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Komnet-Wissensdatenbank

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Ergebnisse 121 bis 140 von 210 Treffern

Wird für Silos auf Sattelanhängern zum Transport von Granulaten, Staub und pulverförmigen Stoffen ein Explosionsschutzdokument benötigt?

Ein Explosionsschutzdokument ist zu erstellen, wenn explosionsgefährdete Bereiche vorhanden sind (siehe auch §§ 5 und 6 BetrSichV i.V.m. Anhang 3 und Anhang 4). Nach den Leitlinien zur BetrSichV des LASI, Ziffer E. 6.6 (http://lasi.osha.de/docs/lv35.pdf) ist für die Be- und Entladung von Tankfahrzeugen ein Explosionsschutzdokument zu erstellen, nicht jedoch für das Fahrzeug/Tankfahrzeug. Explosion ...

Stand: 26.11.2013

Dialog: 4349

Ist die Etikettierung von Schrumpffolie als alleinige Kennzeichnung ausreichend?

Für den Gefahrguttransport ist es nicht möglich, die Etikettierung lediglich auf der Schrumpffolie anzubringen. In der TRGS 200 www.baua.de  heißt es dazu unter Absatz 6 des Abschnitts 8.1 Transportrecht: "Eine Umverpackung nach Transportrecht, die der Ladungssicherung dient z. B. eine Schrumpffolie, ist keine Verpackung im Sinne der Gefahrstoffverordnung." Die Behälter sind dementsprechend gemäß ...

Stand: 26.11.2013

Dialog: 8775

Was ist als Absendererklärung zum Transport von Druckgaspackungen und kosmetischen Erzeugnissen auf dem Lieferschein zu vermerken?

Die "Kleinmengenregelung" der Ausnahme 3 gibt es in der neuen Gefahrgutausnahmeverordnung (GGAV) vom 10. Mai 2005 nicht mehr. Man kann nur noch die Freistellungsmöglichkeiten des Kapitels 1.1.3 und die Beförderung in "Begrenzten Mengen" des Kapitels 3.4.6 des ADR/RID  anwenden. ...

Stand: 26.11.2013

Dialog: 2702

Welche Regelungen und Vorschriften gelten für die Gangways von Schiffen?

Die Regelungen für Gangways können sich zwischen den Häfen geringfügig unterscheiden. Es gelten die jeweiligen Hafenordnungen. Allgemein ist der Zugang zu Schiffen in der Unfallverhütungsvorschrift BGV C21 "Hafenarbeit" in § 39 geregelt, die Sie hier finden: http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/v-c21.pdf . Für den Offshorebereich gibt es noch keine Regeln. Zur Zeit arbeitet eine DGUV-Projek ...

Stand: 25.10.2013

Dialog: 19644

Wie muss ein Kraftstoffadditiv (UN3295, Menge

Für den von Ihnen beschriebenen Transport können die Freistellungen nach Kapitel 3.4 des ADR in Anspruch genommen werden. Nach den Vorgaben des Abschnitt 3.4.7 müssen Versandstücke mit gefährlichen Gütern in begrenzten Mengen mit der dort abgebildeten Kennzeichnung versehen sein. Die Begriffsbestimmung für ein Versandstück finden Sie in Kapitel 1.2 des ADR. Dort ist nachzulesen, dass ein Versandst ...

Stand: 19.07.2013

Dialog: 18999

Darf unser Fahrer, der keinen Gefahrgutführerschein hat, 100 1-Liter-Dosen Aceton vom Lieferanten abholen?

In diesem Fall darf der Fahrer die Abnahmemenge von 100 St. 1 Liter Dosen UN1090 Aceton befördern, ohne die ADR-Schulungsbescheinigung für Fahrzeugführer gemäß Abschnitt 8.2.1 ADR (Anwendungsbereich und allgemeine Vorschriften für die Ausbildung von Fahrzeugführern) zu besitzen. Verpflichtend ist dagegen die Unterweisung nach Kapitel 1.3 ADR. Jede Person, die mit der Beförderung gefährlicher Güter ...

Stand: 04.07.2013

Dialog: 18912

Müssen bei der Beförderung von Gefahrgüter nach der Kleinmengenregelung alle am Transportvorgang beteiligten Mitarbeiter gemäß ADR unterwiesen werden?

Grundsätzlich muss hier unterschieden werden zwischen den Freistellungen nach Unterabschnitt 1.1.3.1 Buchstabe c) (Handwerkerregel) und den Freistellungen nach Unterabschnitt 1.1.3.6 ("1000 Punkte Regel") des ADR. Für die Freistellungen nach 1.1.3.1 gilt folgendes: Beförderungen, die von Unternehmen in Verbindung mit ihrer Haupttätigkeit durchgeführt werden, wie Lieferungen für oder Rücklieferunge ...

