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Komnet-Wissensdatenbank

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Ergebnisse 261 bis 280 von 285 Treffern

Ist die Aussage wirklich bewiesen, dass sich durch ständiges Arbeiten am Bildschirm die Dioptrien-Werte verschlechtern?

Zunächst kurz die Erläuterung von zwei wichtigen Begriffen: 1. Sehkraft: Die Sehkraft ist die Fähigkeit des Auges, Licht wahrzunehmen. 2: Sehschärfe: Die Sehschärfe ist die Fähigkeit ein scharfes Bild wahrzunehmen. Beide Begriffe kann man als Sehfähigkeit zusammenfassen. Nun zur Antwort: Die Sehfähigkeit wird - so der aktuelle wissenschaftliche Kenntnisstand - durch die Anforderungen beim Sehen ni ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 2789

Schutzmaßnahmen bei Allergien gegen Staub

Als Erstes sollten Sie mit Ihrem Betriebsarzt über dieses Problem reden. Dieser ist zur Schweigepflicht verpflichtet und kennt Ihren Arbeitsplatz. Idealerweise kennt er auch die Organisationsstrukturen Ihres Arbeitgebers und weiß "an welchen Strippen man ziehen muss". Aus dem Kontext vermuten wir, dass Sie mit einem Asthma reagieren. Bei Allergien ist –unabhängig von Einzelmeinungen– die „Lehrbuch ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 2835

Welche Kriterien gelten für die Erfüllung der arbeitstechnischen Voraussetzungen im Rahmen eines BU-Verfahrens gemäß BKV 2108?

Tatsächlich gibt es branchenbezogen unterschiedliche Systeme nach denen beurteilt wird, ob eine Berufskrankheit gemäß der Ziffer 2108 der Anlage zur Berufskrankheiten-Verordnung vorliegt. Die Informationen über das jeweilige Verfahren sollten daher beim zuständigen Siehe Teil 1          Siehe Teil 3 Merkblatt zur BK Nr. 2108 zusätzlicher Literaturverweis  :  Auswahlkriterien nach G46 in ASU 10/200 ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 445

Ist der Arbeitgeber verpflichtet, für eine Zahntechnikerin die Kosten für eine Hepatitisimpfung zu übernehmen?

Alle Mitarbeiter, die bei der Arbeit Kontakt mit Körperflüssigkeiten oder -geweben der Patienten haben sind gegen Hepatitis B zu impfen. Die Kosten für die Schutzimpfung trägt der Arbeitgeber (siehe § 4 der Unfallverhütungsvorschrift "Gesundheitsdienst" - BGV C8, früher VBG 103, die kostenlos von der Internetseite des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften, http://www.hvbg.de - Rub ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 1081

Welche Fachkunde und sonstige Bedingungen sind für verkehrsmedizinische Untersuchungen erforderlich?

Zuständig für die Erteilung der Fachkunde Verkehrsmedizin ist die Ärztekammer. Auf deren Homepage ( ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 3677

Wie ist eine Augenuntersuchung nach der Bildschirmarbeitsverordnung durchzuführen?

Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten vor Aufnahme ihrer Tätigkeit an Bildschirmgeräten, anschließend in regelmäßigen Zeitabständen (a) sowie bei Auftreten von Sehbeschwerden, die auf die Arbeit am Bildschirmgerät zurückgeführt werden können, eine angemessene Untersuchung der Augen und des Sehvermögens durch eine fachkundige Person (b) anzubieten (s. § 6 Bildschirmarbeitsverordnung) (a) Die Zeitab ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 396

Können Niesanfälle von Arbeitnehmern durch einen im Büro ausgelegten Teppich verursacht werden?

Niesanfälle sind die typische Reaktion der Nasenschleimhaut auf äußere Reize, die physikalischer, chemischer oder biologischer Art sein können. Die häufigste Ursache für Niesanfälle sind Irritationen der Nasenschleimhaut durch staubförmige Partikel oder allergische Reaktionen. An Ihrem Büroarbeitsplatz kann der ältere Teppich durchaus als Auslöser der Beschwerden in Betracht kommen. Es sind allerd ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 4110

Welche beruflichen Ursachen könnten für eine beidseitige wannenförmige Innenohrschwerhörigkeit vorliegen?

