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Komnet-Wissensdatenbank

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Ergebnisse 241 bis 260 von 286 Treffern

Wer beurteilt die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, wenn ein Arbeitnehmer länger als 6 Wochen erkrankt ist?

Die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit ist ausdrücklich nicht Aufgabe des Betriebsarztes. Im § 3 Abs.3 Arbeitssicherheitsgesetz ist sogar geregelt, dass es nicht zu den Aufgaben des Betriebsarztes gehört, Krankmeldungen der Arbeitnehmer auf ihre Berechtigung zu überprüfen. Die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit erfolgt auf dem dafür vorgesehenen Vordruck durch den Vertragsarzt (früher Kassenarzt ...

Stand: 04.01.2007

Dialog: 5172

Muss der Arbeitgeber den von ihm benannten und ausgebildeten Ersthelfern eine entsprechende Hepatitis-Immunisierung anbieten und diese finanzieren?

Bei der Tätigkeit des Ersthelfer handelt es sich um eine nicht gezielte Tätigkeit nach Biostoffverordnung, da der Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen, also beispielsweise mit dem Hepatitis-B-Virus, nicht den eigentlichen Sinn und Zweck der Tätigkeit darstellt, sondern sozusagen beiläufig erfolgt. Die Tätigkeit als betrieblicher Ersthelfer ist in der Regel der Schutzstufe 1 nach Biostoffverordnu ...

Stand: 04.01.2007

Dialog: 4913

Muss der Arbeitgeber Allergien von Beschäftigten berücksichtigen, wenn im Rahmen eines Projektes Katzen in einem Pflegeheim angeschafft werden?

Der Arbeitgeber muss die Arbeit grundsätzlich so gestalten, dass eine Gefährdung für Leben und Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird. Bei den nötigen Maßnahmen sind der Stand von Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen (§ 4 Arbeitsschutzgesetz). Gemäß Arbeitsschutz ...

Stand: 07.11.2006

Dialog: 4718

Wer darf arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen nach der Gefahrstoffverordnung durchführen?

Der Arzt, der mit der Durchführung von arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen nach der Gefahrstoffverordnung beauftragt wird, muss eine der folgenden Qualifikationen nachweisen können (§ 15 Abs. 3 Gefahrstoffverordnung/GefStoffV): - "Facharzt für Arbeitsmedizin" oder - Arzt mit der Zusatzbezeichnung "Betriebsmedizin".  Die Qualifikation wird durch ein Zeugnis der zuständigen Ärztekammer ausge ...

Stand: 25.10.2006

Dialog: 4152

Welche Möglichkeiten des Nachweises von Methylbromid im eigenen Körper gibt es?

MAK- und BAT-Werte-Liste 2005 Für Methylbromid, hier Brommethan genannt, gibt es im biologischen Material nur einen BLW (Biologischer Leitwert) - er ist die Menge eines Arbeitsstoffmetaboliten, die als Anhalt für die zu treffenden Schutzmaßnahmen heranzuziehen ist. BLWs gibt es für gefährliche Stoffe, für die es keinen anderen Grenzwert gibt, d.h. für krebserzeugende bzw. krebsverdächtige Stoffe. ...

Stand: 07.10.2006

Dialog: 3616

Kann ein Zusammenhang zwischen der Erkrankung an Leberzirrhose und der Beschäftigung in einer Verzinkerei bestehen?

Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen einer Leberzirrhose und der Tätigkeit in einer Verzinkerei ist nicht anzunehmen. Das Verzinken gehört zu den galvanischen Beschichtungsverfahren. Beim cyanidischen Verzinken wird Zink galvanisch aus einem Elektrolyten, hergestellt aus Zinkoxid, Kaliumcyanid und Natriumhydroxid abgeschieden. Die Aerosolbildung - und damit die Belastung der Atemluft – ist verfa ...

Stand: 28.09.2006

Dialog: 2537

Muss eine Tuberkulin-Konversion als Berufskrankheit gemeldet werden?

Eine Tuberkulin-Konversion muss von Betriebsärzten nach § 202 Sozialgesetzbuch SGB VII gemeldet werden. Dies muss unabhängig vom Willen des Probanden geschehen - es untersteht folglich nicht der Schweigepflicht des Betriebsarztes. Die Tuberkulin-Konversion ist jedoch nur dann anzuzeigen, wenn dies anhand eines Mendel-Mantoux-Testes festgestellt worden ist. (Eine etwaige Konversion, die mit dem der ...

Stand: 28.09.2006

Dialog: 3976

Müssen die Kosten der Impfungen von Kindergärtnerinnen vom Arbeitgeber übernommen werden?

Nach Inkrafttreten der Verordnung zur Anpassung der Gefahrstoffverordnung vom 23.12.2004 wurde im Artikel 8 die Biostoffverordnung - BioStoffV novelliert. Die arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen sind in §§ 15, 15a, 16 BioStoffV und im Anhang IV dieser Verordnung festgelegt. Neu ist, dass die arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen bei Erzieherinnen seit dem 01. Januar 2005 Pflichtunter ...

Stand: 28.07.2006

Dialog: 3100

Kann der Einzelne schon vor einer Influenzapandemie etwas tun?

Durch eine Impfung mit dem verfügbaren und für die aktuelle Saison angepassten Influenza-Impfstoff ist man zwar nicht vor einer H5N1-Infektion geschützt, aber eine solche Schutzimpfung kann bei entsprechender Symptomatik und Krankengeschichte die Diagnostik erleichtern. Da eine gleichzeitige Infektion mit den derzeit zirkulierenden menschlichen Influenzaviren und dem Vogelgrippevirus A/H5N1 jedoch ...

Stand: 21.07.2006

Dialog: 3864

Wo kann man sich über Influenza und Vogelgrippe informieren?

Derzeit am einfachsten im Internet, zum Beispiel auf den Influenza-Seiten des Robert Koch-Instituts (www.rki.de). Zuständig für Gesundheitsschutz sind die Bundesländer, für Maßnahmen vor Ort die Gesundheitsämter. Für den Pandemiefall sind besondere Informationsangebote zu erwarten, zum Beispiel Hotlines und Handzettel. Stand: Februar 2006 ...

Stand: 21.07.2006

Dialog: 3865

Wer würde bei einer Grippepandemie als erster geimpft?

Man muss davon ausgehen, dass zunächst nicht ausreichend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen wird. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, bestimmte Gruppen bevorzugt zu impfen. Das empfiehlt auch die Weltgesundheitsorganisation. Ziel muss eine Impfstoffverteilung sein, die die den höchsten Nutzen für die Minderung von Krankheit und Tod verspricht. Daher sollte bei Impfstoffm ...

Stand: 21.07.2006

Dialog: 3861

Wie steckt man sich mit Influenza an? Wie kann man sich vor Ansteckung schützen?

Die Übertragung von Influenzaviren zwischen Menschen erfolgt über die Tröpfchen, beim Ausatmen oder Husten (Exspirationströpfchen). Die Ansteckungswahrscheinlichkeit bei Kontakt zum Erreger ist hoch. Eine Ansteckung kann auch bereits bis zu 24 Stunden vor Auftreten der ersten Symptome erfolgen. Schützen sollten sich bei einer Pandemie in jedem Fall alle, die mit Erkrankten Kontakt haben. Im Nation ...

Stand: 21.07.2006

Dialog: 3858

Warum ist das Risiko einer Grippepandemie derzeit so hoch wie seit Jahrzehnten nicht?

Das Risiko einer weltweiten Influenzaepidemie wird maßgeblich davon beeinflusst, wie weit ein Virus verbreitet ist, das das Potential für eine weitere Anpassung an den Menschen und damit der Entstehung eines neuen Pandemievirus besitzt. Insofern bedeutet jeder neue Geflügelpestausbruch eine gewisse Erhöhung des Risikos. Mitte Oktober 2005 wurde offiziell bestätigt, dass bei Geflügel in der Türkei, ...

Stand: 21.07.2006

Dialog: 3856

Grippepandemie: Welche Vorbereitungen gibt es für den `Fall der Fälle`? Muss man im Ernstfall mit Quarantänemaßnahmen und Reisebeschränkungen rechnen?

Die Weltgesundheitsorganisation hat alle Staaten dazu aufgerufen, sich auf eine Influenzapandemie vorzubereiten. Das Robert Koch-Institut hat den gemeinsam von Bund und Ländern getragenen Nationalen Influenzapandemieplan Anfang 2005 veröffentlicht. Der Plan enthält gemeinsame Empfehlungen des Bundes und der Länder zur Vorbereitung auf eine Pandemie und für Maßnahmen im Pandemiefall. Ein Aktionspla ...

