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KomNet-Wissensdatenbank

Gibt es während der Corona-Pandemie eine Empfehlung von Schutzmaßnahmen für betriebliche Ersthelfer?

KomNet Dialog 43120

Stand: 23.02.2021

Kategorie: Gesunde Arbeit / Arbeitsschutz > Gesundheitsschutz > Epidemie, Pandemie

Dialog
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Frage:

Gibt es während der aktuellen Corona-Pandemie eine Empfehlung von Schutzmaßnahmen für betriebliche Ersthelfer? Darf man noch eine Mund-zu-Mund- bzw. Mund-zu-Nase-Beatmung mit Beatmungshilfen durchführen?

Antwort:

In den FAQs "Erste Hilfe im Betrieb" (Corona-Pandemie) des Fachbereich "Erste Hilfe" der DGUV ist auf die Frage "Was müssen Ersthelfende aktuell besonders beachten, wenn sie Erste-Hilfe leisten?" folgendes Antwort nachzulesen:


"Ersthelfende müssen immer darauf achten, sich selbst zu schützen. Klassische Beispiele sind die Absicherung einer Unfallstelle oder das Anziehen von Einmalhandschuhe bei der Versorgung von Wunden. Diese Regel gilt unabhängig von der aktuellen Corona-Pandemie. Momentan sollten Ersthelfende aufgrund des Corona-Virus aber besonders auf Maßnahmen des Eigenschutzes achten, zum Beispiel falls verfügbar Atemschutzmaske und Schutzbrille tragen. Dazu gehört außerdem das Abstand halten, wenn es möglich ist. Auch das Einhalten der Husten- und Niesetikette und gründliches Händewaschen zählen dazu."


In Bezug auf die Durchführung von Beatmungsmaßnahmen werden in den o.g. FAQ's (Muss bei Wiederbelebungsmaßnahmen auch zwingend beatmet werden?) Beatmungshilfen empfohlen.


Hinweis:

Auf die Broschüre "10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung" der DGUV möchten wir hinweisen.



Hinweis:

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen informiert unter www.mags.nrw/coronavirus zum Coronavirus. Insbesondere finden Sie hier auch die spezifischen Regelungen für Nordrhein-Westfalen.

Weitere aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie u.a. beim Robert Koch Institut, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales und bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.