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Kann man in Deutschland sicher sein, dass bei heutigen Bauvorhaben nur Mineralwolle verwendet wird, die nicht krebserregend ist?

KomNet Dialog 3625

Stand:

Kategorie: Chemische Belastungen und Beanspruchungen > Gefährdungen > Gefährdungen durch Stäube

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Frage:

Kann man als Unternehmer an einem deutschen Standort sicher sein, dass bei heutigen Bauvorhaben nur Mineralwolle verwendet wird, die nicht krebserregend ist?

Antwort:

Für biopersistente Fasern (Künstliche Mineralfasern) gelten die im Anhang II Nr.5 der Gefahrstoffverordnung formulierten Herstellungs- und Verwendungsverbote. Heutige Mineralwolldämmstoffe haben die Kriterien des Anhangs II Nr.5 Abs.2 der Gefahrstoffverordnung zu erfüllen und gelten somit nicht als krebserzeugend oder krebsverdächtig.

 

Wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 18 der Gefahrstoffverordnung in Verbindung mit dem Anhang die dort aufgeführten Stoffe, Zubereitungen oder Erzeugnisse in den Verkehr bringt, begeht eine Straftat (§ 26 GefStoffV).