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KomNet-Wissensdatenbank

Welche Atemschutzmaßnahmen sind bei Arbeiten an Klärschlammbecken in Bereichen mit erhöhter Aerosolbildung notwendig?

KomNet Dialog 50

Stand: 16.08.2009

Kategorie: Belastungen durch Biostoffe > Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Biostoffen > Persönliche Schutzmaßnahmen (6.)

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Frage:

Im Bereich von Klärschlammbecken werden Arbeiten in Bereichen mit erhöhter Aerosolbildung (Becken mit Oberflächenbelüftern, Kreiselbelüftern mit einer Wurfweite von ca. 4-6 m) durchgeführt. 1. Sind bei Arbeiten in diesem Bereich (z.B. Probeentnahmen von der Brücke aus oder Wartungsarbeiten) spezielle Atemschutzmaßnahmen oder andere technische Maßnahmen vorgeschrieben oder erforderlich aufgrund eines Infektionsrisikos? 2. Welche Atemschutzmaßnahmen sind hier überhaupt wirksam?

Antwort:

Um das Infektionsrisiko gegenüber Viren (insbesondere Hepatits-A-Viren) auszuschließen, ist eine Maske mit P3-Filter bzw. eine partikelfiltrierende Halbmaske FFP 3 gemäß BGR 190 ”Benutzung von Atemschutzgeräten”  (Tabelle 1) geeignet.