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Ergebnisse 221 bis 240 von 295 Treffern

Wie muss sich ein Personalverantwortlicher verhalten, wenn der Betriebsmediziner mitteilt, dass ein Arbeitnehmer für die Tätigkeit als Rettungsassistent gesundheitlich nicht geeignet ist?

Die Grundlage für die arbeitsmedizinsche Vorsorge ist seit dem 24.12.2008 die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV). Dort sind Regelungen im staatlichen Recht und in den Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften vereinheitlicht und zusammengeführt worden. Die Verordnung nennt Untersuchungsanlässe und beschreibt das organisatorische Verfahren der arbeitsmedizinischen ...

Stand: 18.06.2010

Dialog: 11263

Dürfen die Mitarbeiter auch ohne Impfung die Toiletten reinigen?

Die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge - ArbMedVV www.gesetze-im-internet.de/arbmedvv/index.html verpflichtet Arbeitgeber, die Arbeitnehmer mit biologischen Arbeitsstoffen beschäftigen, ein Impfangebot im Rahmen der Pflichtuntersuchung nach entsprechender ärztlicher Beratung zu unterbreiten, wenn es sich um biologische Arbeitsstoffe handelt, die in der Tabelle des Anhangs zur ArbMedVV Te ...

Stand: 01.02.2010

Dialog: 10173

Gibt es eine Regelung die besagt, dass eine Erst-Hilfe-Ausbildung eine 3-jährige Gültigkeit hat?

Regelungen zur Zahl und Ausbildung der Ersthelfer sind unter § 26 der BGV A1, http://publikationen.dguv.de  getroffen. Gemäß § 26 Abs. 3 hat der Unternehmer dafür zu sorgen, dass die Ersthelfer in der Regel in Zeitabständen von zwei Jahren fortgebildet werden. Für die Fortbildung gilt Absatz 2 entsprechend. In der BGR A1 wird dazu erläuternd folgendes ausgeführt: "Die Erste-Hilfe-Fortbildung erfol ...

Stand: 25.01.2010

Dialog: 9608

Gibt es Vorschriften oder Regelungen, die besagen, daß jede Nadelstichverletzung vom D-Arzt versorgt werden muss?

Wenn nach einem Arbeitsunfall mit einer Arbeitsunfähigkeit zu rechnen ist, muss der Verletzte, sofern er dazu in der Lage ist, grundsätzlich zunächst einen Durchgangsarzt aufsuchen. Dieses ist vom Arbeitgeber und auch vom erstbehandelnden Arzt, die den Verletzten auf diese Verpflichtung hinweisen müssen, zu beachten. Der Durchgangsarzt entscheidet auf Grund des erhobenen Befundes, ob die weitere B ...

Stand: 05.01.2010

Dialog: 3098

Kann ein Arbeitgeber seine Beschäftigten per Betriebsvereinbarung dazu verpflichten, an einer Grippeimpfung teilzunehmen?

Eine Betriebsvereinbarung (§ 77 Betriebsverfassungsgesetz, http://dejure.org/gesetze/BetrVG/77.html ) ist eine zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat getroffene Vereinbarung. Grundsätzlich können auch in einer Betriebsvereinbarung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat für die Beschäftigte verpflichtende Maßnahmen zur Verringerung des Infektionsrisikos getroffen werden, z.B. der Verzicht auf Begrüßung ...

Stand: 22.12.2009

Dialog: 9300

Gibt es eine Verpflichtung bei einer Änderung der Vorgaben zur Reanimation die Aushänge zur Ersten Hilfe im Betrieb zu aktualisieren?

Maßgebliche arbeitsschutzrechtliche Vorschriften zur Organisation der Ersten Hilfe im Betrieb sind § 10 Erste Hilfe und sonstige Notfallmaßnahmen des Arbeitsschutzgesetzes und die Unfallverhütungsvorschrift BGV A1 - Grundsätze der Prävention. Siehe auch die Ausführungen der BGR A1. Ausführliche Erläuterungen zur Organisation der Ersten Hilfe im Betrieb und zu rechtlichen Betrachtungen bezüglich de ...

Stand: 10.12.2009

Dialog: 5201

Frage zur eingeschränkten Feuerwehr-Einsatztauglichkeit nach Impfungen?