Stand: 27.06.2013

Dialog: 18857

Muss beim Transport diagnostischer Proben per Kurierdienst oder Taxi ein Beförderungspapier mitgegeben werden?

Für gefährliche Güter der UN Nummern 2814 und 2900 ist ein Beförderungspapier generell immer erforderlich. Siehe hierzu auch die SV 318 im Abschnitt 3.3.1 des ADR. SV 318: Für Zwecke der Dokumentation ist die offizielle Benennung für die Beförderung durch die technische Benennung zu ergänzen (siehe Unterabschnitt 3.1.2.8). Wenn die zu befördernden ansteckungsgefährlichen Stoffe nicht bekannt sind, ...

Stand: 25.06.2013

Dialog: 18824

Wie alt dürfen intakte und für den transportierten Gefahrstoff zugelassene Gebinde sein, wenn diese im öffentlichen Verkehrsraum transportiert werden?

Für den Transport von gefährlichen Gütern im öffentlichen Verkehrsraum auf der Straße ist das ADR anzuwenden. Ob eine maximale Verwendungsdauer vorgeschrieben ist, hängt davon ab, aus welchem Werkstoff das Gebinde ist. Für Gebinde aus Kunststoff gelten die Vorgaben des Unterabschnitts 4.1.1.15. Sofern von der zuständigen Behörde nicht etwas anderes festgelegt wurde, beträgt die zulässige Verwendun ...

Stand: 12.06.2013

Dialog: 18726

Wer muss die Kosten für die Weiterbildung nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz tragen?

Die entstehenden Kosten für Prüfung und Eintragungen (Führerschein) haben die den Beruf ausübenden Personen zu tragen. Soweit der Unternehmer freiwillig die Kosten übernimmt, steht dem aber nichts entgegen. Hinweis: Die Kostenübernahme für die Fahrer-Weiterbildung durch den Unternehmer kann unter bestimmten Voraussetzungen durch das Bundesamt für Güterverkehr im Rahmen des Förderprogramms "Aus- un ...

Stand: 05.06.2013

Dialog: 18676

Darf ein mit Benzin befülltes mobiles Notstromaggregat in einem geschlossen PKW-Kombi transportiert werden?

Benzin (Ottokraftstoff; CAS-Nr. 8006-61-9) "besitzt" nach den Gefahrstoffinformationssystem der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (GESTIS-Stoffdatenbank) u. a. den R-Satz R 45 "Kann Krebs erzeugen" (H 350) und es sind somit grundsätzlich (unter Beachtung des § 6 Absatz 11 Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)) die §§ 8, 9 und 10 der GefStoffV zu treffen (geschlossenes System, ...). Beim Transp ...

Stand: 26.02.2013

Dialog: 5908

Welche Bestimmungen gelten für das Mitführen unterschiedlicher Kraftstoffe für handgeführte Arbeitsgeräte auf Kraftfahrzeugen?

Beförderungen die von Mitarbeitern durchgeführt werden, die Gefahrgut als Werkzeug oder als Arbeitsmittel zu Baustellen mitführen, unterliegen unter bestimmten Randbedingungen nicht dem ADR. In den allgemeinen Vorschriften des ADR findet man im Kapitel 1.1 - Geltungsbereich und Anwendbarkeit - im Unterabschnitt 1.1.3.1, die Freistellungen in Zusammenhang mit der Art der Beförderungsdurchführung. I ...

Stand: 19.02.2013

Dialog: 17967

Darf von der Regel "Die Last ist immer bergwärts zu führen" abgewichen werden, wenn dadurch die freie Sicht auf den Fahrweg nicht mehr gegeben ist?

In der BGI 545 Gabelstapler unter Punkt 6.4.2 ist hierzu nachzulesen: Die Forderungen "Last immer bergseitig" und  "Rückwärtsfahren, wenn Sicht durch Last versperrt" widersprechen sich beim Befahren einer Steigung. Vorrang hat die erstgenannte Forderung. Die versperrte Sicht ist durch einen Einweiser auszugleichen. In der BGI 603 Leitfaden für den Umgang mit Gabelstaplern unter Punkt 13 Befahren v ...

Stand: 19.02.2013

Dialog: 17972

Wie ist die rechtliche Situation, wenn fremde Speditionsfirmen mit ihren mitgebrachten Staplern auf unserem Betriebsgelände ihre Fahrzeuge be- und entladen?

