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Kann eine Fachkraft für Arbeitssicherheit für eine Falschberatung in Haftung genommen werden?

KomNet Dialog 21971

Stand: 18.09.2016

Kategorie: Betriebliches Arbeitsschutzsystem > Beauftragte / Bestellte > Fachkraft für Arbeitssicherheit

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Frage:

Kann eine Fachkraft für Arbeitssicherheit für eine Falschberatung aus der ein Unfall resultiert (z. B. falsche Schutzkleidung) vom Arbeitgeber oder der BG in Haftung genommen werden?

Antwort:

Grundsätzlich ist der Arbeitgeber für die Arbeitssicherheit in seinem Betrieb verantwortlich. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit haben nach dem Arbeitssicherheitsgesetz (§ 6) die Aufgabe, den Arbeitgeber beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung in allen Fragen der Arbeitssicherheit einschließlich der menschengerechten Gestaltung der Arbeit beratend zu unterstützen.

Mit der Haftung und Verantwortung der (externen) Fachkraft für Arbeitssicherheit befasst sich ein Artikel von RA Matthias Klagge in der Zeitschrift "Sicherheitsingenieur", Heft 09/2015. 


Vorsätzlich handelt, wer einen Unfall oder Schaden bewusst und gewollt herbeiführt, zumindest aber billigend in Kauf nimmt. Fahrlässig handelt, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt.