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Komnet-Wissensdatenbank

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Macht eine Rot-Grün-Schwäche der Augen eine Tätigkeit als Mechatroniker unmöglich?

Viele Firmen führen Einstellungsuntersuchungen durch, bei denen sie prüfen, ob der Bewerber bzw. die Bewerberin für die Tätigkeit gesundheitlich geeignet ist. Sofern diese Einstellungsuntersuchungen nicht eine spezielle Rechtsgrundlage haben, wie z.B. nach § 32 Jugendarbeitsschutzgesetz - JArbSchG, ist die Zulässigkeit und der Umgang mit den bei einer Einstellungsuntersuchung erworbenen Kenntnisse ...

Stand: 07.07.2014

Dialog: 21494

Darf ich im Rahmen einer G37-Untersuchung trotz gutem Sehtestergebnis eine Bildschirmbrille verordnen, da der Beschäftigte mit seiner Brille Halswirbelsäulenbeschwerden hat?

Zunächst ist festzuhalten, dass die G37 durch staatliches Recht überholt ist. Betriebsärztinnen und Betriebsärzte führen nach der Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) § 6 eine "Untersuchung der Augen und des Sehvermögens" durch: "Für die Untersuchung der Augen und des Sehvermögens einschließlich des Zurverfügungstellens von speziellen Sehhilfen gilt die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vor ...

Stand: 27.06.2014

Dialog: 21430

Wie ist bei gegensätzlichen Aussagen von Betriebsarzt und Hausarzt zu verfahren?

Entsprechend der Biostoffverordnung - BioStoffV (§ 12) hat der Arbeitgeber die Durchführung der arbeitsmedizinischen Vorsorge durch Beauftragung eines Arztes sicherzustellen.  Er darf nur Ärzte beauftragen, die Fachärzte für Arbeitsmedizin sind, oder die Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin führen. Vgl. auch die Anforderungen der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV). Der Hausarzt d ...

Stand: 04.05.2014

Dialog: 5615

Kann es begründete Fälle geben, einem Nicht-Brillenträger, der visuelle Probleme am Bildschirm hat, direkt eine Bildschirmbrille zu verordnen?

Nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV), die im Anhang Teil 4 einen Anlass für Angebotsuntersuchungen enthält, gilt: "Den Beschäftigten sind im erforderlichen Umfang spezielle Sehhilfen für ihre Arbeit an Bildschirmgeräten zur Verfügung zu stellen, wenn Untersuchungsergebnis ist, dass spezielle Sehhilfen notwendig und normale Sehhilfen nicht geeignet sind." D.h. Beschäftig ...

Stand: 18.06.2012

Dialog: 12782

Welche konkreten Farbsinnstörungen schließen eine Ausbildung zum Elektriker, Elektrotechniker, Fernmeldetechniker aus?

Farbsinnstörungen können mit Hilfe eines Anomaloskops näher untersucht werden. Im Ergebnis wird der sog. Anomaliequotient bestimmt. Nur im Rahmen des Berufsgenossenschaftlichen Grundsatzes 25 (Fahr- Steuer- und Überwachungstätigkeiten) gibt es eine nähere Festlegung für die Anforderungsstufen 1 u. 2. Danach ist ein "ausreichender Farbensinn" gefordert. Bei Mängeln soll eine Präzisierung an Anomalo ...

Stand: 29.08.2006

Dialog: 1013

Was ist beim Einsatz eines diabeteskranken Mitarbeiters (durch Spritzen eingestellt) zu beachten?

Beim Einsatz eines an Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) erkrankten Menschen, der auf Behandlung durch Insulin-Spritzen angewiesen ist, ist in der Regel eine auf den einzelnen betroffenen Patienten bezogene ärztliche Stellungnahme erforderlich. Es ist immer  notwendig, ihm zu ermöglichen, unter hygienischen Bedingungen bei Bedarf die Spritzenbehandlung durchzuführen und ggf. auch zu sonst nicht ü ...

Stand: 30.06.2006

Dialog: 4293

Ist eine Farbsinnstörung ein Ausschlusskriterium für eine Ausbildung von IT-System-Elektronikern und IT-System-Kaufleuten?

Es gibt unterschiedliche Farbsinnstörungen: Bei Männern (seltener bei Frauen) tritt am häufigsten eine Rot-Grün-Störung auf (seltener sind Blaustörungen). Es gibt allerdings auch andere funktionale Störungen, die möglicherweise auch zur Farbsinnstörung beitragen, z.B. Sehnervstörungen, Retinopathie, Makuladegeneration, Trübungen von Augenmedien. Wenn man von einer Rot-Grün-Störung ausgeht, können ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 252

Inwieweit ist ein ärztliches Attest verpflichtend, das für einen Staplerfahrer einen Spezialsitz verlangt? Wie sieht so ein Sitz aus?

Ein Attest des Hausarztes ist für die Firma nicht direkt verpflichtend, einen derartigen Spezialsitz zu installieren. Vielmehr sollt zuerst das Votum des Betriebsarztes einbezogen werden. Dieser kann sich darüber hinaus von dem behandelnden Orthopäden bzw. Neurologen kompetent beraten lassen und ggf. ein entsprechendes Kurzgutachten in Auftrag geben. Die Anforderungen an einen derartigen Spezialsi ...

Stand: 26.05.2006

Dialog: 2581