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KomNet-Wissensdatenbank

Was kann man gegen `Fußkälte` im Büro tun?

KomNet Dialog 2271

Stand: 26.07.2010

Kategorie: Gestaltung von Arbeitsplätzen > Raumklima, Lüftung > Raumtemperaturen

Dialog
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Frage:

Unser Büro weist nach einem erfolgten Umbau eine unangenehme „Fußkälte“ auf, die schon zu krankheitsbedingten Ausfällen führte. Was kann man tun?

Antwort:

Die deutsche Industrienorm DIN EN ISO 27730 „Gemäßigtes Umgebungsklima: Ermittlung des PMV und des PPD und Beschreibung der Bedingungen für thermische Behaglichkeit“ (1995, Beuth-Verlag, s.u.) gibt Empfehlungen für thermisch behagliche Klimabedingungen, die auch in der Sonderschrift S 42 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (s.u.) sowie der Broschüre LV 16 des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI, s.u.) aufgegriffen werden.
Danach sollte die Oberflächentemperatur der Fußböden im Bereich von 19 °C bis 26 °C liegen, zusätzlich sollte die Temperaturdifferenz zwischen Kopf- und Fußhöhe weniger als 3 °C betragen. Werden diese empfohlenen Richtwerte nicht erreicht, dann sollte zur Behebung der Fußkälte u.a. auch der Einsatz einer zusätzlich isolierenden Fußbodenschicht im Arbeitsbereich geprüft werden.
Die Norm erhalten Sie über den Beuth-Verlag GmbH, Berlin 
Weitere Literatur zum Thema:
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA, Hrsg.) Ermittlung gefährdungsbezogener Arbeitsschutzmaßnahmen im Betrieb - Ratgeber, S 42, Dortmund/Berlin, 1998, Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW,ISBN 3-89701-267-7
Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI, Hrsg.) Kenngrößen zur Beurteilung raumklimatischer Grundparameter (LV 16).