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Bei den angegebenen Arbeitsbereichen gehen wir davon aus, dass die Gefährdung durch Röntgenstrahlung vorliegt und somit die Rechtsvorschriften der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) zu betrachten sind.Auszug aus § 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 lit. c StrlSchV:"Der Strahlenschutzverantwortliche hat dafür zu sorgen, dass Personen der Zutritt zu einem Kontrollbereich nur erlaubt wird, wenn bei Auszubildend ...
Stand: 18.02.2026
Dialog: 30854
Die verbindlichen Regelungen sind aktuell in der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) enthalten. Strahlenexponierte Personen definiert § 71 Abs. 1 StrlSchV. Unterschieden wird, vereinfacht ausgedrückt, in 2 Kategorien.Kategorie A Personen, die einer beruflichen Strahlenexposition ausgesetzt sind, die im Kalenderjahr zu einer effektiven Dosis von mehr als 6 mSv führen kann und Kategorie B Personen, ...
Stand: 18.02.2026
Dialog: 30356
Eine Röntgeneinrichtung darf ohne durchgeführtes Anzeige- oder Genehmigungsverfahren nicht betrieben werden. Für den Betrieb einer Röntgeneinrichtung gilt grundsätzlich das Strahlenschutzgesetz (StrlSchG), hier ist in § 69 unter anderem geregelt:Strahlenschutzverantwortlicher ist, wer einer Genehmigung nach § 10, § 12 Absatz 1 (Betrieb von Röntgeneinrichtungen), § 25 oder § 27 StrlSchG zu erstatte ...
Stand: 18.02.2026
Dialog: 13874
Eine allgemeines, umfassendes Weisungsbefugnisrecht hat der Strahlenschutzbeauftragte nicht, außer es wird ihm in seiner Bestellung zum Strahlenschutzbeauftragten vom Strahlenschutzverantwortlichen (Genehmigungsinhaber) nach § 70 Abs. 2 Satz 1 des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) eingeräumt. Dem Strahlenschutzbeauftragten obliegen die ihm durch die nach § 43 Abs. 1 der Strahlenschutzverordnung (S ...
Stand: 18.02.2026
Dialog: 30526
Gem. § 75 Abs. 1 der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) hat der Strahlenschutzverantwortliche dafür zu sorgen, dass der Schutz beruflich exponierter Personen vor äußerer und innerer Exposition vorrangig durch bauliche und technische Vorrichtungen oder durch geeignete Arbeitsverfahren sichergestellt wird (TOP-Prinzip). Neben den baulichen Voraussetzungen (vgl. § 60 Abs. 1 bis 3 StrlSchV, Röntgenra ...
Stand: 17.02.2026
Dialog: 28667
Ja, es kann eine geringe Reststrahlung auftreten. Diese Reststrahlung tritt aber nur unter bestimmten Bedingungen auf und sie klingt direkt ab. Medizinische Linearbeschleuniger erzeugen Photonenstrahlung meist im Bereich von 6 bis 15 MeV. Ab etwa 8 MeV können Photonen in bestimmten Materialien Photonukleareffekte auslösen. Dabei werden in Bauteilen des Beschleunigers oder in Gegenständen im Bestra ...
Stand: 17.02.2026
Dialog: 731
Sofern eine Firma oder ein Techniker einer Firma Tätigkeiten an einer Röntgeneinrichtung, die ihm nicht gehört bzw. für die er keine Genehmigung nach § 12 Abs. 1 Nr. 4 Hs. 1 des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) besitzt, durchführt, muss eine Anzeige nach § 26 Abs. 1 Satz 1 StrlSchG erfolgen.Diese Anzeige legitimiert die Tätigkeit an einer "fremden" Röntgeneinrichtung. Der relevante § 26 Abs. 1 Sa ...
Stand: 17.02.2026
Dialog: 29906
Gem. Abschnitt F. Gerätebezogener Strahlenschutz von Röntgenschränken (Seite 53) Prüfposition [T08F03] der Richtlinie für die technische Prüfung von Röntgeneinrichtungen und genehmigungsbedürftigen Störstrahlern durch Sachverständige nach dem Strahlenschutzgesetz und der Strahlenschutzverordnung (SV-RL) ist ein ausfallsicheres Warnsignal oder mehrfach vorhandene Warnsignale an der Röntgeneinrichtu ...
Stand: 11.02.2026
Dialog: 4732
Maßgeblich ist dort die Bewertung der Streustrahlendosis. Je nach Absorptionsmöglichkeit der Wände, Decken und anderen Gegenstände des Röntgenraumes kann die Dosis gering bis hoch sein. Da der Sachverständige bei seinen Überprüfungen (z.B. im Rahmen der Inbetriebnahme des Röntgengerätes und dann alle 5 Jahre) bei geschlossener Türe die Dosen ermittelt, kann auch nur die diesbezügliche Situation de ...
Stand: 11.02.2026
Dialog: 734
Nein, es gibt keine Grenzwerte für die Strahlenexposition von Tieren. Allein der im Strahlenschutz fachkundige Tierarzt entscheidet, ob und in welcher Form ionisierende Strahlung zum Nutzen des Tieres eingesetzt werden muss. Aufzeichnungen sind nicht erforderlich und somit findet auch keine Kontrolle seitens der zuständigen Aufsichtsbehörde statt. ...
