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Komnet-Wissensdatenbank

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Ergebnisse 281 bis 300 von 310 Treffern

Ist die Benutzung von MP3-Playern, CD-Playern u.ä. in einem Lagerbetrieb mit starkem innerbetrieblichem Flurförderzeugverkehr zulässig?

Nach § 16 Abs. 2 der BGV D27 "Flurförderzeuge" haben Personen auf den Flurförderzeugverkehr zu achten. Daraus läßt sich ableiten, dass eine Wahrnehmung optisch und ggf. akustisch durch andere Beschäftigte möglich sein muss. Unter pragmatischen Gesichtspunkten sollte im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung eine eingeschränkte Wahrnehmung unterstellt werden. Auf dieser Basis ist dann die Benutzung von ...

Stand: 15.09.2006

Dialog: 4513

Einfluss der mechanischen Schwingungen auf den Menschen

Einfluss mechanischer Schwingungen auf den Menschen: Akute Wirkungen: - Veränderungen der Muskelfunktion und des Nerven- und Kreislaufsystems, Verminderung der Leistungsfähigkeit und der Schwingungswahrnehmung sowie Streßreaktionen Chronische Wirkungen (bei jahrelanger schwerer Schwingungseinwirkung): - Knochen- und Gelenkerkrankungen (BK 2103), Durchblutungsstörungen (BK 2104), Schädigung der Len ...

Stand: 30.08.2006

Dialog: 788

Was ist Lärm und welche Schäden und Beeinträchtigungen können durch Lärm entstehen?

Lärm ist hörbarer Schall (z.B. Maschinengeräusch, Ton, Knall, laute Musik, störender Sprachschall), der die Gesundheit - d.h. das körperliche und/oder seelische Wohlbefinden - des Menschen beeinträchtigen kann. Er gehört zu den häufigsten Gefährdungen am Arbeitsplatz. In Deutschland sind ca. 5 Millionen Arbeitnehmer gehörgefährdendem Lärm ausgesetzt. Die auffälligsten Lärmwirkungen sind Gehörschäd ...

Stand: 29.08.2006

Dialog: 782

Inwieweit ist die Einhaltung der EMV-Richtlinie bei EDV-Arbeitsplätzen in Gemeindeverwaltungen sowie in EDV-Unterrichtsräumen von Schulen vorgeschrieben?

Bildschirmgeräte fallen in den Geltungsbereich der EMV-Richtlinie. Diese wurde im Jahr 1992 durch das „Gesetz über elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten (EMVG)“ in deutsches Recht umgesetzt. Es soll gewährleisten, dass sich die elektromagnetischen Felder von elektrischen und elektronischen Geräten nicht gegenseitig stören. Das EMVG bezieht sich auf die Geräte und gilt somit auch für Bilds ...

Stand: 18.08.2006

Dialog: 1256

Welche Arbeits- und Erholungsphasen gelten bei für Arbeiten unter extremen klimatischen Bedingungen?

Zur Beantwortung der Frage ist primär folgendes zu bemerken: Aus ergonomischer Sicht sollten die Einsatzphasen und Erholungspausen individuell geregelt werden, da eine Adaptation des Körpers an Hitzearbeit über einen längeren Zeitraum stattfindet. Eine generelle Aussage können wir nicht treffen, diese sollte unter Berücksichtigung einerseits der konkreten Arbeitsplatzverhältnisse in diesem speziel ...

Stand: 06.08.2006

Dialog: 22

Welche Vibrations- und Lärmbelastung ist in einer Panzerinstandssetzung-Werkstatt zulässig? Wann ist eine Belastung regelmäßig?

Vibrationen Vibrationen sind mechanische Schwingungen. Häufig treten in der Nähe von Maschinen, die Schwingungen erzeugen, auch hohe Lärmpegel auf. Die Ursache dafür ist die Luftschallabstrahlung im Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz von schwingenden Maschinenteilen und -oberflächen. Im Bereich des Arbeitsschutzes unterscheidet man zwischen Hand-Arm-Schwingungen und Ganzkörperschwingungen. Um Be ...

Stand: 05.07.2006

Dialog: 4298

Haben Sie Informationen über die Auswirkung einer künstlichen Beschallung eines CallCenters auf die dort tätigen Mitarbeiter?