Grundsätzlich spricht rechtlich nichts dagegen, dass die Fahrer mit ihren eigenen Flurförderzeugen Be- und Entladearbeiten durchführen. Es ist der § 8 Arbeitsschutzgesetz "Zusammenarbeit mehrerer Arbeitgeber" zu beachten und hier insbesondere der Absatz (2). "(1) Werden Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber an einem Arbeitsplatz tätig, sind die Arbeitgeber verpflichtet, bei der Durchführung der Siche ...

Stand: 17.12.2012

Dialog: 17577

Was muss ich beachten, wenn ich privat einen Tankanhänger mit 950 l Benzin transportieren will?

Die Gefahrgutvorschriften sehen zwar eine Befreiung für Privatpersonen vor, allerdings sind in Ihrem Fall die vorgesehenen Mengenbegrenzungen überschritten. Die genauen Angaben finden Sie in Unterabschnitt 1.1.3.1 Buchstabe a) des ADR. In Ihrem Fall bedeutet dies, dass die Gefahrgutvorschriften im vollem Umfang anzuwenden sind. Dies bedeutet unter anderem: – der Fahrzeugführer muss im Besitz einer ...

Stand: 30.10.2012

Dialog: 17251

Handelt es sich bei einem mit Stickstoff gefüllten Silotank eines LKWs um einen Gefahrstofftransport im Sinne des ADR?

In den allgemeinen Vorschriften des ADR/RID 2012 findet man im Kapitel 1.1 - Geltungsbereich und Anwendbarkeit - im Unterabschnitt 1.1.3.2, die Freistellungen in Zusammenhang mit der Beförderung von Gasen. Im Unterabschnitt 1.1.3.2 c heißt es: Die Vorschriften des ADR/RID gelten nicht für die Beförderung von Gasen der Gruppen A und O (gemäß Unterabschnitt 2.2.2.1), wenn der Druck des Gases im Gefä ...

Stand: 05.10.2012

Dialog: 17123

Dürfen Propangasflaschen mittels Schüttgut-LKW transportiert werden?

Flüssiggas ist der UN 1965 mit dem Klassifizierungscode 2/2F des ADR zugeordnet. Grundsätzlich ist die Beförderung von Flüssiggasflaschen in loser Schüttung in einer Schüttgut-Mulde verboten. In dem berufsgenossenschaftlichen Merkblatt für die "Sichere Beförderung von Flüssiggasflaschen und Druckgaspackungen mit Fahrzeugen auf der Straße (BGI/GUV-I 590)"  werden zu beachtende Vorschriften und Rege ...

Stand: 22.08.2012

Dialog: 3597

Welche sicherheitstechnischen Anforderungen für Zurrgurte gibt es? Wie sind sie zu prüfen?

Die Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV regelt die Bereitstellung von Arbeitsmitteln durch den Arbeitgeber sowie die Benutzung von Arbeitsmitteln durch Beschäftigte bei der Arbeit. Zurrgurte sind Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung. Nach § 10 Abs. 2 BetrSichV sind Arbeitsmittel, die Schäden verursachenden Einflüssen unterliegen, die zu gefährlichen Situationen führen kön ...

Stand: 20.08.2012

Dialog: 3420

Muss der Führer eines Elektro-Deichselstaplers eine Ausbildung im Sinne der BGV D27 absolvieren?

In der Information U D27.10 "Fahrer von Mitgänger-Flurförderzeugen mit Mitfahrgelegenheit" der Berufsgenossenschaft Waren und Handelsdistribution ist erläutert, dass Personen, die die Mitgänger-Flurförderzeuge steuern, in jedem Fall für die Tätigkeit geeignet und in der Handhabung der Geräte unterwiesen sein müssen: http://medien-e.bghw.de/asp1/dms.asp?url=bghw/inh/inform.htm oder direkt http://me ...

Stand: 11.07.2012

Dialog: 16609

Welche Anforderungen bestehen bei der Einlagerung von IBC mit Säuren in ein Regal?

Nach den im Anhang 1 Ziffer 3.1.5 Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV genannten Mindestanforderungen sind Flurförderzeuge mit aufsitzendem Beschäftigten bzw. aufsitzenden Beschäftigten so zu gestalten oder auszurüsten, dass die Gefährdungen durch ein Kippen der Flurförderzeuge begrenzt werden, zum Beispiel • durch Verwendung einer Fahrerkabine, • mit einer Einrichtung, die verhindert, dass F ...

Stand: 29.06.2012

Dialog: 16508

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