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Komnet-Wissensdatenbank

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Ergebnisse 221 bis 240 von 285 Treffern

Sollte man einer Jugendlichen mit bekannter Allergie gegen Nickel und "Weichmacher" von einer Berufsausbildung als Friseurin abraten?

Der Friseurberuf gehört zu den Berufen, bei denen die Gefahr des häufigen und intensiven Nickelkontakts gegeben ist. Nickel wird beispielsweise in Haarpflegemitteln verwendet. Allgemein ist die Nickelallergie die wohl häufigste Sensibilisierung bei beruflich Ekzemkranken. Bei den anerkanten Berufskrankheiten werden unter der Ziffer BK19 die Hautkrankheiten erfasst, die aufgrund ihrer Schwere einen ...

Stand: 19.03.2009

Dialog: 7408

Gibt es eine rechtliche Grundlage für die Kennzeichnung eines Sanitätsraumes?

Unter Ziffer 4.3 "Erste-Hilfe-Räume" des Anhangs zur Arbeitsstättenverordnung - ArbStättV ist festgelegt, dass Erste-Hilfe-Räume nach § 6 Abs. 4 ArbStättV an ihren Zugängen als solche gekennzeichnet und für Personen mit Rettungstransportmitteln leicht zugänglich sein müssen. Anforderungen an die Kennzeichnung selber wiederum sind in der Arbeitsstättenregel ASR A1.3 -Sicherheits- und Gesundheitssch ...

Stand: 10.02.2009

Dialog: 6974

Ist es in einer Raumschießanlage erforderlich, außer dem Vorhalten des Erste-Hilfe-Materials, zusätzlich einen Sanitätsdienst einzurichten?

Grundsätzliche Regelungen zur Ersten Hilfe sind unter § 10 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) bzw. unter § 25 der BGV A 1 – Grundsätze der Prävention- getroffen. Weitere Regelungen zum Erste-Hilfe-Material finden sich unter Ziffer 4.3 des Anhangs zur Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) i.V.m. der Arbeitsstättenrichtlinie, ASR 39/1-3. Erläuterungen finden sich auch jeweils im dritten Abschnitt "E ...

Stand: 31.12.2008

Dialog: 6810

Gibt es Richtlinien/Empfehlungen für den Einsatz von HIV-positiven Personen in der Alten- und Krankenpflege?

Für den Umgang mit HIV-positiven Personen ist der Ratgeber des Robert-Koch-Institutes: HIV/AIDS, RKI-Ratgeber Infektionskrankheiten – Merkblatt für Ärzte relevant. Die Publikation erfolgt im Epidemiologischen Bulletin und im Internet unter ...

Stand: 23.08.2008

Dialog: 4179

Eine Abteilung hat wegen schlechten Betriebsklimas einen hohen Krankenstand. Was kann die Arbeitsschutzakteurin tun?

Führungsstil und Vorgesetztenverhalten haben einen zentralen Einfluss auf Arbeitsmotivation und -zufriedenheit der Mitarbeiter und beeinflussen die Qualität von Produkten und Prozessen sowie den Krankenstand und die Personalfluktuation in einem Unternehmen. Diese Zusammenhänge konnten in einer Vielzahl arbeitswissenschaftlicher Untersuchungen nachgewiesen werden. Eine aktuelle Übersicht mit Handlu ...

Stand: 14.08.2008

Dialog: 2043

Wie ist die Arbeitsplatzbeleuchtung zu gestalten, dass epileptische Anfälle ausgeschlossen werden können?

Epileptische Anfälle können durch Lichtblitze, Flackerlicht o. ä. ausgelöst werden. Allerdings ist die individuelle Empfindlichkeit unterschiedlich. Insofern müssten die Arbeitsplatzverhältnisse unter Berücksichtigung der individuellen Befunde beurteilt werden. Deshalb ist es dringend geboten, dies in Zusammenarbeit zwischen der Sicherheitsfachkraft und der Betriebsärztin/dem Betriebsarzt zu tun. ...

Stand: 10.01.2008

Dialog: 6133

Können Hautschädigungen durch Chrom VI - belastete Handschuhe ausgelöst werden?

