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Sind regelmäßig wiederkehrende Arbeitsschutzunterweisungen trotz des kursierenden Corona-Virus durchzuführen?

KomNet Dialog 43096

Stand: 26.05.2021

Kategorie: Gesunde Arbeit / Arbeitsschutz > Gesundheitsschutz > Epidemie, Pandemie

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Frage:

Sind regelmäßig wiederkehrende Arbeitsschutzunterweisungen trotz Auflagen und Erlasse der Landesregierung hinsichtlich des kursierenden Corona-Virus durchzuführen? Grundsätzlich sind in unserem Unternehmen bereits Schutzmaßnahmen aufgrund des Virus festgelegt worden, wie z.B., dass Meetings und Besprechungen auf maximal 5 Teilnehmer beschränkt werden. In Summe sollen jedoch ca. 1600 Beschäftigte unterwiesen werden, was in 5er-Gruppen nicht sinnvoll umzusetzen wäre.

Antwort:

Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel geht unter Nummer 4.2.14 ausführlich auf das Thema Unterweisung ein. U.a. wird dort ausgeführt, dass Arbeitsschutzunterweisungen nach § 12 Arbeitsschutzgesetz und den spezifischen Arbeitsschutzvorschriften auch während der Corona-Pandemie durchgeführt werden müssen. Allerdings ist in der momentanen Situation die Durchführung der Unterweisung über elektronische Kommunikationsmittel möglich. Dabei ist aber darauf zu achten, dass eine Verständnisprüfung zwischen den Beschäftigten und dem Unterweisenden erfolgt und jederzeit Rückfragen möglich sind.

Hinweis:

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen informiert unter www.mags.nrw/coronavirus zum Coronavirus. Insbesondere finden Sie hier auch die spezifischen Regelungen für Nordrhein-Westfalen.

Weitere aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie u.a. beim Robert Koch Institut, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales und bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.