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Komnet-Wissensdatenbank

Rechercheergebnisse

Ergebnisse 201 bis 220 von 225 Treffern

Welche Stoffe sind von der Registrierung befreit?

Einige Stoffe sind generell von REACH ausgenommen und müssen deshalb nicht registriert werden: es handelt sich hierbei um radioaktive Stoffe, nicht isolierte Zwischenprodukte, Abfälle, Stoffe, die der zollamtlichen Überwachung unterliegen, und, sofern Mitgliedstaaten sich hierfür entscheiden, Stoffe, die im Interesse der Landesverteidigung notwendig sind (siehe Artikel 2). Einige Stoffe sind von d ...

Stand: 29.01.2007

Dialog: 4969

Wer muss den Stoff registrieren, wenn ein asiatischer Hersteller einen EINECS-Stoff (mehr als 1000 kg / Jahr) auf Provisionsbasis verkauft?

Die Frage, wer unter REACH registrierungspflichtig ist, hängt nicht davon ab, wer an einem Import verdient, sondern ist an das Unternehmen (juristische Person) geknüpft, welches für den Import verantwortlich ist. Daraus ergeben sich die folgenden Antworten: a) Ihr Unternehmen tritt als EU–Importeur auf, das heißt, Sie beauftragen die Einfuhr und sind verantwortlich, daher sind Sie registrierungspf ...

Stand: 29.01.2007

Dialog: 5081

Muss teilkalzinierter Dolomit nach REACH registriert werden?

Bestimmte Naturstoffe wie Mineralien sind gemäß Anhang V der REACH-Verordnung  von einer Registrierungspflicht ausgenommen, soweit sie chemisch nicht verändert wurden. Das bedeutet, dass Dolomit, wenn er z. B. bergmännisch abgebaut wurde, nicht registriert werden muss. Beim Kalzinierungsprozess von Dolomit findet jedoch eine chemische Reaktion statt, CO2 wird abgespalten, das Mineral wird chemisch ...

Stand: 26.01.2007

Dialog: 5079

Kann eine Firma, die Nitrobenzol herstellt und zur Anilinherstellung vertreibt, Artikel 18 der REACH-Verordnung anwenden?

Ja, in Artikel 3 Nr. 15b wird bereits deutlich, dass auch standortintern isolierte Zwischenprodukte von Dritten weiterverarbeitet werden können "(...) von einer oder mehreren Rechtspersonen betriebener Standort (...)". Aus Artikel 18 Abs. 4 wird dies noch deutlicher, da hiernach der Umfang der Unterlagen im Registrierungsdossier davon abhängt, dass der Hersteller oder Importeur des transportierten ...

Stand: 24.01.2007

Dialog: 5044

Wie oft muss registriert werden, wenn ein und derselben EINECS-Stoff von verschiedenen asiatischen Herstellern importiert wird?

Wenn ein Importeur einen identischen Stoff von mehreren außereuropäischen Herstellern importiert, so muss er den Stoff nur einmal registrieren. Grundsätzlich gilt dies auch für Neustoffe.   ...

Stand: 24.01.2007

Dialog: 5042

Müssen zur Identitätsbestimmung eines Mineralsalzes die Spektral-, HPLC- und Gaschromatographiedaten vorliegen?

Für die Vorregistrierung ist die Vorlage von Spektraldaten nicht erforderlich. Es reichen die Angaben von Identitätscodes wie CAS oder EINECS-Nummer. Die Vorlage von Spektraldaten ist bei der Registrierung zur Bestimmung der Identität erforderlich. Die Spektraldaten müssen für den Stoff vorgelegt werden. Die Vorlage von Spektral- oder HPLC Daten für Verunreinigungen ist nicht unbedingt erforderlic ...

Stand: 24.01.2007

Dialog: 5043

Wann gilt die Ausnahme von der Registrierungspflicht für Arzneimittel, Lebensmittel und Futtermittel?

Im Artikel 2 Nr. 5a der REACH-Verordnung steht: Die Titel II (Registrierung von Stoffen), V (nachgeschalteten Anwender), VI (Bewertung) und VII (Zulassung) der REACH-VO gelten nicht, soweit ein Stoff wie folgt verwendet wird: a.) in Human- oder Tierarzneimitteln... b.) in Lebens- oder Futtermitteln... Die Ausnahmen gelten demnach nur für den Stoff selbst, der im Arzneimittel selbst eingesetzt wird ...

