dialog: 3856

Grippepandemie: Welche Vorbereitungen gibt es für den `Fall der Fälle`? Muss man im Ernstfall mit Quarantänemaßnahmen und Reisebeschränkungen rechnen?

Die Weltgesundheitsorganisation hat alle Staaten dazu aufgerufen, sich auf eine Influenzapandemie vorzubereiten. Das Robert Koch-Institut hat den gemeinsam von Bund und Ländern getragenen Nationalen Influenzapandemieplan Anfang 2005 veröffentlicht. Der Plan enthält gemeinsame Empfehlungen des Bundes und der Länder zur Vorbereitung auf eine Pandemie und für Maßnahmen im Pandemiefall. Ein Aktionspla ...

Stand: 21.07.2006

Dialog: 3862

Kann es sein, dass eine Zahnarzthelferin nach 3 Jahren Lehre und 1 Jahr Berufstätigkeit eine Quecksilbervergiftung hat?

Gefahrenquellen für die Entstehung einer Berufserkrankung durch Quecksilber bestehen bei der Gewinnung, Rückgewinnung, Verarbeitung, Verpackung, Transport und Verwendung von Quecksilber. Insbesondere gilt dies dann, wenn Quecksilber verschüttet und der farb- und geruchlose Quecksilberdampf oder quecksilberhaltige Staub eingeatmet wird. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und Beachtung der Arbeitsschut ...

Stand: 07.07.2006

Dialog: 4337

Inwieweit ist ein Arbeitgeber von Kindergärten und Altenpflegeeinrichtungen verpflichtet, Schutzimpfungen anzubieten?

Die Beschäftigung in Kindergärten/Altenpflegeeinrichtungen ist als nicht gezielte Tätigkeit mit biologischen Arbeitsstoffen zu werten (BioStoffV, § 2 Abs. 5 Satz 2), so dass bei dem betroffenen Personenkreis die Biostoffverordnung (BioStoffV) anzuwenden ist.   §§ 5 – 8 der BioStoffV regeln die Bestimmungen bezüglich der Gefährdungsbeurteilung,welche der Arbeitgeber durchzuführen hat. Sie soll vor ...

Stand: 09.06.2006

Dialog: 267

Schweißer mit Gleitsichtbrille haben bei Positionsänderungen Schwierigkeiten, die Sehschärfe zu erhalten. Was kann man tun?

Wir empfehlen, dass die Schweißer für ihre Arbeitstätigkeit entweder eine Mehrstärkenbrille mit großem Nahsichtfeld oder eine spezielle Gleitsichtbrille mit vergrößertem Nahsichtfeld erhalten. Da die Gestaltung der Sehfelder der Gleitsichtbrille individuell unterschiedlich ist und vom jeweiligen Sehvermögen abhängig ist, sollten sich die betroffenen Mitarbeiter vom Optiker beraten lassen. Bei Ihre ...

Stand: 09.06.2006

Dialog: 2682

Welche arbeitsmedizinischen Untersuchungen sind bei der Hartmetallverarbeitung (Kobalt) erforderlich?

Unter BK 4107 ist in der Liste der Berufskrankheiten die Erkrankung an Lungenfibrose duch Metallstäube bei der Herstellung oder Verarbeitung von Hartmetallen aufgeführt (siehe hierzu das Merkblatt zur BK. des BMA v. 13.05.1983, BArbB1 //8 1983, im Internet zu finden unter http://arbmed.med.uni-rostock.de/bkvo/m4107.htm ) Bei den arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen kommen die Grundsätze G 2 ...

Stand: 09.06.2006

Dialog: 2888

Ist es sinnvoll, sich zum Schutz vor der aviären Influenza/klassischen Geflügelpest gegen die humane Influenza impfen zu lassen?

Eine Impfung gegen den Erreger der Klassischen Geflügelpest steht für den Menschen derzeit nicht zur Verfügung. Eine Impfung mit dem aktuellen humanen Influenza-Impfstoff bietet keinen Schutz vor Infektionen durch den Erreger der Klassischen Geflügelpest. Aus Gründen des Bevölkerungsschutzes ist dennoch eine Impfung mit diesem Impfstoff zu empfehlen, da damit die Gefahr von Doppelinfektionen mit ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 3852

Ist Mitarbeitern in Kindergärten die Impfung gegen Hepatitis A anzubieten?

Eine spezielle auf Hepatitis A ausgerichtete Vorschrift gibt es nicht, es bedarf nach der Rechtslage jedoch auch keiner solchen Vorschrift. Die bestehenden Vorschriften sind hier sehr eindeutig: Nach dem Arbeitsschutzgesetz muß der Arbeitgeber die Gefährdung der Beschäftigten so gering wie möglich (§ 4) halten, durch eine Gefährdungsbeurteilung (§ 5) ermitteln und beurteilen sowie (§ 6) dokumentie ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 579

Welche Untersuchungsmöglichkeiten gibt es bei Isopropylalkoholverätzungen zur Feststellung einer Berufserkrankung der Atemwege?

Isopropylalkohol verursacht keine Verätzungen. Die Verbindung weist eine geringe Inhalationstoxizität auf. Bei Exposition mit Isopropylalkohol werden die Atemwege gereizt. Dies kann zu einem hyperreagiblen Bronchialsystem im Sinne eines allergischen Asthmas führen. Verätzungen der Atemwege werden von einem Facharzt,z.B. Pneumologen,diagnostisch abgeklärt. Durchzuführende Untersuchungen wären u.a. ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 166

Ist die Aussage wirklich bewiesen, dass sich durch ständiges Arbeiten am Bildschirm die Dioptrien-Werte verschlechtern?

