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KomNet-Wissensdatenbank

Wer übernimmt die Kosten für eine Bildschirmbrille, die durch einen nicht ermächtigten Augenarzt verschrieben wurde?

KomNet Dialog 228

Stand: 09.09.2009

Kategorie: Gestaltung von Arbeitsplätzen > Sicherer Transport > Belastungen durch Biostoffe

Dialog
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Frage:

Thema Bildschirmarbeitsplatz - Untersuchung nach G 37: Eine Mitarbeiterin geht selbständig zum Augenarzt (privat). Er verordnet eine Bildschirmbrille, Kosten ca. 350,-- EUR. Der Augenarzt ist nicht ermächtigt. Die Personalchefin fragt den Betriebsarzt, der eine arbeitsmedizinische Untersuchung nach G 37 empfiehlt. Diese wird durchgeführt, danach empfiehlt er eine Untersuchung durch einen ermächtigten Arzt. Die Mitarbeiterin lehnt dies ab und will die Brille vom Arbeitgeber bezahlt haben. Ist dies zulässig? Muß das nach G 37 empfohlene Verfahren eingehalten werden oder muß der Arbeitgeber trotzdem zahlen, obwohl des empfohlene Vorgehen umgangen wurde. Die Mitarbeiterin hatte zuvor (privat) eine neue Brille verordnet bekommen, hatte aber wegen wechselnder Sehabstände Probleme.

Antwort:

Eine Ergänzungsuntersuchung nach dem Grundsatz 37 – Bildschirmarbeits-plätze ist angezeigt, wenn nach der Erstuntersuchung - weiterhin Auffälligkeiten oder Beschwerden bestehen, - die Mindestanforderungen weiterhin nicht erfüllt werden, - Auswirkungen auf die weitere Tätigkeit am Bildschirmarbeitsplatz bestehen könnten. Grundsatz 37 (G 37) legt u.a. die medizinischen Methoden/Verfahren und die Vorgehensweise für die Untersuchung der Augen und des Sehvermögens fest. Die Übernahme der Kosten einer speziellen Sehhilfe am Bildschirmarbeitsplatz wird nicht durch G 37 geregelt, sondern durch § 6 Bildschirmarbeitsverordnung... Zur Ansicht der ausführlichen Antwort bitte HIER klicken ! (Stand: 03.07.2000)