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KomNet-Wissensdatenbank

Welche Gase müssen an Kanalbaustellen gemessen werden?

KomNet Dialog 18060

Stand: 05.03.2013

Kategorie: Chemische Belastungen und Beanspruchungen > Zulässige Belastungen > Schadstoffermittlung, Messungen

Dialog
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Frage:

Wie setzten zur Zeit bei Kanalbaustellen Gaswarnmessgeräte ein, mit denen wir den Gehalt an Methan, Sauerstoff, H2S und CO messen können. Genügt es, diese Gase zu messen, oder muss zusätzlich noch CO2 erfasst werden. Welche Vorgaben sind zu erfüllen ?

Antwort:

Ob die von Ihnen genannten Parameter ausreichend sind, kann von hier aus nicht beurteilt werden. Welche Vorgaben zu erfüllen sind, ist gemäß § 5 des Arbeitsschutzgesetzes - ArbSchG - in Verbindung mit § 6 der Gefahrstoffverordnung - GefStoffV - vor Aufnahme der Tätigkeiten durch eine Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln. Hierbei sind auftretende Gefahren für Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu beurteilen und festzulegen welche Schutzmaßnahmen umzusetzen sind. Die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen ist zu überprüfen und ggf. fortzuschreiben. Bei der Gefährdungsbeurteilung sollen Fachkraft für Arbeitssicherheit und Betriebsarzt den Arbeitgeber unterstützen.

In Beantwortung Ihrer Anfrage stellen wir Ihnen den Fachartikel "Gasgefahren in Kanälen und Schächten" aus dem Arbeitssicherheitsjournal 2010 zur Verfügung.

Weitere Hinweise sind der BGI 836"Gaswarneinrichtingen für toxische Gase/Dämpfe und Sauerstoff Einsatz und Betrieb (Merkblatt T 021 der Reihe „Sichere Technik“) und der BGI 518 "Gaswarneinrichtungen für den Explosionsschutz Einsatz und Betrieb (Merkblatt T 023 der Reihe „Sichere Technik“) zu entnehmen.