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Gibt es außer SGB III, SGB V, SGB IX und ArbSchG noch andere gesetzliche Grundlagen für die Rehabilitation?

KomNet Dialog 2175

Stand:

Kategorie: Gesundheitsschutz > Berufskrankheit, Berufsunfähigkeit > Allgemeine Fragen / Verfahrensfragen

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Frage:

Gibt es außer SGB III, SGB V, SGBIX und ArbSchG noch andere gesetzliche Grundlagen für die Rehabilitation?

Antwort:

Gesetzliche Grundlage für berufliche Rehabilitation sind in erster Linie das SGB IX, Gesetz zur Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen einschließlich des Schwerbehindertenrechts, sowie das SGB III, das Regelungen zur Arbeitsförderung beinhaltet. Unter Rehabilitation versteht man alle Maßnahmen, die darauf abzielen, körperliche Schäden oder Gesundheitsschäden zu beseitigen bzw. zu mindern und die Betroffenen möglichst dauerhaft wieder ins Arbeitsleben einzugliedern. Bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten wird die Rehabilitation von den Unfallversicherungsträgern übernommen. Aufgabe der Unfallversicherung ist es, nach Maßgabe der Vorschriften des ersten Abschnitts des SGB VII -Gesetzliche Unfallversicherung- mit allen geeigneten Mitteln Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten sowie arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten, nach Eintritt von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Versicherten mit allen geeigneten Mitteln wiederherzustellen und sie oder ihre Hinterbliebenen durch Geldleistungen zu entschädigen. Weitere Informationen zur gesetzlichen Unfallversicherung einschließlich der Rehabilitation enthält das berufsgenossenschaftliche Merkblatt BGI 506. Das berufsgenossenschaftliche Regelwerk wird im Internet z.B. angeboten unter www.recht.com/hvbg

Stand: Oktober 2003