Grundsätzlich gilt auch für Call-Center zunächst das Arbeitsschutzgesetz und die Arbeitsstättenverordnung. Bei überwiegend geistiger Tätigkeiten darf der Beurteilungspegel am Arbeitsplatz 55 dB(A) nicht überschreiten; d.h. das alle Geräusche, die auf den jeweils zu beurteilenden Arbeitsplatz innerhalb einer 8 Stunden Schicht einwirken, in der Summe diesen Grenzwert nicht überschreiten dürfen. Ausg ...

Stand: 09.06.2006

Dialog: 1884

Wie ist bei der Gefährdungsbeurteilung die in der EG-Lärmrichtlinie genannte Wechselwirkung von Lärm und ototoxischen Stoffen zu beurteilen?

Die angesprochene Problematik (Kombinationswirkung von Lärm und anderen ototoxischen Einwirkungen) kann nur in enger Zusammenarbeit zwischen Betriebsarzt und Sicherheitsfachkraft konkret bearbeitet werden. Hierzu dient vor allem die Gefährungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz. Folgende allgemeine Anmerkungen können gegeben werden: 1. Die EU hat nicht nur den Lärm als Einzelnoxe mit dem Ziel ...

Stand: 08.06.2006

Dialog: 4201

Welche Vorschriften sind im Umgang mit Ultraschall zu beachten und wie können hier Lärmmessungen erfolgen?

Audiometrische Untersuchungen im Ultraschallbereich haben gezeigt, dass das menschliche Ohr auch Ultraschall wahrnehmen kann. Die Besonderheit bei der Messung von Ultraschall besteht darin, die Ultraschallfrequenzanteile bezüglich ihrer Wirkung auf das menschliche Gehör richtig zu bewerten. Die sonst für Lärmmessungen übliche A-Bewertung weist für den Ultraschall eine zu geringe Dämpfung auf. Für ...

Stand: 24.05.2006

Dialog: 2414

Ich suche Informationen zum Thema Lärmschutzverordnung in öffentlichen Schulen.

Grenzwerte für die Lärmbelastung an Arbeitsplätzen sind in der Arbeitsstättenverordnung enthalten. Gehörgefährdender Lärm liegt ab einem Beurteilungspegel von 85 dB(A) vor (siehe auch Unfallverhütungsvorschrift "Lärm" GUV-V B3). Dieser Beurteilungspegel ist allerdings der Mittelwert über ein 8h Arbeitstag und wird nach DIN 45645 Teil 2 ermittelt. Rechnerisch müsste ein Pegel von ca. 92 dB(A) über ...

Stand: 24.05.2006

Dialog: 2446

Gibt es festgelegte Normen für die Geräuschkulisse innerhalb der Bedienerkabinen von Großstaplern?

Für die Geräuschbelastung in Fahrzeugkabinen, die auf einem Betriebsgelände (also nicht im öffentlichen Straßenverkehr) betrieben werden, gilt allgemein § 15 der Arbeitsstättenverordnung und parallel hierzu die berufsgenossenschaftliche Vorschrift BGV B 3 Lärm. Demnach darf der Beurteilungspegel auch unter Berücksichtigung der von Außen einwirkenden Geräusche 85 dB(A) nicht überschreiten. Der Beur ...

Stand: 24.05.2006

Dialog: 2488

Lärmminderung hochfrequenter Schallquellen - Bsp. Schneiden von Alu-Profilen. Was kann man tun?

Bei der Durchführung von Lärmminderungsmaßnahmen kommt es entscheidend auf die Analyse der Geräuschentstehung an. Es muss eindeutig geklärt sein, welche Schallanteile wo entstehen. Ob am Sägeblatt oder ob die Maschinenoberfläche Lärm abstrahlt oder die Profile zu Schwingungen angeregt werden, ist von erheblicher Bedeutung. Für eine effektive Lärmminderung muss immer der lauteste Teilbereich einer ...

Stand: 24.05.2006

Dialog: 2230

Messen unde Bewerten von Lärm am Arbeitsplatz

Die Lärmbelastung (Geräuschimmission) ist die Summe aller Schalleinwirkungen am betrachteten Arbeitsplatz.Die Höhe der Lärmbelastung hängt ab* von der Höhe der Geräuschabstrahlung (Geräuschemission) der Schallquellen, d.h. der eingesetzten Maschinen und Geräte, Arbeitsverfahren sowie Zusatzausrüstungen, wie z.B. Absauganlagen, * von der Höhe der Schallpegelabnahme von der Quelle zum Arbeitsplatz, ...

Stand: 24.05.2006

Dialog: 783

Wie kann man leise Maschinen auswählen und beschaffen?

