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Ergebnisse 241 bis 260 von 316 Treffern

Muss der Arbeitgeber Beschäftigten in einem Pflegeheim Impfungen anbieten und die Kosten übernehmen?

Entsprechend der BGR 500 Kapitel 2.6 Betreiben von Wäschereien http://publikationen.dguv.de  handelt es sich bei Krankenhauswäsche grundsätzlich um mindestens infektionsverdächtige Wäsche. Demzufolge sind neben den in der im Kapitel 2.6 genannten Anforderungen auch die Vorschriften der Biostoffverordnung - BioStoffV und der entsprechenden technischen Regeln für biologische Arbeitsstoffe - TRBA sow ...

Stand: 15.06.2012

Dialog: 11952

Muss das Erste-Hilfe-Material für alle Beschäftigten frei zugänglich sein?

Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Arbeitgeber entsprechend der Art der Arbeitsstätte und der Tätigkeiten sowie der Zahl der Beschäftigten die Maßnahmen zu treffen, die zur Ersten Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung der Beschäftigten erforderlich sind. Dabei hat er der Anwesenheit anderer Personen Rechnung zu tragen. Er hat auch dafür zu sorgen, daß im Notfall die erforderlichen Verbindun ...

Stand: 14.06.2012

Dialog: 11017

Muss sich der Arbeitgeber um eine arbeitsmedizinische Vertretung bemühen, wenn eine Angebotsuntersuchung mit PEP/Impfung innerhalb 72 Stunden gegeben werden soll?

Der Arbeitgeber muß sich nicht um eine arbeitsmedizinische Vertretung an Wochenenden bemühen. Notfälle werden i.d.R. wie folgt abgearbeitet: Es gelten die Vorgaben der ArbMedVV für Angebots- Pflicht- und Wunschuntersuchungen. Diese Vorgaben sind für Notfälle geeignet umzusetzen. Dabei sollte wie folgt verfahren werden: Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung hat der Arbeitgeber (mit Unterstützung des ...

Stand: 14.06.2012

Dialog: 13968

Müssen sich festangestellte Krankenschwestern, die im Rahmen einer Fachweiterbildung einige Wochen in einem anderen Krankenhaus hospitieren, sich beim dortigen Betriebsarzt vorstellen?

Die Grundlage für die arbeitsmedizinsche Vorsorge ist seit dem 24.12.2008 die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV). Dort sind Regelungen im staatlichen Recht und in den Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften vereinheitlicht und zusammengeführt worden. Die Verordnung nennt Untersuchungsanlässe und beschreibt das organisatorische Verfahren der arbeitsmedizinischen ...

Stand: 05.06.2012

Dialog: 10469

Ist die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G 46 im Bereich Windkraftanlagen eine Pflichtuntersuchung?

Für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen gelten mit Inkrafttreten der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge - ArbMedVV vom 18.12.2008 im Anwendungsbereich des Arbeitsschutzgesetzes - ArbSchG die Regelungen dieser Verordnung (http://bundesrecht.juris.de/arbmedvv/index.html). Die "Handlungsanleitung für die arbeitsmedizinische Vorsorge nach dem DGUV Grundsatz G 46 - Belastungen des Musk ...

Stand: 16.03.2012

Dialog: 15812

Reichen für die Gesichtsfeld-Messung im Rahmen einer G25 - Untersuchung die eingesetzten Titmus-Geräte aus oder ist die Perimetrie von einem Augenarzt durchzuführen?

In dem  "Leitfaden für Betriebsärzte zur Anwendung des G 25"  www.dguv.de/inhalt/praevention/fachaus_fachgruppen/arbeitsmedizin/produkte/leitfaeden/index.jsp werden zum Sehvermögen folgende Aussagen getroffen: 3.2 Sehvermögen Ausführlich werden im G 25 Mindestanforderungen an das Sehvermögen beschrieben (siehe Tabelle 1 im G 25). Hierzu zählen neben der Sehschärfe weitere Sehfunktionen wie räumlic ...

Stand: 30.12.2011

Dialog: 15244

Brauchen Monteure mehr als einen Kfz-Erste-Hilfe-Kasten?

Maßgebliche technische Regel für die Ausstattung von Arbeitsstätten mit Erste-Hilfe-Material ist die technische Regel für Arbeitsstätten ASR A4.3 - Erste-Hilfe-Räume, Mittel und Einrichtungen zur Ersten Hilfe (www.baua.de/asr) . Allerdings weist die ASR A4.3 im Anwendungsbereich unter Ziffer 2 Abs. 2 auf folgenden Punkt hin: (2) Der Aspekt Baustellen wird zu einem späteren Zeitpunkt in diese Regel ...