Bei gesundheitlichen Bedenken, die den Dienst bei der Feuerwehr betreffen, sollten diese durch einen Arbeitsmediziner bewertet werden. Als Entscheidungsgrundlage kann dabei die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge - ArbmedVV (http://bundesrecht.juris.de/arbmedvv/) dienen: "§ 8 Maßnahmen bei gesundheitlichen Bedenken (1) Ist dem Arbeitgeber bekannt, dass bei einem oder einer Beschäftigten g ...

Stand: 04.12.2009

Dialog: 9193

Muss eine Impfung nach ArbMedVV angeboten werden, auch wenn eine Tätigkeit nicht explizit in der Verordnung genannt wird?

Durch die neue Verordnung zur arbeitsmedizinschen Vorsorge - ArbMedVV ergeben sich keine Änderungen im Vergleich zu den zuvor geltenden Pflichten nach Biostoffverordnung - BiostoffV. Alle relevanten Tätigkeiten mit impfpräventablen biologischen Arbeitsstoffen sind im Teil 2 des Anhangs der ArbMedVV (vormals Anhang IV BiostoffV) aufgelistet und unterliegen somit einer Pflichtuntersuchung, die vorra ...

Stand: 26.10.2009

Dialog: 9237

Kann eine Krankenschwester als Betriebssanitäterin tätig werden?

Grundsätzliche Regelungen zur Ersten Hilfe sind unter § 10 des Arbeitsschutzgesetzes bzw. unter § 25 der BGV A 1 – Grundsätze der Prävention- getroffen. Danach hat der Arbeitgeber entsprechend der Art der Arbeitsstätte und der Tätigkeiten sowie der Zahl der Beschäftigten die Maßnahmen zu treffen, die zur Ersten Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung der Beschäftigten erforderlich sind. Dabei hat e ...

Stand: 17.09.2009

Dialog: 8852

Wer übernimmt die Kosten für Landesbedienstete in Fördereinrichtungen (Behinderteneinrichtungen) für die Hepatitis-A- und Hepatitis-B-Impfung?

Bei den Hepatitis-Impfungen handelt es sich einerseits um Indikatoren bei erhöhter Gefährdung von Personen und Angehörigen von Risikogruppen und andererseits um Reiseimpfungen. Grundsätzlich ist der Arbeitgeber im Rahmen seiner Arbeitsschutzaufgaben für die Durchführung von Maßnahmen zur Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren verantwortlich. Da es sich bei Hepatitis A und B um eine Gefährd ...

Stand: 15.09.2009

Dialog: 43

Darf die Personalabteilung den Impfstatus abfragen und ggf. eine Beschäftigung von dem Ergebnis abhängig machen?

Der Arbeitgeber ist gemäß § 3 des Arbeitsschutzgesetzes verpflichtet, Maßnahmen zu treffen, durch die Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten gewährleistet wird. Dazu hat der Arbeitgeber im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung  zu ermitteln, ob verpflichtende Vorsorge- oder Nachuntersuchungen und ggf. Schutzimpfungen der Beschäftigten notwendig und/oder gefordert sind. Der Arbeitgeber hat ...

Stand: 04.09.2009

Dialog: 6532

Müssen Mitarbeiter eines Sozialdienstes, welche mit Dienstfahrzeugen zu Ihren Einsatzorten fahren, regelmäßig einen Sehtest machen?

In der Unfallverhütungsvorschrift BGV D29 steht im § 35: "Der Unternehmer darf mit dem selbständigen Führen von maschinell angetriebenen Fahrzeugen nur Versicherte beschäftigen, 1. die das 18. Lebensjahr vollendet haben, 2. die körperlich und geistig geeignet sind, 3. die im Führen des Fahrzeuges unterwiesen sind und ihre Befähigung hierzu gegenüber dem Unternehmer nachgewiesen haben und 4. von de ...

Stand: 18.08.2009

Dialog: 8890

Was ist zu tun, wenn mein Mitarbeiter vermehrt über Rückenschmerzen klagt und er die weitere Tätigkeit für nicht zumutbar hält.

 Für den Arbeitsplatz ist bezogen auf die Arbeitstätigkeit eine Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz durchzuführen.   "Beurteilung der Arbeitsbedingungen (1) Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind. ........ (3) Eine Gefährdung kann sich insbesond ...

Stand: 06.07.2009

Dialog: 4739

Wer erstattet die Kosten für einen orthopädischen Bürostuhl bzw. über Hilfsmittel am Arbeitsplatz für einen Beamten?

