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KomNet-Wissensdatenbank

Radonbelastung durch Baumaterialien

KomNet Dialog 3015

Stand: 23.03.2005

Kategorie: Gesunde Arbeit / Arbeitsschutz > Physikalische Belastungen und Beanspruchungen > Sichere Anlagen / Sicherer Betrieb

Dialog
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Frage:

Kann es in einem Gebäude mit Kalksandstein-Mauerwerk zu Problemen durch eine erhöhte Radonbelastung auf Grund des verwendeten Baustoffs kommen?

Antwort:

Das Thema Radonbelastung durch Kalksandstein ist im Internet recht übersichtlich aufgearbeitet auf der Homepage www.kalksandstein.de. Nach Eingabe des Suchwortes „Radioaktivität“ findet sich dort eine Fülle von Informationen, aus denen letztlich hervorgeht, dass Kalksandstein ein Baustoff mit besonders geringem Gehalt an dem Radonmutternuklid Radium 226 ist. Ebenso hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ausführliche Informationen im Internet bereit gestellt. Sie erhalten sie unter www.bfs.de, Pfad: Ionisierende Strahlung > Radon > Radon in Gebäuden. In der angehängten Datei ist ein Text des BfS zur `Strahlenexposition durch natürliche Radionuklide in Baumaterialien` angefügt. Wenn es in dem besagten Gebäude gleichwohl zu hohen Radonkonzentrationen kommt, gibt es möglicherweise andere Quellen. Dies sollte überprüft werden. Hinweise für die Vorgehensweise in solchen Fällen finden sich auf den Internetseiten des BfS und – insbesondere mit Blick auf die Durchführung einfacher Messungen – auf den Seiten des Materialprüfungsamtes NRW (www.mpanrw.de). Für weitere Informationen vom Bundesamt für Strahlenschutz bitte HIER klicken ! Stand: 08.02.2005