Stand: 21.07.2006

Dialog: 3862

Kann es sein, dass eine Zahnarzthelferin nach 3 Jahren Lehre und 1 Jahr Berufstätigkeit eine Quecksilbervergiftung hat?

Gefahrenquellen für die Entstehung einer Berufserkrankung durch Quecksilber bestehen bei der Gewinnung, Rückgewinnung, Verarbeitung, Verpackung, Transport und Verwendung von Quecksilber. Insbesondere gilt dies dann, wenn Quecksilber verschüttet und der farb- und geruchlose Quecksilberdampf oder quecksilberhaltige Staub eingeatmet wird. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und Beachtung der Arbeitsschut ...

Stand: 07.07.2006

Dialog: 4337

Inwieweit ist ein Arbeitgeber von Kindergärten und Altenpflegeeinrichtungen verpflichtet, Schutzimpfungen anzubieten?

Die Beschäftigung in Kindergärten/Altenpflegeeinrichtungen ist als nicht gezielte Tätigkeit mit biologischen Arbeitsstoffen zu werten (BioStoffV, § 2 Abs. 5 Satz 2), so dass bei dem betroffenen Personenkreis die Biostoffverordnung (BioStoffV) anzuwenden ist.   §§ 5 – 8 der BioStoffV regeln die Bestimmungen bezüglich der Gefährdungsbeurteilung,welche der Arbeitgeber durchzuführen hat. Sie soll vor ...

Stand: 09.06.2006

Dialog: 267

Schweißer mit Gleitsichtbrille haben bei Positionsänderungen Schwierigkeiten, die Sehschärfe zu erhalten. Was kann man tun?

Wir empfehlen, dass die Schweißer für ihre Arbeitstätigkeit entweder eine Mehrstärkenbrille mit großem Nahsichtfeld oder eine spezielle Gleitsichtbrille mit vergrößertem Nahsichtfeld erhalten. Da die Gestaltung der Sehfelder der Gleitsichtbrille individuell unterschiedlich ist und vom jeweiligen Sehvermögen abhängig ist, sollten sich die betroffenen Mitarbeiter vom Optiker beraten lassen. Bei Ihre ...

Stand: 09.06.2006

Dialog: 2682

Welche arbeitsmedizinischen Untersuchungen sind bei der Hartmetallverarbeitung (Kobalt) erforderlich?

Unter BK 4107 ist in der Liste der Berufskrankheiten die Erkrankung an Lungenfibrose duch Metallstäube bei der Herstellung oder Verarbeitung von Hartmetallen aufgeführt (siehe hierzu das Merkblatt zur BK. des BMA v. 13.05.1983, BArbB1 //8 1983, im Internet zu finden unter http://arbmed.med.uni-rostock.de/bkvo/m4107.htm ) Bei den arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen kommen die Grundsätze G 2 ...

Stand: 09.06.2006

Dialog: 2888

Ist es sinnvoll, sich zum Schutz vor der aviären Influenza/klassischen Geflügelpest gegen die humane Influenza impfen zu lassen?

Eine Impfung gegen den Erreger der Klassischen Geflügelpest steht für den Menschen derzeit nicht zur Verfügung. Eine Impfung mit dem aktuellen humanen Influenza-Impfstoff bietet keinen Schutz vor Infektionen durch den Erreger der Klassischen Geflügelpest. Aus Gründen des Bevölkerungsschutzes ist dennoch eine Impfung mit diesem Impfstoff zu empfehlen, da damit die Gefahr von Doppelinfektionen mit ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 3852

Ist Mitarbeitern in Kindergärten die Impfung gegen Hepatitis A anzubieten?

Eine spezielle auf Hepatitis A ausgerichtete Vorschrift gibt es nicht, es bedarf nach der Rechtslage jedoch auch keiner solchen Vorschrift. Die bestehenden Vorschriften sind hier sehr eindeutig: Nach dem Arbeitsschutzgesetz muß der Arbeitgeber die Gefährdung der Beschäftigten so gering wie möglich (§ 4) halten, durch eine Gefährdungsbeurteilung (§ 5) ermitteln und beurteilen sowie (§ 6) dokumentie ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 579

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