Zunächst kurz die Erläuterung von zwei wichtigen Begriffen: 1. Sehkraft: Die Sehkraft ist die Fähigkeit des Auges, Licht wahrzunehmen. 2: Sehschärfe: Die Sehschärfe ist die Fähigkeit ein scharfes Bild wahrzunehmen. Beide Begriffe kann man als Sehfähigkeit zusammenfassen. Nun zur Antwort: Die Sehfähigkeit wird - so der aktuelle wissenschaftliche Kenntnisstand - durch die Anforderungen beim Sehen ni ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 2789

Schutzmaßnahmen bei Allergien gegen Staub

Als Erstes sollten Sie mit Ihrem Betriebsarzt über dieses Problem reden. Dieser ist zur Schweigepflicht verpflichtet und kennt Ihren Arbeitsplatz. Idealerweise kennt er auch die Organisationsstrukturen Ihres Arbeitgebers und weiß "an welchen Strippen man ziehen muss". Aus dem Kontext vermuten wir, dass Sie mit einem Asthma reagieren. Bei Allergien ist –unabhängig von Einzelmeinungen– die „Lehrbuch ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 2835

Welche Kriterien gelten für die Erfüllung der arbeitstechnischen Voraussetzungen im Rahmen eines BU-Verfahrens gemäß BKV 2108?

Tatsächlich gibt es branchenbezogen unterschiedliche Systeme nach denen beurteilt wird, ob eine Berufskrankheit gemäß der Ziffer 2108 der Anlage zur Berufskrankheiten-Verordnung vorliegt. Die Informationen über das jeweilige Verfahren sollten daher beim zuständigen Siehe Teil 1          Siehe Teil 3 Merkblatt zur BK Nr. 2108 zusätzlicher Literaturverweis  :  Auswahlkriterien nach G46 in ASU 10/200 ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 445

Ist der Arbeitgeber verpflichtet, für eine Zahntechnikerin die Kosten für eine Hepatitisimpfung zu übernehmen?

Alle Mitarbeiter, die bei der Arbeit Kontakt mit Körperflüssigkeiten oder -geweben der Patienten haben sind gegen Hepatitis B zu impfen. Die Kosten für die Schutzimpfung trägt der Arbeitgeber (siehe § 4 der Unfallverhütungsvorschrift "Gesundheitsdienst" - BGV C8, früher VBG 103, die kostenlos von der Internetseite des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften, http://www.hvbg.de - Rub ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 1081

Welche Fachkunde und sonstige Bedingungen sind für verkehrsmedizinische Untersuchungen erforderlich?

Zuständig für die Erteilung der Fachkunde Verkehrsmedizin ist die Ärztekammer. Auf deren Homepage ( ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 3677

Wie ist eine Augenuntersuchung nach der Bildschirmarbeitsverordnung durchzuführen?

Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten vor Aufnahme ihrer Tätigkeit an Bildschirmgeräten, anschließend in regelmäßigen Zeitabständen (a) sowie bei Auftreten von Sehbeschwerden, die auf die Arbeit am Bildschirmgerät zurückgeführt werden können, eine angemessene Untersuchung der Augen und des Sehvermögens durch eine fachkundige Person (b) anzubieten (s. § 6 Bildschirmarbeitsverordnung) (a) Die Zeitab ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 396

Können Niesanfälle von Arbeitnehmern durch einen im Büro ausgelegten Teppich verursacht werden?

Niesanfälle sind die typische Reaktion der Nasenschleimhaut auf äußere Reize, die physikalischer, chemischer oder biologischer Art sein können. Die häufigste Ursache für Niesanfälle sind Irritationen der Nasenschleimhaut durch staubförmige Partikel oder allergische Reaktionen. An Ihrem Büroarbeitsplatz kann der ältere Teppich durchaus als Auslöser der Beschwerden in Betracht kommen. Es sind allerd ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 4110

Welche beruflichen Ursachen könnten für eine beidseitige wannenförmige Innenohrschwerhörigkeit vorliegen?

Die Bezeichnung „wannenförmige Innenohrschwerhörigkeit“ beschreibt einen relativ seltenen Verlauf einer Tonschwellenkurve. In diesem Fall besteht ein relativ gutes Hörvermögen im Bereich der tiefen und hohen Frequenzen und ein schlechtes Hörvermögen über den gesamten mittleren Frequenzbereich. Dies bedeutet, dass in diesem Fall der Sprachbereich besonders betroffen ist. Gelegentlich findet man ein ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 2604

Kann bei einer vergangenen Vorerkrankung (Hepatitis B) trotz selektiven Verlustes von anti-Hbs von einer Immunität ausgegangen werden?

Es handelt sich um eine chronische Hepatitis B mit Trägerstatus und geringfügiger Infektiosität. Für im medizinischen Bereich Tätige, die an Hepatitis B erkrankt sind, kann es hingegen wichtig sein, "wie ansteckend" sie sind. Für die Beurteilung der Ansteckungsgefahr ist die Bestimmung von HBV-DNA notwendig. Bekanntlich verliert von 200 HBs-Trägern pro Jahr etwa einer (0.5%) das HBs-Antigen und ze ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 3269

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