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Ergebnisse 81 bis 93 von 93 Treffern

Wie ist ein Arbeitsbereich im Sinne des § 11 Absatz 4 der Gefahrstoffverordnung zu definieren?

Der Arbeitsbereich ist der zu beurteilende räumlich oder organisatorisch begrenzte Teil eines Betriebes. Dieser kann einen oder mehrere Arbeitsplätze umfassen. Er beinhaltet i.d.R. die Arbeitsflächen, die Benutzerflächen und alle dem unmittelbaren Fortgang der Arbeit dienenden Lagerflächen. Der Arbeitsbereich ist im Rahmen der durchzuführenden Gefährdungsbeurteilung festzulegen. Nach § 11 Absatz 4 ...

Stand: 01.02.2008

Dialog: 6421

Welche Anforderungen existieren an eine Lagerhalle für Fahrzeugreifen?

Von Gummireifen ist bekannt, dass deren Ausdünstungen zu einer Raumbelastung mit N-Nitrosaminen führen können und zwar auch noch nach Ende der Lagerung. N-Nitosamine sind krebserzeugende Gefahrstoffe der Kategorie 1 oder 2. Trotz verschiedener Anstrengungen der Gummiindustrie ist die Bildung von N-Nitrosaminen aus Reifen nach bisherigem Stand der Technik nicht vollständig vermeidbar (ausführlich h ...

Stand: 14.11.2007

Dialog: 6022

Sind bei Arbeiten in Trockenschachtanlagen (Abwasserbereich), die aus Asbestzement bestehen, besondere Maßnahmen zu ergreifen?

Solange die Oberflächen von festgebundenen Asbestzementerzeugnissen wie Abwasserrohre aus Asbestzement nicht bearbeitet werden, sind bei Arbeiten in deren Nähe keine besonderen Schutzmaßnahmen gefordert. Die Beschäftigten sollten auf diesen Sachverhalt hingewiesen bzw. unterwiesen werden, damit nicht irrtümlich eine Bearbeitung erfolgt. Wird z.B. ein Anbohren von Asbestzementrohren nötig, sind die ...

Stand: 18.09.2007

Dialog: 5823

Enthalten Stempelfarben Blut- und Zellgifte? Ist der Kontakt mit der Haut verboten?

Bei Stempelfarben handelt es sich meistens um Lösungen von organischen Farbstoffen in Ölen oder Lösemittelgemischen. Produktinformationen und Sicherheitsdatenblätter mit detaillierten Angaben zu den Inhaltsstoffen können bei Herstellern von Stempelkissen und Stempelfarben angefordert werden, wie z.B. unter http://www.coloris.com/uploads/sicherheitsdatenblaetter/de/6061_schwarz_de_051006.pdf  zu sc ...

Stand: 04.04.2007

Dialog: 5444

Gibt es bei einem Trocknungsmittel auf Silikagelbasis Sicherheits-, Arbeitsschutz- oder Umweltbedenken?

Während Silikagel und Magnesiumchlorid nicht als gefährliche Stoffe eingestuft sind, handelt es sich bei Kupferchlorid um einen Gefahrstoff gemäß der Gefahrstoffliste der RL 67/548/EWG. Kupferchlorid ist als gesundheitsschädlich - Xn und R22 eingestuft und mit gesundheitsschädlich - Xn und umweltgefährdend - N zu kennzeichnen. Die Berücksichtigungsgrenze für Stoffe mit Xn und R22 in Zubereitungen ...

Stand: 15.03.2007

Dialog: 3476

Ist Gülle ein Gefahrstoff im Sinne des Chefahrstoffrechts?

Laut Definition bei "Enzyklo.de"  ist „(...) Flüssigmist (…) auch als Gülle bezeichnet, (…) ein Gemisch aus Kot, Harn sowie Wasser-, Futter- und Einstreu und einer der wichtigsten Wirtschaftsdünger (…)“. Gefährdungen für Mensch und Umwelt können von den stets darin enthaltenen Mikroorganismen und den daraus freigesetzten gasförmigen Stoffen ausgehen. Für die Fragestellung entscheidend ist, inwiewe ...

Stand: 04.02.2007

Dialog: 5295

Welche Schutzmaßnahmen sind beim Bau einer Strahlkabine für das Glasperlenstrahlen von Edelstahlschweißnähten zu beachten?

