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Ist es gesundheitsschädlich, wenn die Eisenkonzentration den Grenzwert nach der Trinkwasserverordnung überschreitet? Muss der Arbeitgeber Abhilfe schaffen?

KomNet Dialog 1665

Stand:

Kategorie: Chemische Belastungen und Beanspruchungen > Zulässige Belastungen > Grenzwerte

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Frage:

Ist es gesundheitsschädlich, wenn die Eisenkonzentration den Grenzwert nach der Trinkwasserverordnung überschreitet? Muß der Arbeitgeber Abhilfe schaffen, wenn ja, welche Möglichkeiten gibt es?

Antwort:

Die Trinkwasserverordnung legt die mikrobiologischen und chemischen Anforderungen an die Beschaffenheit von Trinkwasser und von Wasser für Lebensmittelbetriebe fest. Für Eisen wird ein Grenzwert von 0,2 mg/l angegeben. Geogen bedingte Überschreitungen bleiben bei Anlagen mit einer Abgabe von bis 1000 m3 im Jahr bis zu 0,5 mg/l außer Betracht (Anlage 3 zu § 7 Trinkwasserverordnung). Die Gesundheitsämter sind die für die Einhaltung der Trinkwasserverordnung zuständige Behörde. KomNet ist ein kostenloses Angebot, das Ihnen bei Planung und Durchführung von ganzheitlichen und präventionsorientierten Maßnahmen des Arbeitsschutzes praxisnahe "Hilfe zur Selbsthilfe" geben möchte. Wir empfehlen Ihnen, sich mit Ihrer Fragestellung an das für Sie zuständige Gesundheitsamt zu wenden. Stand: 09.04.2003