Als anerkannter Schwerbehinderter oder Gleichgestellter haben Sie mit ärztlichem Attest Anspruch auf einen orthopädischen Bürostuhl bzw. Hilfsmittel am Arbeitsplatz, auch als Beamtin oder Beamter. Die Kostenübernahme wird i.a. über die örtliche Fürsorgestelle erfolgen. Gibt es keine Anerkennung, fällt die Entscheidung über die Beschaffung in das Ermessen des Arbeitgebers oder Dienstherrn. Zur Erfü ...

Stand: 19.05.2009

Dialog: 8060

Sollte man einer Jugendlichen mit bekannter Allergie gegen Nickel und "Weichmacher" von einer Berufsausbildung als Friseurin abraten?

Der Friseurberuf gehört zu den Berufen, bei denen die Gefahr des häufigen und intensiven Nickelkontakts gegeben ist. Nickel wird beispielsweise in Haarpflegemitteln verwendet. Allgemein ist die Nickelallergie die wohl häufigste Sensibilisierung bei beruflich Ekzemkranken. Bei den anerkanten Berufskrankheiten werden unter der Ziffer BK19 die Hautkrankheiten erfasst, die aufgrund ihrer Schwere einen ...

Stand: 19.03.2009

Dialog: 7408

Gibt es eine rechtliche Grundlage für die Kennzeichnung eines Sanitätsraumes?

Unter Ziffer 4.3 "Erste-Hilfe-Räume" des Anhangs zur Arbeitsstättenverordnung - ArbStättV ist festgelegt, dass Erste-Hilfe-Räume nach § 6 Abs. 4 ArbStättV an ihren Zugängen als solche gekennzeichnet und für Personen mit Rettungstransportmitteln leicht zugänglich sein müssen. Anforderungen an die Kennzeichnung selber wiederum sind in der Arbeitsstättenregel ASR A1.3 -Sicherheits- und Gesundheitssch ...

Stand: 10.02.2009

Dialog: 6974

Ist es in einer Raumschießanlage erforderlich, außer dem Vorhalten des Erste-Hilfe-Materials, zusätzlich einen Sanitätsdienst einzurichten?

Grundsätzliche Regelungen zur Ersten Hilfe sind unter § 10 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) bzw. unter § 25 der BGV A 1 – Grundsätze der Prävention- getroffen. Weitere Regelungen zum Erste-Hilfe-Material finden sich unter Ziffer 4.3 des Anhangs zur Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) i.V.m. der Arbeitsstättenrichtlinie, ASR 39/1-3. Erläuterungen finden sich auch jeweils im dritten Abschnitt "E ...

Stand: 31.12.2008

Dialog: 6810

Gibt es Richtlinien/Empfehlungen für den Einsatz von HIV-positiven Personen in der Alten- und Krankenpflege?

Für den Umgang mit HIV-positiven Personen ist der Ratgeber des Robert-Koch-Institutes: HIV/AIDS, RKI-Ratgeber Infektionskrankheiten – Merkblatt für Ärzte relevant. Die Publikation erfolgt im Epidemiologischen Bulletin und im Internet unter ...

Stand: 23.08.2008

Dialog: 4179

Eine Abteilung hat wegen schlechten Betriebsklimas einen hohen Krankenstand. Was kann die Arbeitsschutzakteurin tun?

Führungsstil und Vorgesetztenverhalten haben einen zentralen Einfluss auf Arbeitsmotivation und -zufriedenheit der Mitarbeiter und beeinflussen die Qualität von Produkten und Prozessen sowie den Krankenstand und die Personalfluktuation in einem Unternehmen. Diese Zusammenhänge konnten in einer Vielzahl arbeitswissenschaftlicher Untersuchungen nachgewiesen werden. Eine aktuelle Übersicht mit Handlu ...

Stand: 14.08.2008

Dialog: 2043

Wie ist die Arbeitsplatzbeleuchtung zu gestalten, dass epileptische Anfälle ausgeschlossen werden können?

Epileptische Anfälle können durch Lichtblitze, Flackerlicht o. ä. ausgelöst werden. Allerdings ist die individuelle Empfindlichkeit unterschiedlich. Insofern müssten die Arbeitsplatzverhältnisse unter Berücksichtigung der individuellen Befunde beurteilt werden. Deshalb ist es dringend geboten, dies in Zusammenarbeit zwischen der Sicherheitsfachkraft und der Betriebsärztin/dem Betriebsarzt zu tun. ...

Stand: 10.01.2008

Dialog: 6133

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