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Unser Laser ist ein Laser der Stufe 4. Der Mitarbeiter hat einen Sachkundenachweis nach VBG 93/BGV B2. Brauchen wir einen Laserschutzbeauftragten und sind (Auffrischungs-)Seminare nötig?

KomNet Dialog 21130

Stand: 16.05.2014

Kategorie: Physikalische Belastungen und Beanspruchungen > Nichtionisierende Strahlung > Laser

Dialog
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Frage:

Unser Laser ist ein Laser Stufe 4. Unser MA hat einen Sachkundenachweis (Laserschutz) nach VBG 93/BGV B2. Nun meine Frage: brauchen wir einen Laserschutzbeauftragten und sind weitere (Auffrischungs)seminare nötig?

Antwort:

Gemäß der "Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung (Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung - OStrV) hat der Arbeitgeber vor der Aufnahme des Betriebs von Lasern der Klassen 3R, 3B und 4, sofern er nicht selbst über die erforderliche Sachkunde verfügt, einen sachkundigen Laserschutzbeauftragten schriftlich zu bestellen.

Die Sachkunde ist durch die erfolgreiche Teilnahme an einem entsprechenden Lehrgang nachzuweisen. Eine explizite Verpflichtung zur Weiterbildung des Laserschutzbeauftragten gibt es in der OStrV nicht. Ein Auffrischungslehrgang ist sicherlich sinnvoll, da es wesentliche Änderungen in den Vorschriften gegeben hat. Die Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften VBG 93 "Laserstrahlung" und auch die BGV B2 "Laserstrahlung" wurden zwischenzeitlich zurückgezogen.