Die Hersteller von Maschinen sind gesetzlich verpflichtet, über die Geräuschabstrahlung ihrer Maschinen (Geräuschemission) in Form einer Geräuschangabe zu informieren und die Werte der Geräuschemission in der Betriebsanleitung und in den Verkaufsunterlagen anzugeben.Der Käufer und Betreiber von Maschinen soll bei der Beschaffung der Maschinen eine solche Geräuschangabe vom Hersteller verlangen und ...

Stand: 24.05.2006

Dialog: 786

Können auch firmenfremde Personen als Strahlenschutzbeauftragte nach StrlSchV bzw. RöV bestellt werden?

Grundsätzlich ist die Bestellung von externen Strahlenschutzbeauftragten (SSB) möglich. Bei Genehmigungen nach § 15 StrlSchV wird diese Möglichkeit häufiger in Anspruch genommen, da eine ständige Anwesenheit bzw. kurzfristige Erreichbarkeit des SSB nicht erforderlich ist. Auch beim Betrieb von z.B. Gepäckdurchleuchtungseinrichtungen ist die Bestellung eines externen SSB denkbar. In diesen Fällen m ...

Stand: 07.02.2006

Dialog: 3844

Wo kann ich prüfen lassen, ob ein Zusammenhang zwischen vorhandenen Hochspannungsmasten und aufgetretenen Krebserkrankungen besteht?

Der Krankheitsbegriff „Krebs“ umschreibt eine weitgefächerte Erkrankungsgruppe, deren begriffliche Gemeinsamkeit in der Art des „bösartigen“, in der Regel lebensbedrohlichen Krankheitsverlaufes zu sehen ist. Von daher ergibt sich hieraus zunächst die Frage, ob die betroffenen Kollegen an gleichartigen bzw. artverwandten Tumoren erkrankt sind. Bei „Krebs“ handelt es sich um eine der häufigsten, anl ...

Stand: 18.01.2006

Dialog: 2563

Muss für eine horizontale Vernetzungsanlage eine EMS-Messung durchgeführt werden; welche Vorschriften bestehen?

Die einschlägige Vorschrift ist die BGV B 11 iVm. der BGR B11 "Elektromagnetische Felder". Hier sind zulässige Werte für Anlagen mit magnetischen oder elektrischen Feldern festgelegt. Um die bei der Anlage erzeugten Gefährdungen zu ermitteln, können Berechnungen oder Messungen durchgeführt werden. Wichtig sind dabei die Prozessbedinungen der Anlage. Besondere Gefährdungen können für Personen mit K ...

Stand: 10.01.2006

Dialog: 3749

Wie soll ein Beschäftigter reagieren, wenn sein Herzschrittmacher durch ein elektromagnetiches Feld gestört wird?

Die Frage der Störbeeinflussung von Herzschrittmachern (HSM) ist in zahlreichen Untersuchungen erforscht worden. Generell lässt sich sagen, dass die modernen HSM praktisch störfest unter Alltagsbedingungen sind. Selbst wenn es zu einer Beeinflussung durch äußere elektromagnetische Felder kommt, schaltet der HSM auf einen speziellen Modus und arbeitet weiter. Wenn es zu Funktionsstörungen (aus welc ...

Stand: 09.01.2006

Dialog: 3957

Ist es schädlich, zwischen mehreren Funknetzwerksendern zu sitzen?

Das hängt stark von der Leistung der Sender ab. Außerdem spielen der Abstand und die Abstrahlrichtung eine wesentliche Rolle. Gängige Sicherheitsabstände von Mobilfunkbasisstationen für Daueraufenthalt betragen - vor allem in Abhängigkeit von der Kanalzahl und der Leistung pro Kanal - zwischen 1 und 10 m. Gesetzliche Regelung: 26. BImSchV - Verordnung über elekltromagnetische Felder - 26. Verordnu ...

Stand: 12.12.2005

Dialog: 752

Elektrosmog, Richtfunkantennen

zu 1. Zuständig für Elektrosmog ist die Bundesnetzagentur (Nachfolgerin der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation (RegTP). Richtfunkantennen benötigen für einen ungestörten Empfang einen freien Abstrahl- und Empfangsbereich. Gebäude und damit auch Büroarbeitsplätze dürfen deshalb aus technischen Gründen nicht den unmittelbaren Abstrahl bzw. Empfangsbereich verbauen. Die einzuhaltenden ...

Stand: 09.11.2005

Dialog: 368

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