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Mit welchen Konsequenzen müssen Personen aus Nordrhein-Westfalen rechnen, die aufgrund von abgesagten Strahlenschutzkursen durch die SARS-CoV-2 Lage ihre Fachkunde im Strahlenschutz nicht innerhalb der Fünfjahresfrist aktualisieren können?

KomNet Dialog 43097

Stand: 21.04.2020

Kategorie: Gesunde Arbeit / Arbeitsschutz > Gesundheitsschutz > Epidemie, Pandemie

Dialog
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Frage:

Mit welchen Konsequenzen müssen Personen aus Nordrhein-Westfalen rechnen, die aufgrund von abgesagten Strahlenschutzkursen durch die Coronavirus / SARS-CoV-2 Lage ihre Fachkunde bzw. Kenntnisse im Strahlenschutz nicht innerhalb der Fünfjahresfrist aktualisieren können?

Antwort:

Die Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) schreibt vor, dass mindestens alle fünf Jahre die Fachkunde im Strahlenschutz aktualisiert werden muss (§ 48 StrlSchV). Gleiches gilt für die Kenntnisse im Strahlenschutz (§ 49 StrlSchV).


Aufgrund der aktuellen SARS-CoV-2 Lage hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) die zuständigen Bezirksregierungen in NRW per Erlass angewiesen, bis auf Weiteres eine verspätete Aktualisierung – die durch verzögerte Strahlenschutzkurse aufgrund von SARS-CoV-2 begründet ist - anzuerkennen.


Die Heilberufskammern und das LIA.nrw wurden entsprechend informiert.


Aktueller Hinweis:

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen veröffentlicht auf der Seite www.mags.nrw/coronavirus aktuelle Informationen zum Coronavirus.

Weitere aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie beim Robert Koch Institut und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Insbesondere weisen wir auf den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard hin.