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Muß ein nachweislich nicht eingehaltener allgemeiner Staubgrenzwert (A) für die Tätigkeit `Schweissen` (>3mg/ccm) der Aufsichtsbehörde und der AGS gemeldet werden (TRGS 900)?

KomNet Dialog 1926

Stand:

Kategorie: Chemische Belastungen und Beanspruchungen > Gefährdungen > Gefährdungen durch Stäube

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Frage:

Muss ein nachweislich nicht eingehaltener allgemeiner Staubgrenzwert (A) für die Tätigkeit `Schweissen` (>3mg/ccm) der Aufsichtsbehörde und der AGS gemeldet werden (TRGS 900)?

Antwort:

Nach jetziger Rechtslage gilt der allgemeine Staubgrenzwert zusätzlich zu den speziellen Luftgrenzwerten als Obergrenze auch für Stäube beim Schweißen (Ziffer 2.4 TRGS 900). Allerdings soll für diesen Bereich eine separate Regelung erstellt werden (Ziffer 2.4 Abs. 4 TRGS 900). Solange diese Regelung aber noch nicht in Kraft getreten ist, ist Ziffer 2.4 Abs. 9 der TRGS 900 anzuwenden. Das bedeutet, wenn nachweislich der Staubgrenzwert von 3 mg/m³ nicht eingehalten werden kann, obwohl der Stand der Technik umgesetzt ist, soll eine Mitteilung an die zuständige Aufsichtsbehörde und den Ausschuss für Gefahrstoffe - AGS erfolgen. Wird lediglich der Grenzwert nicht eingehalten, weil die Schutzmaßnahmen noch nicht dem Stand der Technik entsprechen, so sind zunächst die Schutzmaßnahmen zu verbessern. Anschriften der in NRW zuständigen Ämter für Arbeitsschutz werden im Internet unter http://www.arbeitsschutz.nrw.de/asinfo/nrw/index.html angeboten. Anschrift der Geschäftsführung des AGS: AGS-Geschäftsführung Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Friedrich-Henkel-Weg 1-25 Postfach 17 02 02 44061 Dortmund Telefon: (02 31) 90 71-4 57(293) Telefax: (02 31) 90 71-6 11 e-mail: ags@baua.bund.de Internet: http://www.baua.de/prax/index.htm à Ausschuss für Gefahrstoffe Stand: 01.08.2003