Die Bezeichnung „wannenförmige Innenohrschwerhörigkeit“ beschreibt einen relativ seltenen Verlauf einer Tonschwellenkurve. In diesem Fall besteht ein relativ gutes Hörvermögen im Bereich der tiefen und hohen Frequenzen und ein schlechtes Hörvermögen über den gesamten mittleren Frequenzbereich. Dies bedeutet, dass in diesem Fall der Sprachbereich besonders betroffen ist. Gelegentlich findet man ein ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 2604

Kann bei einer vergangenen Vorerkrankung (Hepatitis B) trotz selektiven Verlustes von anti-Hbs von einer Immunität ausgegangen werden?

Es handelt sich um eine chronische Hepatitis B mit Trägerstatus und geringfügiger Infektiosität. Für im medizinischen Bereich Tätige, die an Hepatitis B erkrankt sind, kann es hingegen wichtig sein, "wie ansteckend" sie sind. Für die Beurteilung der Ansteckungsgefahr ist die Bestimmung von HBV-DNA notwendig. Bekanntlich verliert von 200 HBs-Trägern pro Jahr etwa einer (0.5%) das HBs-Antigen und ze ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 3269

Inwieweit ist ein ärztliches Attest verpflichtend, das für einen Staplerfahrer einen Spezialsitz verlangt? Wie sieht so ein Sitz aus?

Ein Attest des Hausarztes ist für die Firma nicht direkt verpflichtend, einen derartigen Spezialsitz zu installieren. Vielmehr sollt zuerst das Votum des Betriebsarztes einbezogen werden. Dieser kann sich darüber hinaus von dem behandelnden Orthopäden bzw. Neurologen kompetent beraten lassen und ggf. ein entsprechendes Kurzgutachten in Auftrag geben. Die Anforderungen an einen derartigen Spezialsi ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 2581

Dürfen Impfverweigerer oder Personen, die erst am Anfang der Hepatitis Impfung stehen, in der Altenpflege eingesetzt werden?

Auch nicht geimpfte Beschäftigte dürfen in der Altenpflege beschäftigt werden. Der Arbeitgeber ist nach der Biostoffverordnung und im Rahmen der G 42 - Vorsorgeuntersuchung verpflichtet, Impfungen anzubieten. Verzichtet der/die Beschäftigte auf die angebotene Impfung, darf er/sie gleichwohl in der Altenpflege eingesetzt werden. Stand: September 2003 ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 1970

Muss bei der jährlichen Untersuchung von beruflich strahlenexponierten Personen der Katogerie A jedesmal eine Röntgenaufnahme gemacht werden?

Nein, auch bei diesen Untersuchungen darf eine Röntgenaufnahme nur gemacht werden, wenn dies aus ärztlicher Indikation geboten ist. Stand: März 2002 ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 733

Ist eine Farbsinnstörung ein Ausschlusskriterium für eine Ausbildung von IT-System-Elektronikern und IT-System-Kaufleuten?

Es gibt unterschiedliche Farbsinnstörungen: Bei Männern (seltener bei Frauen) tritt am häufigsten eine Rot-Grün-Störung auf (seltener sind Blaustörungen). Es gibt allerdings auch andere funktionale Störungen, die möglicherweise auch zur Farbsinnstörung beitragen, z.B. Sehnervstörungen, Retinopathie, Makuladegeneration, Trübungen von Augenmedien. Wenn man von einer Rot-Grün-Störung ausgeht, können ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 252

Kann man Ärzten bei Ablehnung der Hepatitisimpfung, ohne Bedenken die gesundheitliche Eignung aussprechen?