Anforderungen an Strahlarbeiten sind insbesondere in der BGR 500 unter Kapitel 2.24 `Arbeiten mit Stahlgeräten` mit Strahlgeräten beschrieben. Dort finden Sie auch Informationen zu Brand- und Explosionsschutzmaßnahmen. Bei Freistrahleinrichtungen sind persönliche Schutzausrüstungen mit umgebungsluftunabhängiger Frischluftversorgung Standard (Ziffer 3.3 BGR 500) Bezüglich der in der BGR 500 genannt ...

Stand: 07.11.2006

Dialog: 4721

Gesundheitliche Belastungen/Gefährdungen durch Mineralwollfasern im Luftstrom einer Klimaanlage

Arbeitsschutzmaßnahmen durchzuführen sind, wie z.B. Entfernung der Mineralwolle oder ausreichende Abschottung der Mineralwolle zum Arbeitsplatz (verschließen der offenen Holzverkleidung). Eine generelle Verpflichtung zum Austausch der Fasermatten besteht nicht.   Hinweis: Wesentliche Textänderungen Bei den künstlichen Mineralfasern muss man bei einem Einbaudatum in den 70er Jahren davon ausgehen, ...

Stand: 17.10.2006

Dialog: 1084

Fragen zum Umgang mit der Tinte eines Fotoprinters

Die Tinte enthält eine Reihe von Gefahrstoffen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Erste Informationen über die Eigenschaften dieser Mischung und die Grenzwerte am Arbeitsplatz sind in dem zugehörigen Sicherheitsdatenblatt des Herstellers aufgeführt. Es kommt dabei entscheidend auf die Bestandteile und deren Konzentration in der Tinte an. Der Arbeitgeber ist nach § 7 der Gefahrstoffverordnung ver ...

Stand: 30.08.2006

Dialog: 2241

Nach Brand in einer Werkstatt mit Dach aus Styropor und Eternitplatten sowie unterschiedlichen Kunststoffmaterialien - besteht bei Arbeit in dieser Halle Gesundheitsgefahr?

Die stoffliche Zusammensetzung des Brandgutes und die Abbrandbedingungen sind entscheidende Faktoren für Art und Menge der entstehenden Brandfolgeprodukte. Kenntnisse über die entstandenen Brandfolgeprodukte sind Voraussetzung für die Einschätzung einer Gesundheitsgefahr und die zum Schutze der Mitarbeiter zu ergreifenden Maßnahmen. Wurde bei einem Brand die aus Wellasbestzemtplatten bestehende Da ...

Stand: 21.08.2006

Dialog: 138

Mögliche Luftbelastung durch Dämmmaterial aus Glas- oder Steinwolle

Bei den künstlichen Mineralfasern muss man bei einem Einbaudatum in den 70er Jahren davon ausgehen, dass es sich hierbei (Einstufung zumindest nach deutschem Recht) um krebserzeugende Fasern der Kategorie 2 handelt. Kategorie 2 bedeutet, dass es hinreichende Anhaltspunkte für eine begründete Annahme gibt, dass die Exposition eines Menschen gegenüber den Fasern Krebs erzeugen kann. Die Annahme beru ...

Stand: 08.08.2006

Dialog: 1044

Ab welcher Temperatur ist Wasser als `gefährlicher Stoff` anzusehen? Ab wann muß beim Umgang mit warmen bzw. heißem Wasser PSA getragen werden?

Das Einwirken von heißem Wasser führt zu Hautschädigungen. Heißes Wasser hat eine höhere Dichte als z. B. heiße Luft, d. h. dass eine geringere Einwirkzeit von Wasser schon zu einer Hautschädigung führt als die Einwirkzeit von Luft. Die hierbei zu berücksichtigende Oberflächentemperatur der Haut und die Einwirkzeit sind die Kenngrößen für eine mögliche Schädigung der Haut. In mehreren Literaturque ...

Stand: 04.08.2006

Dialog: 4430

Gibt es für die Nachrüstung mit Partikelfiltern Übergangsfristen? Ist die wirtschaftliche Verhältnismäßigkeit ein Kriterium?

Sofern Ihre Betriebslastkraftwagen auch in geschlossenen oder teilweise geschlossenen Hallen fahren, sind diese auch mit Dieselpartikelfiltern auszustatten. Dies kann auch mit Aufsteckfiltern erfolgen, die beim Ausfahren aus den Hallen wieder entfernt werden. Eine Übergangsregelung ist in der Gefahrstoffverordnung nicht vorgesehen. Bezüglich der wirtschaftlichen Verhältnismäßigkeit empfehlen wir s ...

Stand: 28.07.2006

Dialog: 3109

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