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Komnet-Wissensdatenbank

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Wie laut muss bzw. darf das Signal einer Schulklingel maximal sein?

Bezüglich des höchstmöglichen Lärmpegels höchstzulässigen Tages-Lärmexpositionspegel für Beschäftigte am Arbeitsplatz ist die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (LärmVibrationsArbSchV) zu beachten.. Gemäß § 3 LärmVibrationsArbSchV  hat der Arbeitgeber zu beurteilen, ob die Beschäftigten Lärm ausgesetzt sind. Dabei sind u.a. die gemäß § 6 LärmVibrationsArbSchV aufgeführten Auslösewerte be ...

Stand: 20.02.2017

Dialog: 6202

Sind Ohrschützer mit Bluetooth und Fm-Radio bei der Arbeit zulässig?

Durch die Nutzung von Gehörschutz wird die Lärmexposition soweit verringert, dass eine Gesundheitsgefährdung des Gehöres deutlich reduziert wird. In der Regel wird die Lärmexposition soweit verringert, dass Geräusche, wie z.B. Warnsignale, jedoch weiterhin hörbar sind. Durch die Nutzung eines Bluetooth oder Fm-Radios innerhalb des Gehörschutzes ist die Wahrscheinlichkeit ein Warnsignal zu überhöre ...

Stand: 01.06.2016

Dialog: 26716

Inwiefern besteht für den Bediener an einer Ultraschall-Schweißmaschine ein Risiko durch über die Luft übertragene Schallleistung?

Generell gilt, dass die Einkopplung von Schall beim Übergang Luft-Festkörper bzw. Luft-Flüssigkeit umso besser ist, je niedriger die Schallfrequenz ist. Im Bereich des Ultraschalls (über 20 kHz) ist der Impedanzwiderstand zwischen Luft und Körper sehr hoch, so dass praktisch keine Einkopplung des Ultraschalls in das Gewebe stattfindet. Daher ist eine Gefährdung durch berührungslose Ultraschallüber ...

Stand: 13.10.2014

Dialog: 22084

Welche Vorgaben gibt es für eine zumutbare Schallbelastung im Büro- und Beratungsbereich, wenn Lautsprecher in Arbeitsräumen installiert werden?

Für die Beurteilung des Lärms kommen, entsprechend dem Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit (Arbeitsschutzgesetz - ArbSchG), folgende Rechtsvorschriften zur Anwendung: Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung - LärmVibrationsArbSchV. Die Verordnung gilt zum Schutz der Beschäft ...

Stand: 12.05.2014

Dialog: 21097

Gibt es spezielle Methoden bzw. Erfahrungen bezüglich der Bewertung der Lärmexposition von Musikschullehrern?

Die (messtechnische) Ermittlung und Beurteilung der Lärmbelastung am Arbeitsplatz hinsichtlich einer Gehörgefährdung wird seit 2009 durch die DIN EN ISO 9612 "Bestimmung der Lärmexposition am Arbeitsplatz" www.beuth.de  umgesetzt. Die Basis zur Berechnung des Lärmexpositionspegels ist der äquivalente Dauerschallpegel LAeq, ermittelt für eine typische Arbeitsschicht und bezogen auf einen Beurteilun ...

Stand: 19.06.2012

Dialog: 13875

Wie ist die Lärmbelastung durch Musik für Beschäftigte in Einzelhandelsgeschäften zu bewerten?

Im Rahmen des Arbeitsschutzes kommen für den Bereich der Lärmbeurteilung die Verordnung über Arbeitsstätten (Arbeitsstättenverordnung - ArbStättV) und die Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch Lärm und Vibrationen (Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung - LärmVibrationsArbSchV) zur Anwendung. Gemäß der ArbStättV ist in Arbeitsstätten der Schalldruckpegel so niedrig z ...

Stand: 15.06.2012

Dialog: 12860

Was kann ich gegen Radiolärm am Arbeitsplatz unternehmen?

Aus rechtlicher Sicht gilt hier die Arbeitsstättenverordnung - ArbStättV - Anhang Ziffer 3.7 ArbStättV: "In Arbeitsstätten ist der Schalldruckpegel so niedrig zu halten, wie es nach der Art des Betriebes möglich ist. Der Schalldruckpegel am Arbeitsplatz in Arbeitsräumen ist in Abhängigkeit von der Nutzung und den zu verrichtenden Tätigkeiten so weit zu reduzieren, dass keine Beeinträchtigungen der ...

Stand: 15.06.2011

Dialog: 2366

Welche Lärmgefährdungen durch Kfz bestehen bei Straßenarbeiten? Welche Schutzmöglichkeiten gibt es, wenn Gefahrensignale hörbar sein müssen?

In Ihrem Fall liegt Ihr Arbeitsbereich eventuell im Grenzbereich eines Lärmbereichs. Je nach Fahrzeugart, Straßenbeschaffenheit, Witterung und Verkehrsbelastung können an Bundesstraßen Geräuschimmissionen 75 bis 80 dB(A) auftreten (Beurteilungspegel nach RLS-90, 6 bis 22 Uhr, Tag). Entsprechend der GUV-V B3 „Lärm“ wäre dies noch kein Lärmbereich, dauerhafte Gehörschäden wären auszuschließen. In de ...

Stand: 04.08.2010

Dialog: 3830

Was muss ein Arbeitgeber beachten, wenn er für einen längeren Zeitraum größere Umbaumaßnahmen in seinem Unternehmen durchführen lässt?

Gemäß Ziffer 3.7 des Anhangs zur Arbeitsstättenverordnung - ArbStättV  ist in Arbeitsstätten der Schalldruckpegel so niedrig zu halten, wie es nach der Art des Betriebes möglich ist. Am Arbeitsplatz in (Büro-) Arbeitsräumen darf der Schalldruckpegel auch unter Berücksichtigung der von außen einwirkenden Geräusche höchstens 85 dB (A) betragen. Wenn dies nach der betrieblich möglichen Lärmminderung ...

Stand: 04.04.2010

Dialog: 5545

Ist die Benutzung von MP3-Playern, CD-Playern u.ä. in einem Lagerbetrieb mit starkem innerbetrieblichem Flurförderzeugverkehr zulässig?

Nach § 16 Abs. 2 der BGV D27 "Flurförderzeuge" haben Personen auf den Flurförderzeugverkehr zu achten. Daraus läßt sich ableiten, dass eine Wahrnehmung optisch und ggf. akustisch durch andere Beschäftigte möglich sein muss. Unter pragmatischen Gesichtspunkten sollte im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung eine eingeschränkte Wahrnehmung unterstellt werden. Auf dieser Basis ist dann die Benutzung von ...

Stand: 15.09.2006

Dialog: 4513

Welche gesundheitlichen Gefährdungen ergeben sich durch Schwingungen und Lärm von bis zu 100 db(A) im tieffrequenten Bereich von 25 bis 60 Hz?

Im tiefen Frequenzbereich dominieren die sog. extraauralen Lärmwirkungen. Dies sind Reaktionen des vegetativen Nervensystems durch eine Reizung des Innenohres, speziell des Gleichgewichtsorgans. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen folgende Auswirkungen: Ermüdung, Konzentrationsstörungen, Abnahme der (psychophysischen) Leistungsfähigkeit; subjektiv besonders Benommenheit, Schwingungsgefühl. Di ...

Stand: 01.03.2005

Dialog: 3070