Die wichtigsten arbeitsmedizinischen Maßnahmen sind die Vorsorgeuntersuchungen der Beschäftigten nach Biostoffverordnung -BioStoffV. Nach § 15 Abs. 1 BioStoffV soll dies vor Aufnahme der Tätigkeit, danach in regelmäßigen Abständen und am Ende der Beschäftigung erfolgen und beinhaltet unter anderem die Bestimmung von Antikörper und die Impfung . Ein Arzt, der auf einer Intensivstation arbeitet und ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 2918

Staubmilbenallergie im Büro - Ist der Arbeitgeber zur täglichen Nassreinigung der Räume verpflichtet.

In Arbeitsräumen muss stets gesundheitlich zuträgliche Arbeitsluft vorhanden sein. Die Kommentierung von Nöthlich zur Arbeitsstättenverordnung (Erläuterungen 4205 , ZH 1/140 (§5 Lüftung)) bemerkt auf S.12: "In Arbeitsräumen muß unabhängig von den angewandten Arbeitsverfahren stets gesundheitlich zuträgliche Arbeitsluft vorhanden sein...." In 2.14: "Gesundheitsgefährliche Stoffe im Sinne dieser Reg ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 457

Was passiert, wenn der Amtsarzt eine gegenteilige Meinung zu der des Facharztes/Betriebsarztes hat?

Für die neue Rente wegen Erwerbsminderung ist grundsätzlich das gesundheitliche Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt maßgebend. Es wird von einem Arzt im Auftrag der Rentenversicherung festgestellt. Es ist durchaus denkbar, dass sich Auffassungsunterschiede bei der medizinischen Beurteilung zwischen Hausarzt, Facharzt und Betriebsarzt sowie von der Rentenversicherung beauftragtem Arz ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 1319

Gibt es außer SGB III, SGB V, SGB IX und ArbSchG noch andere gesetzliche Grundlagen für die Rehabilitation?

Gesetzliche Grundlage für berufliche Rehabilitation sind in erster Linie das SGB IX, Gesetz zur Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen einschließlich des Schwerbehindertenrechts, sowie das SGB III, das Regelungen zur Arbeitsförderung beinhaltet. Unter Rehabilitation versteht man alle Maßnahmen, die darauf abzielen, körperliche Schäden oder Gesundheitsschäden zu beseitigen bzw. zu mindern ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 2175

Ist es sinnvoll und statthaft, dass ein Unternehmen als Schutz vor der Vogelgrippe einen Vorrat Neuroaminidasehemmer anschafft?

1) Eine Gefährdung von Beschäftigten würde sich bei Auftreten von Fällen der Vogelgrippe in Deutschland nach bisherigen Erkenntnissen bei einem direkten Kontakt mit infizierten Tieren und kontaminierten Produkten bzw. Materialien ergeben. Tätigkeiten mit derartigen Gefährdungen sind insbesondere möglich - in der Geflügelhaltung - in der Veterinärmedizin - bei der Tötung von Geflügel - bei der Tier ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 3400

Was ist der Unterschied zwischen einem ermächtigter Arzt und einem ermächtigter Augenarzt bzgl. der Augenuntersuchung?

Regelungen zu Vorsorgeuntersuchungen bei Bildschirmarbeitsplätzen sind in dem berufsgenossenschaftlichen Grundsatz für Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung, BGI 785, "Bildschirmarbeitsplätze" G 37 getroffen. Bei den Vorsorgeuntersuchungen wird unterschieden in Erstuntersuchung und Ergänzungsuntersuchung. Voraussetzung eine Erstuntersuchung vornehmen zu dürfen ist ein entsprechender Qualifikati ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 677

Arbeiten mit potentiell infektiösem Material: Welche medizinischen Maßnahmen sind nach einer Stich- oder Schnittverletzung erforderlich?

Bei Stich- und Schnittverletzungen während des Arbeitens mit biologischen Arbeitsstoffen, die potentiell infektiös sind, sollte umgehend ein Durchgangsarzt (sog. D-Arzt), d.h. ein speziell für das berufsgenossenschaftliche Verfahren zugelassener Arzt (zumeist niedergelassene Unfallchirurgen, chirurg. Ambulanzen der Krankenhäuser) aufgesucht werden, welcher dann über das weitere Vorgehen, z.B. eine ...

Stand: 24.05.2006

Dialog: 2253

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