Stand: 06.12.2011

Dialog: 15070

Kann im Betrieb statt eines Erste-Hilfe-Raumes eine vergleichbare Einrichtung im Sinne der ASR A4.3 akzeptiert werden?

Die Arbeitsstättenverordnung - ArbStättV fordert, dass Erste-Hilfe-Räume oder vergleichbare Einrichtungen entsprechend der Unfallgefahren oder der Anzahl der Beschäftigten, der Art der ausgeübten Tätigkeiten sowie der räumlichen Größe der Betriebe vorhanden sein müssen. (§ 6 Abs. 4 ArbStättV) In der ASR 4.3 www.baua.de/asr wird unter Ziffer 6 Abs. 3 ausgeführt: Für vorübergehend eingerichtete Arbe ...

Stand: 28.10.2011

Dialog: 14822

Müssen Erste-Hilfe Leistungen an einem Außendienstmitarbeiter bei seinem Arbeitgeber aufgezeichnet / dokumentiert werden?

In der Berufsgenossenschaftlichen Vorschrift BGV A1 wird im Dritten Abschnitt die Erste Hilfe behandelt. § 24 beschreibt diesbzgl. die allgemeinen Pflichten des Unternehmers. Die Antwort auf Ihre Frage finden Sie im § 24 Abs.6 der BGV A1: "Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass jede Erste-Hilfe-Leistung dokumentiert und diese Dokumentation fünf Jahre lang verfügbar gehalten wird."   Näheres daz ...

Stand: 12.10.2011

Dialog: 14719

Über welche Qualifikation muss ein Arzt verfügen, der an einer unter § 14 (3) GefStoffV genannten Beratung beteiligt ist?

Die unter § 14 Abs. 3 GefStoffV  geforderte allgemeine arbeitsmedizinisch-toxikologische Beratung ist unter Beteiligung des Arztes nach § 15 Abs. 3 Satz 2 GefStoffV durchzuführen, falls dies aus arbeitsmedizinischen Gründen erforderlich sein sollte. Danach sind Ärzte an der Beratung zu beteiligen, die Fachärzte für Arbeitsmedizin sind oder die Zusatzbezeichnung "Betriebsmedizin" führen. Informatio ...

Stand: 04.08.2011

Dialog: 3661

In welchen zeitlichen Abständen ist die erforderliche Fortbildung in der Ersten Hilfe und das regelmäßige Training in der Herz-Lungen-Wiederbelebung entsprechend BGR A3 zu absolvieren?

Bei der Fortbildung der Ersten Hilfe empfehlen wir sich an den für betriebliche Ersthelfer geltenden Grundsätzen zu orientieren. Diesbezügliche Informationen sind der  BGI 509 - Erste Hilfe im Betrieb  http://publikationen.dguv.de unter Ziffer 6 Ersthelfer zu entnehmen. Auszug: Das Erste-Hilfe-Training ist im Einzelnen folgendermaßen aufgebaut: 1. Allgemeine Verhaltensweisen bei Unfällen, Notfälle ...

Stand: 31.05.2011

Dialog: 13823

Muss ein Sanitätsraum eingerichtet werden, wenn mit Fremdfirmen mehr als 100 Beschäftigte im Betrieb tätig werden? Wer ist dafür verantwortlich?

Wenn mehr als 100 Beschäftigte im Betrieb tätig werden und bedeutsame Unfall- und Gesundheitsgefahren bestehen, muss ein Erste-Hilfe-Raum gemäß der Arbeitsstättenregel - ASR A4.3 "Erste-Hilfe-Räume, Mittel und Einrichtungen zur Ersten Hilfe" eingerichtet werden (www.baua.de/ASR/). Weitere Ausführungen erhalten Sie in der Regel - BGR A1 "Grundsätze der Prävention" (vgl. hierzu § 25; BGR A1 abrufbar ...

Stand: 17.05.2011

Dialog: 13711

Gibt es persönliche und gesundheitliche Voraussetzungen und Vorgaben, um die PSA-Ausrüstung gegen Absturz für Instandhaltungsarbeiten zu nutzen?

Für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen gelten mit Inkrafttreten der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge - ArbMedVV vom 18.12.2008 im Anwendungsbereich des Arbeitsschutzgesetzes - ArbSchG die Regelungen dieser Verordnung (http://bundesrecht.juris.de/arbmedvv/index.html). In der ArbMedVV sind Regelungen des staatlichen Rechts und der Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossensc ...