Stand: 24.01.2007

Dialog: 5045

Gilt die Ausnahme von der Registrierung auch für Schwefel, der natürlich abgebaut oder durch Entschwefelung gewonnen wird?

Schwefel als Naturstoff (d. h. nicht mit chemischen Mitteln gewonnen, sondern z. B. bergmännisch abgebaut) ist gemäß Anhang V Abs. 8 nicht registrierungspflichtig. Schwefel, der auf chemischen Wege gewonnen wird, z. B. über Rauchgasentschwefelung, ist registrierungspflichtig. ...

Stand: 18.01.2007

Dialog: 5014

Muss ein Kleber, der in der Produktion eingesetzt wird, registriert werden?

Als Zubereitung ist nicht der Kleber selbst, sondern die Inhaltsstoffe sind unter REACH zu registrieren. Dies betrifft registrierungspflichtige Stoffe, die in einer Menge ab 1 Tonne pro Jahr pro Hersteller (Dreijahresdurchschnitt, vgl.: Artikel 3 (30) der REACH-Verordnung 1907/2006) oder Importeur in der EU hergestellt oder in die EU importiert werden. Ihr Unternehmen ist von der Registrierung nur ...

Stand: 18.01.2007

Dialog: 5026

Muss ein in einer Zubereitung enthaltenes Salz in jedem Fall registriert werden?

Wird das in der Zubereitung enthaltene Salz von dem Unternehmen hergestellt oder importiert, so ist eine Registrierung erforderlich. Es ist jedoch zu beachten, dass Salze, z. B. in Zubereitungen, die als solche nicht hergestellt bzw. eingeführt werden und durch chemische Reaktion entstanden sind, in bestimmten Fällen gemäß Anhang V Nr. 4 nicht der Registrierungspflicht unterliegen. So ist ein Salz ...

Stand: 17.01.2007

Dialog: 5012

Welche Pflichten ergeben sich beim Import von chemischen Stoffen (Kleber etc.) aus den USA, die krebserzeugende Stoffe enthalten könnten?

Nach Artikel 2 Absatz 3 der REACH-Verordnung dürfen die Mitgliedstaaten in besonderen Fällen für bestimmte Stoffe als solche, in Zubereitungen oder in Erzeugnissen Ausnahmen von REACH zulassen, wenn das im Interesse der Landesverteidigung erforderlich ist. Ein Importeur muss einen Stoff registrieren, wenn er den Stoff als solchen oder in einer oder mehreren Zubereitungen in einer Menge von mindest ...

Stand: 17.01.2007

Dialog: 5011

Gibt es ein Verzeichnis über die bei REACH registrierten Stoffe?

Die Zahl der vorhandenen Stoffe, die in Mengen von über einer Tonne in Verkehr gebracht werden, wird auf 30.000 geschätzt. Das Europäische Verzeichnis der auf dem Markt vorhandenen chemischen Stoffe (EINECS) listet über 100.000 vorhandene Stoffe auf, die zum Zeitpunkt der Erstellung des Verzeichnisses auf dem Markt waren. Das EINECS ist im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften veröffentlicht ( ...

Stand: 15.01.2007

Dialog: 4968

Müssen für ein Produkt mit eingeschränkter Anmeldung (

Für einen neuen Stoff, der mit einer Menge kleiner 1 t/a nach dem geltenden Recht mit einer eingeschränkten Anmeldung angemeldet wurde (ChemG § 7 a), wird die Agentur gemäß Artikel 24 eine Registriernummer zuweisen. Bei der Überschreitung einer Mengenschwelle [z. B. 1 t/a (Dreijahresdurchschnitt, vgl.: Artikel 3 (30) der REACH-Verordnung 1907/2006)] sind alle erforderlichen Registrierinformationen ...

Stand: 11.01.2007

Dialog: 4965

Inwiefern müssen Enzyme registriert werden, die durch Fermentation hergestellt und anschließend in chemischen Reaktionen eingesetzt werden?

Enzyme werden u. a. über die von der IUBMB - Enzyme Commission vergebenen vierstelligen E.C.-Nr. charakterisiert. Die E.C.-Nr. wird abhängig von der katalysierten Reaktion sowie auf der Basis von Gemeinsamkeiten von Hemmbarkeit, Mechanismus und Struktur zugeteilt. Das bedeutet, dass ein Enzym, das z.B. in EINECS gelistet und über eine E.C.-Nr. näher beschrieben ist, über diesen Eintrag abgedeckt i ...

