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KomNet-Wissensdatenbank

Durch wen und in welchen Fisten ist ein Behindertenaufzug (Förderhöhe: 2,99m) zu prüfen?

KomNet Dialog 28199

Stand: 30.01.2017

Kategorie: Gesunde Arbeit / Arbeitsschutz > Sichere Anlagen / Sicherer Betrieb > Belastungen durch Biostoffe

Dialog
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Frage:

Durch wen und in welchen Fisten ist eine Aufzugsanlage zu prüfen, die vom Hersteller als Maschine nach der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG erklärt wurde. Die Aufzugsanlage (Förderhöhe: 2,99 m; Antrieb: Führungskettensystem) wird als Behindertenlift in einer Arbeitsstätte betrieben.

Antwort:

Die Aufzugsanlage ist durch eine befähigte Person (z. B. Wartungsfirma) zu prüfen (Anhang 2 Abschnitt 2 der Betriebssicherheitsverordnung/BetrSichV).

 Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung hat der Arbeitgeber Art und Umfang der erforderlicher Prüfungen sowie die Fristen von wiederkehrenden Prüfungen zu ermitteln und festzulegen. Die Fristen für die wiederkehrenden Prüfungen sind so festzulegen, dass die Aufzugsanlage bis zur nächsten festgelegten Prüfung sicher verwendet werden kann.

Die Gefährdungsbeurteilung darf nur von fachkundigen Personen durchgeführt werden. Verfügt der Arbeitgeber nicht selbst über die entsprechenden Kenntnisse, so hat er sich fachkundig (z. B. Wartungsfirma, Sachverständiger der ZÜS) beraten zu lassen.