Stand: 17.02.2011

Dialog: 13053

Müssen in einem mehrgeschossigen Verwaltungsgebäude Rettungstragen für Notfälle zur Verfügung gestellt werden?

Nach § 25 Abs. 3 der Unfallverhütungsvorschrift BGV A 1 (http://bibliothek.arbeitssicherheit.de) hat der Unternehmer dafür zu sorgen, dass unter Berücksichtigung der betrieblichen Verhältnisse Rettungsgeräte und Rettungstransportmittel bereitgehalten werden. Dazu konkretisiert die berufsgenossenschaftliche Regel BGR A 1 (Ziffer 4.7.3): "Rettungsgeräte kommen zum Einsatz, wenn bei besonderen Gefahr ...

Stand: 09.11.2010

Dialog: 12357

Muss der Verbandskasten in einer schulischen Sportstätte ortsfest untergebracht sein oder kann er von den Lehrern jeweils mitgeführt werden?

In der Sporthalle oder zumindest in unmittelbarer Nähe muss sich ein Raum mit Verbandkasten, Krankentrage oder Liege und fließend kaltem und warmen Wasser befinden. Der Inhalt des Verbandkastens muss regelmäßig überprüft und bei Bedarf ergänzt werden.  Ein Verbandkasten muss sich dauerhaft in diesem Raum befinden. Es reicht aber aus, wenn nur die Lehrkräfte und Übungsleiter einen Schlüssel für die ...

Stand: 31.08.2010

Dialog: 6987

Welche arbeits-(zeit-)rechtlichen Regelungen bestehen für Mitarbeiter, die durch das Fällen von Platanen allergisch stark belastet sind?

Der Arbeitgeber muss die Arbeit grundsätzlich so gestalten, dass eine Gefährdung für Leben und Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird. Bei den nötigen Maßnahmen sind der Stand von Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen (§ 4 Arbeitsschutzgesetz). Gemäß Arbeitsschutz ...

Stand: 04.08.2010

Dialog: 11620

Kann man auf die Untersuchungen G37-Bildschirmarbeitsplätze und G20-Lärm verzichten, wenn bereits die G25 durchgeführt wurde?

Die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge -ArbMedVV (www.gesetze-im-internet.de/arbmedvv/index.html) ist eine staatliche Rechtsvorschrift. Im Gegensatz dazu sind die "Berufsgenossenschaftlichen Grundsätze für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen" www.dguv.de/landesverbaende/de/arbeitsmedizin/bg_grundsatz/index.jsp, in denen auch die G25 beschrieben wird, Empfehlungen nach autonomem Sa ...

Stand: 26.07.2010

Dialog: 11547

Was bedeutet es für die Konzentration, Reaktionsvermögen etc. bei Temperaturen über 30 °C zu arbeiten.

Die Auswirkungen sommerlicher Hitze auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit ist von der körperlichen Konstitution des jeweiligen Menschen abhängig.  Mögliche gesundheitliche Beschwerden sind z.B.: - Kopfschmerzen, vorzeitige Ermüdung, Konzentrationsmängel - Beschleunigung oder Verlangsamung von Atmung und Puls  - Abfall des Blutdrucks, Übelkeit  - Hitzekollaps mit Schwindel und Ohnmacht - ...

Stand: 22.07.2010

Dialog: 2540

Wie schätzen Sie das Risiko für die Hepatitis-Gefährdung von Lehrern an Integrationsschulen ein (Grundschulen)?

Hepatitis B Das Risiko einer Infektion mit Hep. B besteht – unabhängig vom Migrationshintergrund – nur dann, wenn sich die Kinder bereits im sexuell aktiven Alter befinden. Hep. B. wird in der Bevölkerung in erster Linie durch den sexuellen Kontakt übertragen. Daher ist eher entscheidend, wer die Sexualpartner sind als woher die Eltern kommen. Prinzipiell kann in der Tat Hep. B (auch von den Elter ...

Stand: 28.06.2010

Dialog: 11322

Gibt es eine Regelung die besagt, dass eine Erst-Hilfe-Ausbildung eine 3-jährige Gültigkeit hat?

Regelungen zur Zahl und Ausbildung der Ersthelfer sind unter § 26 der BGV A1, http://publikationen.dguv.de  getroffen. Gemäß § 26 Abs. 3 hat der Unternehmer dafür zu sorgen, dass die Ersthelfer in der Regel in Zeitabständen von zwei Jahren fortgebildet werden. Für die Fortbildung gilt Absatz 2 entsprechend. In der BGR A1 wird dazu erläuternd folgendes ausgeführt: "Die Erste-Hilfe-Fortbildung erfol ...

Stand: 25.01.2010

Dialog: 9608

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