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KomNet-Wissensdatenbank

Leistungseinschränkungen durch Fibromyalgiesyndrom ?

KomNet Dialog 1689

Stand:

Kategorie: Gesunde Arbeit / Arbeitsschutz > Besondere Zielgruppen > Leistungsgewandelte Arbeitnehmer/innen, (Schwer-) Behinderung

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Frage:

Leistungseinschränkungen durch Fibromyalgiesyndrom ?

Antwort:

Am Fibromyalgie-Syndrom (wörtlich übersetzt: Faser-Muskel-Schmerz-Erkrankung) leiden in Deutschland ca. 2 Millionen Menschen. Schmerzen am ganzen Körper, Kopfschmerzen, Migräne, Einschlaf- und Durchschlafstörungen, Magen- und Darmbeschwerden, Blasenbeschwerden, all dies begleitet durch eine Müdigkeit mit schneller Erschöpfbarkeit, gleichzeitig verbunden mit geringer Belastbarkeit, sind nur einige der vielen Symptome, die diese Erkrankung verursachen kann. Durch die 24-stündigen, täglichen, andauernden und in der Intensität wechselnden Schmerzen haben viele Betroffene auch psychische Symptome wie Angst- und Panikattacken und/oder Depressionen. Fibromyalgie ist noch nicht heilbar, aber behandelbar. Antidepressiva in niedriger Dosierung, Krankengymnastik, Lymphdrainagen, Kältekammerbesuche, Infrarotwärmekammerbesuche, manchmal auch Akupunktur und vor allem viel Bewegung lindern die starken Schmerzen. Eine begleitende Psychotherapie hilft bei der Schmerzbewältigung. Quelle: FibroMyalgie Syndrom Forum e.V. (www.fibromyalgie-forum.de) Weitere Informationen zum Fibromyalgie-Syndrom im Internet (Auswahl): http://www.medizin-netz.de/icenter/fibromy.htm http://www.zhkplus.de/berichte/T62.shtml http://www.fms-bauer.com/downloads/fmsinfo_de.pdf Stand: 12.02.2003