Stand: 10.01.2007

Dialog: 4961

Wie würde ein Hersteller eine Zubereitung registrieren lassen, die zahlreiche unterschiedliche chemische Stoffe enthält?

Nach REACH sind nur Stoffe zu registrieren, jedoch keine Zubereitungen und auch keine Erzeugnisse. Für die in Zubereitungen und Erzeugnissen enthaltenen Stoffe besteht möglicherweise eine Registrierungspflicht. Wenn jedoch ein Stoffsicherheitsbericht (CSR) ganz oder in Teilen für einen anderen Stoff/mehrere andere Stoffe relevant ist, kann er für diese anderen Stoffe verwendet werden; z.B. wenn ei ...

Stand: 10.01.2007

Dialog: 4986

Hat der Importeur einer Zubereitung lediglich die Stoffe zu registrieren, die in der Richtlinie über gefährliche Zubereitungen (1999/45/EG) und in der SDS-Richtlinie (91/115/EG) definiert sind?

Nach REACH müssen alle in einer Zubereitung in einer Menge ab einer Tonne vorhandenen Stoffe registriert werden, unabhängig davon, ob sie eingestuft sind oder nicht. Ein technisches Dossier ist anzulegen, sobald die Menge eines Stoffes an sich oder in einer Zubereitung die Mengenschwelle von einer Tonne je Importeur und Jahr überschreitet. Wenn die Menge über der 10-Tonnen-Mengenschwelle liegt, is ...

Stand: 10.01.2007

Dialog: 4990

Wie viele Stoffe müssen registriert werden?

Nach einer Schätzung der Kommission werden etwa 30.000 Stoffe (ohne Zwischenprodukte) registriert; diese Schätzung wird von Organisationen der Industrie gestützt. Viele dieser Stoffe werden von mehr als einem Unternehmen hergestellt und/oder importiert, so dass möglicherweise eine sehr viel größere Anzahl von Registrierungen eingehen wird. Bei ihrer Planung ist die Kommission davon ausgegangen, da ...

Stand: 10.01.2007

Dialog: 4967

Wie wird die Menge eines chemischen Stoffes in einem nachgeschalteten Erzeugnis berechnet, das ursprünglich nicht aus chemischen Stoffen hergestellt wurde?

Es dürfte relativ einfach sein, den Anteil eines Stoffes zu berechnen, der in einer chemischen Zubereitung, (d. h. in einem Stoffgemisch) wie Farbe, Klebstoff usw. enthalten ist. Nach der aktuellen EU-Gesetzgebung müssen die Bestandteile von importierten Zubereitungen bereits jetzt die geltenden Vorschriften gemäß der Altstoff-Verordung (Verordnung 793/93/EWG) ebenso wie die Vorschriften über die ...

Stand: 10.01.2007

Dialog: 4985

Wie ist bei der Registrierung von Produkten zu verfahren, die chemisch ähnlich, aber kommerziell unterschiedlich sind?

REACH sieht eine weitgefasste Definition von Stoff vor, z. B. mit einem breiten Spektrum von Bestandteilen, das in dieser Situation hilfreich sein könnte. REACH schreibt eine Registrierung für jeden Stoff unter Anwendung der in Artikel 3 genannten Definition vor. Wenn ein Stoff von mehr als einem Hersteller oder Importeur hergestellt bzw. importiert wird, ist die Registrierung gemeinsam einzureich ...

Stand: 10.01.2007

Dialog: 4992

Gibt es ausführlichere Vorschriften für die Registrierung von nachgeschalteten Verwendungen wie Endkunststoffe, Textilien und Spielzeug?

Nein, aber wenn der Registrierer einen Stoff in Mengen ab 10 Tonnen pro Jahr (Dreijahresdurchschnitt, vgl.: Artikel 3 (30) der REACH-Verordnung 1907/2006) herstellt oder importiert, muss er einen Stoffsicherheitsbericht erstellen. Dieser muss die von dem Hersteller oder Importeur für den Stoff beabsichtigten Verwendungen umfassen sowie identifizierte Verwendungen, die nachgeschaltete Anwender ihre ...

Stand: 10.01.2007

Dialog: 4987

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