Stand: 11.02.2026
Dialog: 3930
Gemeinschaftspraxen oder Praxisgemeinschaften sind i. d. R. nach § 705 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) nicht rechtsfähige Gesellschaften des bürgerlichen Rechts (GbR). Jede Person der Gesellschaft, die eigenverantwortlich eine Röntgeneinrichtung betreiben will, ist somit Strahlenschutzverantwortlicher gem. § 69 Abs. 1 Nr. 1 des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG). Für jede Person einer Gb ...
Stand: 10.02.2026
Dialog: 3504
Am besten ist es, den zu röntgenden Patienten aus der Bettenreihe herauszuziehen. Falls das wegen der Versorgungs- und Überwachungsanschlüsse nicht möglich ist, bieten sich mobile Abschirmwände oder dgl. an, die zwischen die Betten gefahren werden. Benachbarte Patienten können auch mittels Patientenschürze abgedeckt werden, sofern von der Gewichtsbelastung her vertretbar. ...
Stand: 10.02.2026
Dialog: 735
Nein, für die Beschäftigten in der Nuklearmedizin, die mit offenen radioaktiven Stoffen umgehen, gibt es keinen Sonderurlaub Der nuklearmedizinische Betrieb muss so eingerichtet sein und geführt werden, dass er den Strahlenschutzvorschriften entspricht. Bei einem vorschriftsgemäßen Betrieb sind unvertretbare Gesundheitsbelastungen nicht zu erwarten. ...
Stand: 10.02.2026
Dialog: 736
Der Umgang mit radioaktiven Präparaten ist grundsätzlich gem. § 12 Abs. 1 Nr. 3 des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) genehmigungspflichtig. Genehmigungsfrei ist der Umgang mit radioaktiven Präparaten nach § 5 Abs. 1 Satz 1 der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV), deren stoffspezifische Freigrenze gem. Anlage 4 Tabelle 1 Spalte 2 oder 3 StrlSchV nicht überschritten wird. Wenn die stoffspezifische ...
Stand: 10.02.2026
Dialog: 23971
Der Betrieb von Schulröntgeneinrichtungen ist gem. § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr.2 des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) anzeigepflichtig. Der Betrieb der Schulröntgeneinrichtung ist der zuständigen Behörde spätestens zwei Wochen vor dem beabsichtigten Beginn schriftlich anzuzeigen. Falls die zuständige Behörde innerhalb dieser zweiwöchigen Frist den Betrieb nicht untersagt, kann die Schulröntgeneinrichtu ...
Stand: 10.02.2026
Dialog: 723
Die Qualitätssicherungsmaßnahmen umfassen sogenannte Abnahme- und Konstanzprüfungen. Die Abnahmeprüfung wird vor der Inbetriebnahme und nach jeder die Bildqualität beeinflussenden Betriebsänderung vom Hersteller oder Lieferanten der Röntgeneinrichtung durchgeführt. Mit der Abnahmeprüfung soll eine ausreichende Bildqualität bei möglichst niedriger Strahlendosis sichergestellt werden. Die Ergebnisse ...
Stand: 09.02.2026
Dialog: 729
Unter dem Leitgedanken der Lärmminderung ist eine der Hauptaufgaben die Beschreibung der Geräuschsituation für den Bereich einer Arbeitsstätte. Hierzu werden normalerweise die folgenden Schritte durchgeführt:- Bestimmung von Arbeitsplätzen und deren zugehörigen Immissionsgrößen;- Bestimmung der personenbezogenen Arbeitsplätze und deren zugehörigen Expositionen;- Bestimmung aller Schallquellen und ...
Stand: 21.01.2026
Dialog: 19393
Die Ermittlung der Exposition von Hand-Arm-Vibrationen (und Ganzkörper-Vibrationen) erfolgt gemäß der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (LärmVibrationsArbSchV) (1.1 und 2.1 des Anhangs der LärmVibrationsArbSchV) für einen normierten Tagesexpositionswert A (8), der auf einen Bezugszeitraum von acht Stunden festgelegt ist.Die technische Regel zur Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnu ...
Stand: 21.01.2026
Dialog: 11793
Der Strahlenschutzverantwortliche hat eine geeignete Anzahl an Strahlenschutzbeauftragten zu bestellen, soweit dies zur Gewährleistung des Strahlenschutzes notwendig ist. Die Voraussetzungen gemäß § 70 Abs. 3 StrlSchG sind entsprechend zu erfüllen. Demnach kann nur eine Person die zuverlässig und im Besitz der erforderlichen Fachkunde im Strahlenschutz ist, die Stellung des Strahlenschutzbeauftrag ...
Stand: 07.12.2025
Dialog: 44208
Die Regelungen zum Lärm nach der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (LärmVibrationsArbSchV) gelten grundsätzlich auch für Beschäftigte mit Hörgeräten.Generell dürfen Personen mit Hörminderung keinen gehörgefährdenden Pegeln ausgesetzt werden, um eine Verschlimmerung des Hörschadens zu vermeiden.In der Technischen Regeln zur LärmVibrationsArbSchV (TRLV Lärm Teil 3: Lärmschutzmaßnahmen) we ...
Stand: 14.11.2025
Dialog: 18898