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KomNet-Wissensdatenbank

Kann ich als Kleinunternehmerin auch einen Minijob annehmen?

KomNet Dialog 6382

Stand: 01.01.2008

Kategorie: Familie und Beruf > Arbeitsformen - Arbeitszeiten > Minijob - Midijob

Dialog
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Frage:

Ich bin seit einigen Monaten Kleinunternehmerin. Kann ich eigentlich einen Minijob annehmen?

Antwort:

Minijobs, d. h. geringfügige Beschäftigung, die monatlich mit maximal 400 Euro vergütet werden, können von Arbeitnehmer/innen, Schüler/innen, Studenten/innen, Rentner/innen, Arbeitslosen, Personen in Elternzeit u.a. oder von selbständig Tätigen (freiberuflich oder gewerblich Selbständigen) übernommen werden.

Personen, die einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung nachgehen, können im Nebenjob nur einen sozialversicherungsfreien Minijob ausüben und zahlen für diesen keine Lohnsteuer (Der Arbeitgeber zahlt eine pauschale Abgabe für Steuern, Sozialversicherung und Berufsgenossenschaft an die Minijobzentrale.). Wird  jedoch ein zweiter oder noch weitere 400-Euro-Minijobs neben der Hauptbeschäftigung ausgeübt, dann werden diese mit der Hauptbeschäftigung zusammengerechnet und es fallen in der Regel Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung an.
Weitere Informationen auf der Webseite der Minijobzentrale: www.minijob-zentrale.de.

Hinweise:
Beim Service KomNet - Berufsrückkehr kann zum Themenbereich "Wiedereinstieg in den Beruf" jeder online und frei zugänglich in einer Wissensdatenbank mit qualitätsgeprüften Praxislösungen recherchieren und - nach einer einfachen, persönlichen Anmeldung - auch neue Fragen an den Service von KomNet - Berufsrückkehr stellen.
Der Erhalt von Bildungsschecks ist für Berufsrückkehrende möglich, so dass diese – neben Beschäftigten – vom Land Nordrhein-Westfalen einen Zuschuss von bis zu 500 Euro für ihre Weiterbildungsmaßnahme erhalten können.