Ja, Allergien gegen Chrom können sich so äußern. Lederhandschuhe sind häufig mit Chrom gegerbt. Wir raten Ihnen, einen Hautarzt aufzusuchen, der dies mittels eines Allergie-Tests ermitteln kann. Wenn Sie diese Handschuhe beruflich tragen müssen, sind Sie beim diesbezüglichen Aufsuchen eines Hautarztes sogar von der Praxisgebühr befreit. Wir empfehlen auch, mit Ihrem Betriebsarzt zu sprechen. Er ka ...

Stand: 01.12.2007

Dialog: 6276

Muss ein Ficus Benjamin (Gummibaum) aufgrund seiner Giftigkeit aus einem Großraumbüro entfernt werden?

Laut Liste der Vergiftungszentrale ist die Birkenfeige (ficus benjamin) für den Menschen nicht giftig. Für Vögel und andere Kleintiere allerdings kann der Verzehr gefährlich sein. Für den Menschen bedeutsam ist eine Kreuzreaktion bei einer bestehenden Latexallergie. Die Pflanze dampft Eiweiße in die Raumluft aus, die eine allergische Reaktion auslösen können. Auch Schimmelpilzbefall der Blumenerde ...

Stand: 05.07.2007

Dialog: 2875

Gibt es vorgegebene Zeitintervalle zur Überprüfung von Verbandskästen in Unternehmen?

Die zeitliche Vorgabe zur Erneuerung der Verbandskästen ergibt sich aus den meistens vom Hersteller angegebenem Verfallsdatum. In einem Betrieb ist es aber zweckmäßig, regelmäßige Kontrollen insbesondere auf Vollständigkeit durchzuführen. Dies empfiehlt sich, diese Kontrollen mindestens im Jahresrhythmus durchzuführen. Näheres zu diesem Thema finden Sie in der Berufsgenossenschaftlichen Vorschrift ...

Stand: 22.05.2007

Dialog: 2363

Suche von regionalen Netzwerken zur Gesundheitsförderung sowie Aufbau eines Intranets zur Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung im Betrieb!

Zu Frage 1 "Wo finde ich Netzwerke zum Thema betriebliche Gesundheitsförderung“: Ein Überblick zu Netzwerken mit unterschiedlichen Zielgruppen / Themenschwerpunkten im Feld "betriebliche Gesundheitsförderung" findet sich unter www.dnbgf.de . Informationen zu regionalen Netzwerken, z.B. in NRW, sind u.a. zu finden unter: www.gamsys.de , www.rts-siegen.de , www.inga-muensterland.de .  zu Frage 2 "Be ...

Stand: 04.04.2007

Dialog: 5932

Inwieweit ist ein Rettungssanitäter mit einer erstmalig aufgetretenen Hautveränderung vermehrt infektionsgefährdet?

Solange die Haut intakt und nicht aufgekratzt ist, ist eine vermehrte Infektionsgefährdung nicht gegeben. Im übrigen müssen im Rettungsdienst als Schutz gegen die Infektionsgefährdung u.a. Schutzhandschuhe getragen werden (siehe hierzu die TRBA 250 "Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege" und die TRBA 500 "Allgemeine Hygienemaßnahmen-Mindestanforderungen"). Die t ...

Stand: 07.03.2007

Dialog: 5232

Wieviele Personen sollen Schlüsselgewalt für einen Sanitätsraum haben?

Ein unbeschränkter Zugang zum Sanitätsraum durch alle zum Betrieb gehörenden oder externen Personen ist nicht sinnvoll. Der Arbeitgeber hat die Verantwortung, den Zugang zum Sanitätsraum sinnvoll zu organiseiren. Diesen Punkt kann er z.B. in einer Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz berücksichtigen. Es muß sichergestellt sein, dass der Sanitätsraum während der üblichen Arbeitszeite ...

Stand: 04.03.2007

Dialog: 5395

In welcher Form sollte die Ablehnung eines Impfangebotes dokumentiert werden?

Nach § 12 Abs. 2 Biostoffverordnung müssen Beschäftigte, die Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen ausführen, anhand der Betriebsanweisung über die auftretenden Gefahren und über die Schutzmaßnahmen unterwiesen werden. Die Unterweisung ist vor Aufnahme der Tätigkeiten mündlich und arbeitsplatzbezogen durchzuführen sowie in den Fällen des § 8 Satz 1 zu wiederholen. Zeitpunkt und Gegenstand de ...

Stand: 04.03.2007

Dialog: 5426

Welche gesundheitlichen Folgen, auch Spätfolgen, können bei 4 Wochen Akkordarbeit ohne Schutzmaske in einer Entstaubungsanlage entstehen?

Bei der kurzfristigen Exposition sind keine gesundheitlichen Folgen zu erwarten, es ist davon auszugehen, dass bei einer gesunden nichtrauchenden Person die Bronchialschleimhaut mit dieser Belastung fertig wird. Allergische Reaktionen können allerdings nur ausgeschlossen werden, wenn sie während der 4 Wochen nicht aufgetreten sind. Unter Langzeiteinwirkung von Ruß (PAH) wird heute eine neue BK-Nr. ...

Stand: 22.02.2007

Dialog: 5204

Ist für das Abwaschen von Laugen von der Haut aus medizinischer Sicht zwingend kaltes Wasser erforderlich?

Bei Laugenverätzungen der Haut ist das sofortige und reichliche Spülen mit Wasser einschließlich der vorsichtigen Entfernung benetzter Kleidung besonders wichtig. In diesem Zusammenhang spielt die Temperatur des Wassers eine untergeordnete Rolle. Natürlich sollte kein heißes Wasser verwendet werden, da einerseits Verbrühungen entstehen können und andererseits die Hautdurchblutung angeregt wird, wa ...

Stand: 21.02.2007

Dialog: 3702

Kann es nach einem Schwelbrand zu signifikant höheren Krebsraten bei Beschäftigten kommen?

Grundsätzlich können sich nach einem Brandschaden an den Gebäudeoberflächen Brandfolgeprodukte ablagern, die ein krebserzeugendes Potenzial haben. Nähere Informationen dazu werden z.B. unter http://www.gdv-online.de/brandsa  angeboten. Ob der von Ihnen genannten Brandschaden seinerzeit nicht fachgerecht saniert wurde und ob bei den von Ihnen beobachteten Krebserkrankungen ein Kausalzusammenhang mi ...

Stand: 05.02.2007

Dialog: 5105

Wer darf die Unterweisung für den Umgang mit Kältespray durchführen?

Generell gilt, dass Arzneimittel nur vom Arzt*) verordnet werden dürfen. Insoweit darf ein Arzneimittel nur nach ärztlicher Untersuchung und auf ärztliche Anweisung angewendet werden. Selbstverständlich kann jeder ggf. freiverkäufliche Arzneimittel bei sich selbst anwenden. Wenn er jedoch andere damit behandelt, übt er die Heilkunde aus, was ihm verboten ist, es sei denn, er wird nach entsprechend ...

Stand: 18.01.2007

Dialog: 5038

Wer beurteilt die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, wenn ein Arbeitnehmer länger als 6 Wochen erkrankt ist?

Die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit ist ausdrücklich nicht Aufgabe des Betriebsarztes. Im § 3 Abs.3 Arbeitssicherheitsgesetz ist sogar geregelt, dass es nicht zu den Aufgaben des Betriebsarztes gehört, Krankmeldungen der Arbeitnehmer auf ihre Berechtigung zu überprüfen. Die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit erfolgt auf dem dafür vorgesehenen Vordruck durch den Vertragsarzt (früher Kassenarzt ...

Stand: 04.01.2007

Dialog: 5172

Muss der Arbeitgeber den von ihm benannten und ausgebildeten Ersthelfern eine entsprechende Hepatitis-Immunisierung anbieten und diese finanzieren?

Bei der Tätigkeit des Ersthelfer handelt es sich um eine nicht gezielte Tätigkeit nach Biostoffverordnung, da der Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen, also beispielsweise mit dem Hepatitis-B-Virus, nicht den eigentlichen Sinn und Zweck der Tätigkeit darstellt, sondern sozusagen beiläufig erfolgt. Die Tätigkeit als betrieblicher Ersthelfer ist in der Regel der Schutzstufe 1 nach Biostoffverordnu ...

Stand: 04.01.2007

Dialog: 4913

Muss der Arbeitgeber Allergien von Beschäftigten berücksichtigen, wenn im Rahmen eines Projektes Katzen in einem Pflegeheim angeschafft werden?

Der Arbeitgeber muss die Arbeit grundsätzlich so gestalten, dass eine Gefährdung für Leben und Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird. Bei den nötigen Maßnahmen sind der Stand von Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen (§ 4 Arbeitsschutzgesetz). Gemäß Arbeitsschutz ...

Stand: 07.11.2006

Dialog: 4718

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