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KomNet-Wissensdatenbank

Wie sollten zwei 10 kV Transformatoren von dauerhaften Arbeitsplätzen abgetrennt sein?

KomNet Dialog 3093

Stand:

Kategorie: Physikalische Belastungen und Beanspruchungen > Nichtionisierende Strahlung > elektromagnetische Strahlung / Felder

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Frage:

Wie sollten zwei 10 kV-Tranformatoren räumlich von dauerhaften Arbeitsplätzen abgetrennt sein (Arbeitssicherheit, Elektrosmog-strahlung, Lärmpegel)? Wie muß dieser Raum baulich beschaffen sein? Gibt es Mindestabstände zu angrenzenden, dauerhaften Arbeitsplätzen ?

Antwort:

Bei einer Transformatoren-Station handelt es sich um eine Strahlungsquelle mit niederfrequenten elektromagnetischen Feldern. Hierbei wirkt zum einen ein elektrisches Feld, gemessen wird die Feldstärke (V/m). Dabei ist anzumerken: Das Baumaterial der Hauswände schirmt bis zu 90 % des elektrischen Feldes nach innen ab. Zum anderen besteht ein magnetisches Feld, gemessen wird die magnetische Flussdichte (in Mikrotesla). Auch die magnetischen Flussdichten verringern sich deutlich mit jedem Meter Entfernung zur Quelle. Bereits in einem Meter Abstand zu einer Niederspannungstrafostation sinkt die magnetische Flussdichte auf unter 100 Mikrotesla (dies ist der aktuelle Grenzwert der 26. Bundesimmissionsschutz-Verordnung). Zusammenfassend ist festzustellen, dass Mitarbeiter in benachbarten Arbeitsräumen durch Transformatoren-Stationen nicht gesundheitlich gefährdet werden. Für weitere Informationen kann die Internetseite des Bundesamtes für Strahlenschutz, Internet: www.bfs.de hinzugezogen werden. Stand: 29.03.2005