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KomNet-Wissensdatenbank

Welche PSA sind für die Erzieherinnen in der Notfallbetreuung vorzusehen?

KomNet Dialog 43126

Stand: 17.04.2020

Kategorie: Gesunde Arbeit / Arbeitsschutz > Gesundheitsschutz > Epidemie, Pandemie

Dialog
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Frage:

Könnten Sie mir bitte sagen, welche PSA für die Erzieherinnen in der Notfallbetreuung vorzusehen ist?

Antwort:

Bei der Betreuung von Kindern in so genannten Notgruppen ist das Tragen von PSA für die Betreuungskräfte nicht zwingend notwendig.


Die Notgruppen zeichnet aus, dass der Personenkreis, gegenüber dem Normalbetrieb, relativ klein ist. Außerdem wird der Überblick über den gesundheitlichen Zustand einzelner Kinder wesentlich vereinfacht. Damit ist es auch einfacher möglich, die notwendigen Abstände und die Vermeidung von körperlichen Kontakten einzuhalten.


Die allgemeinen Verhaltensregeln (Abstände, Husten und Niesen, Reinigung von Oberflächen) gelten natürlich auch hier, auch wenn die Einhaltung bei der Arbeit mit Kindern schwierig sein kann.


Zudem sollte auch bei „Abgabe“ des Kindes ein Gespräch mit den Eltern stattfinden, bei dem darauf verwiesen wird, dass auf bestimmte Krankheits-Symptome beim Kind/in der Familie zu achten ist.


Für besondere Anlässe, z.B. beseitigen von körperlichen Ausscheidungen, kann es angezeigt sein, vorübergehend auch besondere Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Dies kann sich im Wesentlichen auf eine gründliche Reinigung und evtl. anschließende Desinfektion der betroffenen Oberflächen beschränken. Das Verwenden von Atemschutz kann auf Notfälle beschränkt werden, das Verwenden von Einmal-Schutzhandschuhen sollte standardmäßig erfolgen, die Umsetzung der anderen Hygieneregeln (z.B. häufigeres Hände waschen) ist in jedem Fall einzuhalten.



Aktueller Hinweis:

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen veröffentlicht auf der Seite www.mags.nrw/coronavirus aktuelle Informationen zum Coronavirus.

Weitere aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie beim Robert Koch Institut und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Insbesondere weisen wir auf den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard hin.